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TESTBERICHT: ViewSonic VP2770-LED Teil 3


Stromverbrauch

Die Leistungsaufnahme bleibt in allen Betriebszuständen erfreulich niedrig. Bildschirme mit CCFL- oder flächiger RGB-LED-Hintergrundbeleuchtung benötigen mehr als doppelt so viel Energie.

Der ViewSonic gehört auch im Vergleich mit ähnlichen Bildschirmen zu den sparsamsten Vertretern. Ein separater Netzschalter ist nicht vorhanden. Wir können im ausgeschalteten Zustand aber ohnehin nur noch einen minimalen Stromverbrauch feststellen.

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal < 40 W 38,6 W
140 cd/m² k.A. 21,0 W
Betrieb minimal k.A. 16,5 W
Energiesparmodus k.A. 0,4 W
Ausgeschaltet < 0,4 W 0,1 W

Anschlüsse

Der ViewSonic VP2770-LED verfügt über insgesamt vier Videoschnittstellen. Dem Benutzer stehen jeweils ein Display-Port-, HDMI-, DVI- und D-Sub-VGA-Eingang zur Verfügung. Damit werden alle gängigen Signalquellen abgedeckt.

Die Signaleingänge des ViewSonic VP2770-LED.

Ein USB-Upstream-Anschluss verbindet den integrierten USB-Hub mit dem Rechner. Er verfügt über insgesamt vier Eingänge, die rückwärtig und seitlich angeordnet wurden. Über den 3,5-Zoll Kopfhörerausgang werden zugespielte Audiosignale weitergereicht.

Bedienung

Bildschirm und OSD lassen sich über fünf berührungssensitive Tasten steuern. Sie wurden am unteren rechten Rand positioniert und heben sich nicht vom Rahmen ab. Ihre weiße Beschriftung ist auch in dunkler Umgebung gut lesbar, auch wenn ViewSonic auf eine zusätzliche Beleuchtung verzichtet. Eine haptische Rückmeldung ist natürlich nicht möglich

Die Navigation durch die Menüstruktur stützt sich auf zwei Pfeiltasten, mit denen der jeweils ausgewählte Parameter auch verändert wird. Helligkeitseinstellung und Signaleingangswahl können ohne Umweg über das OSD getroffen werden.

Die Tasten zur Menüsteuerung.

OSD

Das OSD gliedert sich in neun Hauptmenüpunkte und beinhaltet demensprechend viele Einstellmöglichkeiten.

Der obligatorische Helligkeitsregler verändert die Intensität der Hintergrundbeleuchtung. Über den ECO-Modus wird der Weißpegel auf Wunsch in zwei Stufen reduziert. Bildmodi und Farbtemperatureinstellung sind miteinander verquickt: Drei RGB-Gain-Regler stehen ausschließlich im User-Color-Modus für die Anpassung des Weißpunktes zur Verfügung. Er kann in allen anderen Bildmodi nicht verändert werden. Ein Umstand, der aber bereits durch ihre Bezeichnung deutlich wird.

Eine Anpassung der Gradation ist mit Ausnahme des sRGB-Modus rudimentär möglich. Der Benutzer kann sich zwischen drei Tonwertkurven (Gentle, Standard, Steep) entscheiden. In fast allen Fällen ist dabei die Auswahl Standard empfehlenswert. Wir hätten uns an dieser Stelle zumindest eine eindeutige Liste von Gamma-Gradationen mit entsprechender Umsetzung gewünscht.

Die Overdrive-Schaltung erlaubt eine dreistufige Konfiguration (Standard, Advanced, Ultra Fast), kann aber nicht komplett deaktiviert werden. Zwei Skalierungseinstellungen sorgen für die unverzerrte bzw. flächenfüllende Anzeige von Signalen mit einem Seitenverhältnis von 16:9 und 4:3. Ein einfacher, mehrstufiger Schärfefilter ist ebenfalls vorhanden.

Weitere Funktionen umfassen die Auswahl der Menüsprache und Positionierung des OSD. Eine Rücksetzung in den Werkszustand ist natürlich ebenfalls möglich.


Das Menü des ViewSonic VP2770-LED.

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