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TESTBERICHT: Samsung S24C770T Teil 6


Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung.

In der Werkseinstellung ist die Helligkeit wie üblich zu hoch voreingestellt. Die Grauwerte und auch der Gammawert werden dagegen gut getroffen. Die Farbwerte besitzen größere Abweichungen, dafür ist der Kontrast mit 1900:1 erfreulich hoch. Der ideale Weißpunkt von 6.500 Kelvin wird um etwa 400 Kelvin überschritten.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich der Standard-Einstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe im Standard-Modus.

Der Monitor ist im Werkzustand auf "Benutzerdefiniert" voreingestellt, wir haben daher den eigentlichen Standardmodus separat vermessen.

Die Helligkeit wird in diesem Modus deutlich reduziert, ansonsten sind aber kaum Änderungen erkennbar. Der Standardmodus scheint daher wie die Werkseinstellung mit reduzierter Helligkeit zu reagieren.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich der Optimaler Kontrast-Einstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe im "Optimaler Kontrast" Modus.

Den vordefinierten Modus "optimaler Kontrast" haben wir ebenfalls vermessen. Rein subjektiv erscheint der Kontrast in diesem Modus tatsächlich deutlich kräftiger. Der gemessene Kontrast liegt in diesem Modus zwar tatsächlich in einem etwas höheren Bereich, dies dürfte mit bloßem Auge aber nicht so deutlich unterscheidbar sein.

Wie die Messungen zeigen, entsteht der Unterschied durch einen deutlich höheren Gammawert und angepasste Farbwerte. Für farbechte Arbeiten ist dieser Modus nicht zu empfehlen, für Anwender, die auf kräftige Farben stehen, könnte er aber eine Alternative darstellen.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Für die Kalibrierung haben wir die Helligkeit auf 43, Rot auf 50, Grün auf 45 und Blau auf 45 eingestellt. Alle anderen Regler wurden in der Werkseinstellung belassen.

Nach der Kalibrierung bewegen sich fast alle Werten nah an den Wunschwerten, nur bei den Farbwerten gibt es einige Abweichungen, die allerdings auch deutlich zurückgegangen sind. Geschuldet sind diese Abweichungen der sRGB-Farbraumabdeckung von rund 93 Prozent. Für die Bildbearbeitung im Amateurbereich ist der Monitor aber nach einer Kalibrierung trotzdem nutzbar.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Wird der Monitor im PC-Modus betrieben, stehen nur zwei Modi zur Bilderwiedergabe zur Verfügung. Wird eine nicht native Auflösung eingestellt, kann diese auf das Vollbild gestreckt oder vergrößert mit richtigem Seitenverhältnis wiedergegeben werden. Eine 1:1 Darstellung wird nicht angeboten. Die Schärfe lässt sich ebenfalls regulieren, dieser Regler wurde im Test aber nicht benötigt. Fast jede gewählte Auflösung konnte gut und scharf dargestellt werden.

Für den Vergleich haben wir die kleinere 16:9 Auflösung 1.280 x 720 gewählt, die auch die meisten Anwender wählen würden, wenn sie eine Grafikkarte besitzen, die nicht genug Leistung für viele Details in voller Auflösung liefert.

Die Interpolationsleistung war bei dieser Auflösung sehr gut. Schriften wurden scharf dargestellt und konnten auch bei längerem Betrieb immer angenehm abgelesen werden. In Spielen war teilweise nur durch die größere Darstellung überhaupt ersichtlich, dass nicht die native Auflösung betrieben wurde. Wir vergeben daher in diesem Bereich auch insgesamt die beste Note, auch wenn wir uns im OSD ein paar Einstellungen mehr gewünscht hätten. An der reinen Interpolationsleistung gibt es dagegen nichts auszusetzen.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

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