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TESTBERICHT: ViewSonic VG2437mc-LED Teil 5


Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Nach dem Reset im OSD finden wir folgende Werkseinstellung vor: Farbeinstellung Nativ, Helligkeit 100 und Kontrast 70.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung Nativ.

Die Farbstimmung in der Werkseinstellung ist mit 6195K ein wenig wärmer als die 6500K der sRGB-Norm. Die Graustufen sind bis auf den dunkelsten Wert alle sehr ähnlich, die deltaC-Abweichungen und der Rangewert bezogen auf das native Weiß sind erfreulich gering. Auch die Abweichungen bei den Buntfarben sind für einen unkalibrierten Monitor durchaus zufriedenstellend. Die Gammakurve verläuft ein wenig flacher als die Normkurve, was aber ebenfalls nicht problematisch ist.

Für gewöhnliche Anwendungen wie Office, Internet und Filmen geht die Farbwiedergabe vollkommen in Ordnung, für farbverbindliches Arbeiten sind die Abweichungen aber schon recht hoch. Für die Bewertung der Werkseinstellung ziehen wir nur die Graubeurteilung heran, hier reicht es nicht ganz für eine gute Note.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der sRGB-Einstellung.

Für das bloße Auge ist der Unterschied zwischen Nativ und sRGB nicht groß, auch die Messsonde liefert recht ähnliche Ergebnisse ab. Die Mischung der Buntfarben gelingt jetzt ein wenig besser, die Abweichungen bei den Graustufen werden noch ein wenig kleiner. Entscheidende Unterschiede sind dies aber nicht, die Bewertung der Farbwiedergabe ist auch hier zufriedenstellend.

Die kleinen Verbesserungen gegenüber dem Nativ-Modus werden leider mehr als aufgewogen durch einen großen Nachteil des sRGB-Modus: der Helligkeitsregler ist gesperrt, und die Leuchtdichte wurde mit nur 89 cd/m² viel zu niedrig festgelegt. Zudem sinkt der Kontrast noch auf schwache 500:1, das Bild wirkt etwas flau.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Vor der Kalibrierung mit iColor 3.8 und dem Colorimeter i1 Display Pro von Xrite, haben wir zunächst den Weißpunkt im Anwendermodus justiert, dazu wurde der Grün-Regler um fünf Punkte abgesenkt und der Blau-Regler um einen Punkt. Der anschließend gemessene Gammawert von 2,38 war eigentlich zu hoch, mangels Gammaeinsteller aber nicht zu korrigieren. Für die Farbkorrektur des Colorimeters wählten wir das von X-rite mitgelieferte White-LED Profil.

Die Charts zeigen, dass die Kalibration erfolgreich ist. Die Abweichungen bei den Graustufen sind leider etwas größer geworden, dafür gelingt die Mischung bei den Buntfarben wesentlich besser. Der Gammaverlauf hält sich gut an die Normkurve. Der Kontrastwert hat sich – ganz im Gegensatz zum Werks-sRGB – durch die Kalibration sogar noch ein wenig verbessert.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Der VG2437mc-LED hat bei allen Auflösungen, die von der nativen abweichen, keinen pixelgenauen 1:1 Modus. Vor allem ältere Auflösungen werden abhängig von ihrem Format auf 16:9 skaliert und somit verzerrt wiedergegeben. Immerhin werden alle 16:9-Auflösungen nicht verzerrt.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

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