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TESTBERICHT: LG 25UM65-P Teil 3


Bildqualität

Nach dem ersten Einschalten erfreut einen der LG UltraWide 25UM65-P mit einem kontrastreichen Bild und satten Farben. Subjektiv stelle ich jedoch eine höhere Blickwinkelabhängigkeit fest, als ich es von einem IPS Monitor eigentlich erwartet hätte. Nachdem ich das Modell jedoch mit anderen professionellen Modellen wie dem HP ZR24w oder dem DELL U2713HM genauer vergleiche, stelle ich fest, dass die Modelle von HP und DELL trotz höherem Anschaffungspreis und guter Bewertungen für mich keine deutlich bessere Betrachtungswinkelunabhängigkeit liefern. Daher muss sich der LG nicht vor der Konkurrenz verstecken. Es scheint an meiner subjektiven, vielleicht etwas empfindlichen Wahrnehmung zu liegen.

Betrachtungswinkel frontal und seitlich, ...

... sowie von oben und unten.

Der Farbverlauf ist fließend, und die Ausleuchtung bei einer Betrachtung mittig vor dem Monitor einwandfrei.

Gute Farbwiedergabe des LG 25UM65-P.

Die von mir vorgenommenen Veränderungen der Bildeinstellungen im OSD, gegenüber dem Auslieferzustand, brachten keine Verbesserungen in der Bildqualität. Da ich mit der Bildqualität, und mit Einschränkungen dem Betrachtungswinkel, jedoch sehr zufrieden bin, ist eine weitere Optimierung ohnehin nicht erforderlich.

Skalierung und Interpolation

Die Interpolation im Desktopmodus fällt mir wie üblich deutlich auf. Die Buchstaben In Word oder Open Office verlieren leicht an Schärfe. Der negative Eindruck stimmt mit meinen Erwartungen in Bezug auf andere Modelle und meine bisherigen Erfahrungen jedoch überein. Eine Optimierung konnte ich auch durch Einstellungen im OSD, wie erwartet, nicht erreichen.

Bei der Wiedergabe von Spielen ist die Interpolation schon weniger sichtbar. Bei der Wiedergabe von Videos und einem Abstand von mehr als einem Meter kann man ohne weitere Bedenken auch eine geringere Auflösung wählen ohne, dass es störend auffällt.

Reaktionsverhalten

Beim Reaktionsverhalten konnte ich mit dem bloßen Auge, ohne weitere technische Messgeräte, keine Unterschiede zu einem schnellen TN-Panel feststellen. Es waren weder auf dem Desktop, noch in Spielen oder während der Filmwiedergabe bei schnellen Szenen, irgendwelche Schlieren oder Verzögerungen sichtbar.

Wozu die Bildschirmeinstellung "Reaktionszeit" im OSD dienen soll konnte ich nicht nachvollziehen. So konnte ich weder bei "Hoch", "Mittel", "Tief" oder "Aus" keinen Unterschied wahrnehmen. Nichtsdestotrotz kann ich hier keinen Mangel an der Reaktionszeit feststellen. Die Optionen dienen der Pixelbeschleunigung (Overdrive) und es wird die Einstellung "Mittel" im Handbuch empfohlen. (Anm. der Redaktion).

Anwendungen

PBP

Die Option Picture-by-Picture, die es ermöglicht den LG 25UM65-P an zwei Computern simultan zu nutzen, finde ich sehr spannend. Deshalb lege ich sofort mit der Bild-neben-Bild bzw. Dual Linkup Funktion los.

Vom Prinzip arbeitet die PBP-Funktion sehr gut und erfüllt Ihren Zweck sobald die beigelegten Treiber und Software installiert wurden. Wichtig ist, dass die Skalierung in den Grafikeinstellungen über Anzeige und nicht über GPU ausgewählt wurde. Die Anbindung von Notebook und PC am selben Monitor, sowie die Nutzung von zwei Ausgängen meiner GTX670 an den Monitor, zur Simulation von zwei Monitoren, funktionierte sehr gut.

Auch die automatische Änderung der Auflösung beim Zu- und Wegschalten des PBP-Modus gelingt dank der beigelegten LG Treiber schnell. Zwischen den voreingestellten Auflösungen 2560 x 1080 und 1280 x1 024 (bei PBP) wird schnell gewechselt. Die Quelle für die Lautsprecher lässt sich über das OSD separat auswählen und bietet daher auch keine Einschränkungen. Die Interpolation musste ich jedoch in Kauf nehmen. Ein sinnvoller Betrieb ist mit 1280 x 1024 Pixeln möglich.

Zwei PCs teilen sich problemlos den 21:9 UltraWide Monitor.

Die Native Auflösung für das gesplittete in zweimal 1280 x 1080 wird jedoch von meiner Gesamtkonfiguration nicht unterstützt. Meine Versuche zumindest das Upscaling zu deaktivieren und damit auf die paar Millimeter in der Höhe zu verzichten, um mit der nativen Auflösung von 1280 x 1024 zu arbeiten führten nicht zum Erfolg.

Trotz der Verbindung des Monitors über ein DP Kabel zu meiner GTX670, dem aktuellen Monitortreiber und der PBP Software von LG, war die Einstellung einer nativen Auflösung weder über die Skalierung der GPU, noch über die Skalierung über die Anzeige unter Windows 8.1 64Bit für mich möglich. Das Interpolieren musste ich bei dieser Funktion als einzigen Nachteil in Kauf nehmen.

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