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TESTBERICHT: ViewSonic TD2340 Teil 2


Vor allem die Pivot-Funktion erfordert viel Kraft, rastet aber merkbar ein. Bei einer Pivot-Drehung sollte man genügend Abstand zu einer Wand und dem Tisch halten, durch den kompackten Rahmen ist der Monitor sehr groß und stößt bei Drehungen leicht an.

Das Panel kann vollständig nach hinten gekippt werden. Seitlicher USB Hub ist sichtbar. (Bilder: ViewSonic)

Der Tragarm ist nach dem VESA100-Standard montiert und lässt sich abmontieren, sodass der Monitor problemlos an die Wand oder an andere Standfüße montiert werden kann, was aber wenig sinnvoll erscheint.

Für ein LED-Gerät ungewöhnlich viele Belüftungsöffnungen. (Bild: ViewSonic)

Technik

Betriebsgeräusch

Der TD2340 produzierte im Test keine störenden Geräusche, selbst bei abgeregelter Helligkeit war nichts zu hören. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen EU 2010 Effizienz
Betrieb maximal 100 % - 23,3 W - -
Werkseinstellung 100 % 26,0 W 23,3 W - -
Arbeitsplatz 140 cd/m² 39 % - 16,4 W - 1,2 cd/W
Betrieb minimal 0 % - 11,9 W - -
Standby-Modus - - 0,5 W 1,0 W -
Ausgeschaltet - < 0,5 W 0,5 W 0,5 W -

ViewSonic nennt im Datenblatt einen typischen Verbrauch von 26 Watt. Unser Messgerät zeigt 23,3 Watt bei maximaler Helligkeit. Am Arbeitsplatz bei 140 cd/m² bleiben davon 16,4 Watt übrig, damit erreicht der TD2340 eine Effizienz von 1,2 cd/W. Mittlerweile ist dieser Wert für einen Monitor mit LED-Backlight nicht mehr besonders gut, eine Reihe von IPS- und TN-Panels konnte in den letzten Monaten bereits deutlich besser abschneiden.

Einen mechanischen Ausschalter gibt es nicht. Per Fronttaster elektronisch ausgeschaltet beträgt der Verbrauch ebenso wie im Standby-Modus 0,5 Watt. Die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden eingehalten.

Anschlüsse

Der ViewSonic TD2340 besitzt mit HDMI und VGA die gängigsten Anschlüsse, außerdem ist noch ein Displayport-Eingang mit an Bord. Über einem passiven Adapter kann bei Bedarf der Monitor auch an einem DVI-Anschluss betrieben werden. Der Adapter gehört aber nicht zum Lieferumfang. Zur Versorgung der internen Lautsprecher ist außerdem ein 3,5 mm Klinkenanschluss an der Rückseite vorhanden.

Hervorzuheben ist der USB 3.0 2-fach-Hub, dessen Downstream-Ports leicht zugänglich an der Seite angebracht sind. Der Upstream-Port, der gleichzeitig auch die Signale des Multitouch-Digitizers an den Computer überträgt, befindet sich wie die Signaleingänge hinten. Ein Kopfhörer-Ausgang ist ebenfalls vorhanden, befindet sich aber unverständlicherweise an der Rückseite neben den Signal-Eingängen. Eine seitliche Platzierung wäre aus unserer Sicht sinnvoller gewesen. Seinen Strom bezieht der Monitor über eine Kaltgeräte-Buchse an der Rückseite.

Auch ein Displayport-Anschluss und ein USB 3.0 Port sind vorhanden. (Bild: ViewSonic)

Touchscreen

Das Besondere am ViewSonic TD2340 ist der kapazitive Multi-Touchscreen, der bis zu 10 Fingereingaben registrieren kann. Der Touchscreen leitet seine Befehle über den USB-Port (der auch für den Hub benutzt wird) an den PC weiter. Unter Windows 7 und Windows 8 ist der Touchscreen nach wenigen Sekunden ohne besondere Treiber-Installation sofort in vollem Umfang einsatzbereit. Wenn der Monitor wegen Nichtbenutzung des PCs in den Standby-Modus wechselt, bleibt der Digitizer aktiv, sodass der Computer durch eine simple Berührung wieder aktiv wird.

Die Glasplatte vor dem Panel fühlt sich hochwertig an. Die Empfindlichkeit des Touch-Panels ist sehr hoch, es werden aufgrund der kapazitiven Technik auch ganz sanfte Berührungen registriert. Selbst bei der Nutzung von 10 Fingern gleichzeitig bleibt die Erkennung genau, Fehlerkennungen gibt es keine. Dank des ebenen Rahmens sind die vom Rand ausgehenden Touch-Gesten, wie sie in Windows 8 verwendet werden, ohne Probleme durchführbar. Spiele wie "Angry Birds" lassen sich genauso mühelos und intuitiv bedienen wie auf einem Tablet.

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