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TESTBERICHT: Samsung S24C770T Teil 8


Sound

Der Monitor besitzt zwei eingebaute drei Watt Lautsprecher. Zugespielt werden kann der Sound nur per HDMI, per Klinkenstecker kann der Sound nur an einen Kopfhörer oder an externe Lautsprecher wiedergegeben, aber nicht zugespielt werden. Die Laustärke lässt sich ausreichen laut einstellen und kann per Schnellfunktion einfach verstellt werden.

Die Soundqualität ist recht dumpf, besser als bei vielen anderen Monitoren, aber schlechter als zum Beispiel bei vielen TV-Monitor-Kombinationen. Soundmäßig platziert sich der Samsung S24C770T daher im Mittelfeld, was für kurze Videoclips und übliche Windowssounds ausreicht. Werden längere Filme auf dem Gerät abgespielt oder eine Spielekonsole angeschlossen, würden wir den Einsatz von externen Lautsprechern empfehlen und die eingebauten Exemplare nur zur Not oder bei Platzproblemen verwenden.

Elegante Lautsprecher wurden seitlich platziert.

DVD und Video

Dank den zwei vorhandenen HDMI Anschlüssen konnten wir den Blu-Ray Player parallel mit dem PC anschließen und bequem über die Schnelltasten zwischen den beiden Signalen Wechseln. Ein ständiges Wechseln der Kabel war somit nicht notwendig. Die Anzeige von beiden Signalen in einem Bild-in-Bild Modus wird nicht angeboten.

Wird der Monitor über eine externe Quelle angesteuert, stehen nur die Einstelloptionen des OSDs zur Verfügung, die erweiterten Einstellungen sind nur über die Software per PC abrufbar. Der vorhandene Kinomodus kann entsprechend ebenfalls nur bei der Videowiedergabe über den PC genutzt werden.

Der Kinomodus überschärft das Bild und stellt es deutlich kühler dar. Für den normalen Betrieb ist dieser Modus nicht geeignet, aber in Filmen werden so mehr Details sichtbar und das keine farbechte Darstellung erfolgt, spielt in diesem Bereich keine so große Rolle, so dass Filmefans diesen Modus durchaus ausprobieren sollten.

Die größte einstellbare Option beim Betrieb von externen Quellen ist der Wechsel vom PC- auf den AV-Modus. Hier wird das Bild subjektiv ebenfalls kälter eingestellt. Im AV-Modus sind andere Bilddarstellungen möglich, ansonsten ist kein Vorteil ersichtlich.

Durch das blickwinkelstabile Panel, die 16:9 Auflösung, die kräftigen Farben und den guten Kontrast eignet sich der Monitor auch für den Filmgenuss. Der Raum sollte aber abgedunkelt werden, um die Spiegelungen der Frontfläche zu minimieren.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

In der Werkseinstellung werden alle zugespielten Signale im Vollbild wiedergegeben. Vor allem bei dem noch häufig verbreitetem 4:3 Format wird ein entsprechend verzerrtes Bild dargestellt. Im AV-Modus werden aber noch zwei weitere Darstellungsoptionen angeboten, so dass sich auch diese Signale im richtigen Seitenverhältnis und leicht vergrößert, aber mit schwarzen Balken an allen Seiten, darstellen lassen.

Die dritte Option vergrößert die Darstellung zwar, gibt aber wieder ein verzerrtes Bild aus, so dass die erste Variante bei 4:3 Formaten und die zweite Option bei 16:9 Signalen verwendet werden sollte. Eine 1:1 Darstellung ist nicht möglich, eventuell vorhandene exotische Formate können daher nie verzerrungsfrei dargestellt werden.

Standardmäßig wird der Monitor mit 60 Hz betrieben. Ein Betrieb mit 50 Hz war allerdings ebenfalls möglich. Der Juddertest wurde erfolgreich bestanden, Mikroruckler waren nicht auszumachen. Nach der Betrachtung unserer Testvideos vermuten wir aber trotzdem, dass kein Deinterlacer vorhanden ist, da Moire-Muster erkennbar waren. Ein Mediaplayer muss daher die Umwandlung in ein progressives Format übernehmen.

24 Hz waren weder über den Blu-Ray Player noch über den Grafikkartentreiber in Windows erzwingbar. Erschienen ist stattdessen eine Meldung die empfiehlt den Monitor mit 60 Hz zu betreiben.

Overscan

Eine Overscanfunktion besitzt der Monitor nicht.

Farbmodelle und Signallevel

Der RGB-Signalumfang kann im PC-Modus über den HDMI-Schwarzwertregler im OSD gewählt werden. Wiedergegeben werden können so je nach Wunsch Bereiche von 0-255 oder 16-235.

Im AV-Modus hatte die Einstellung ebenfalls Auswirkungen auf unser Testbild, allerdings schien diese Funktion nicht die typischen Bereiche anzusprechen. Die Weißwerte blieben in beiden Optionen praktisch unverändert, dafür konnten die Schwarzwerte blasser oder kräftiger eingestellt werden. In diesem Modus sollte daher der subjektiv angenehmere Bereich ausgewählt werden.

Das Farbmodell kann im Menü des Monitors nicht gewählt werden. Eine Erzwingung über den Player auf YCbCr führte zu keinen sichtbaren Farbverfälschungen, so dass dieses Farbmodell ebenfalls dargestellt werden kann.

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