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TESTBERICHT: Acer B276HULymiidprz Teil 8




Textwiedergabe, oben: nativ; mitte: 1.920 x 1.080; unten: 1.280 x 720.

Reaktionsverhalten

Den Acer B276HUL haben wir in der nativen Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird die Reaktionszeit pauschal mit 6 Millisekunden angeben. Eine Overdrive-Funktion bietet der Monitor nicht.

Wir ermitteln den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 10,6 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 9 Millisekunden. Der Durchschnittswert für alle unsere 15 Messpunkte beträgt hervorragende 10,9 Millisekunden.

Eine völlig neutrale Abstimmung mit deutlichen Überschwingern.

Das rechte Diagramm zeigt uns den tatsächlichen Helligkeitsverlauf des Monitors bei höchster Helligkeitseinstellung. Obwohl das Panel keine Overdriveeinstellung im OSD besitzt, sieht man deutlich, dass eine kräftige Overdrivebeschleunigung vorhanden ist. Die Überschwinger sind klar sichtbar, führen aber noch nicht zu negativen Effekten, wie beispielsweise Artefakte.

Der Color-to-Color (CtC) Messwert geht über die herkömmlichen Messungen von reinen monochromatischen Helligkeitssprüngen hinaus, schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren.

Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunkts gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Der Acer B276HUL benötigt bei solchen Farbwechseln 21 Millisekunden zur Umschaltung, das entspricht ungefähr der Summe der Anstiegs- und Ausschwingzeit bei Helligkeitssprüngen zwischen 0 und 100 %. Der höhere Wert im Vergleich zum B/W oder GtG Messergebnis kommt dadurch zustande, dass einerseits verschiedene Helligkeiten der Subpixel gleichzeitig geschaltet werden und sich zudem die Überschwinger aufsummieren.

In diesem Netzdiagramm sehen Sie alle Messwerte zu den unterschiedlichen Helligkeitssprüngen unserer Messungen im Überblick. Im Idealfall würden sich die grünen und die roten Linien eng am Zentrum befinden. Jede Achse repräsentiert einen im Pegel und der Dynamik definierten Helligkeitssprung des Monitors, gemessen über Lichtsensor und Oszilloskop.

Der Acer B276HUL liefert eine sehr konstante Leistung bei den Reaktionszeiten und erreicht – fast unabhängig von der Helligkeit – stets gute Werte.

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2 Kommentare vorhanden


Moin,
welcher Monitor wurde hier getestet? Ich habe auf der Homepage von Acer 2 verschiedene Modelle mit der bezeichnung B276HUL gefunden (B276HUL UM.HB6EE.005 und B276HUL UM.HB6EE.A01).

Gruß,
Patrick
UM.HB6EE.A01

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