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TESTBERICHT: AOC i2460Pxqu Teil 4


Clear Vision

Clear Vision ist eine Funktion des Monitors, die der Hersteller als wichtig einstuft und sie daher auf eine der Schnellwahltaste gelegt hat. Mit Clear Vision soll eine optimale Bildbetrachtung gewährleistet werden. Vor allem verschwommene Bilder mit geringer Auflösung sollen in klare und lebendige Bilder umgewandelt werden.

Die Funktion ist auf den Stufen schwach, mittel und stark einstellbar. Getestet haben wir die Funktion hauptsächlich mit einem SD-Video in eher schlechter Qualität. Lebendigere Farben konnten wir auf keiner Stufe wahrnehmen, das Bild wurde aber deutlich klarer bzw. schärfer. Bei den meisten Videos dürfte dieser Effekt aber nicht als positiv wahrgenommen werden.

In der Ausgangssituation ohne Clear Vision waren weich verlaufende Pixel im Video erkennbar, bei eingeschaltetem Clear Vision wurde das Bild dagegen so verschärft, dass die Pixel nun einzeln und nicht mehr als homogene Masse wahrgenommen wurden. Dadurch wurden zwar Details verstärkt, aber die Videoqualität wirkte eher noch schlechter. Hilfreicher dürfte die Funktion eher bei technischen Zeichnungen oder ähnlichen Einsatzzwecken sein, in denen alle Details unterschieden werden müssen und eine starke Überschärfung des Bildes keine große Rolle spielt. Für die meisten Anwender dürfte diese Funktion nicht unbedingt einen Mehrwert darstellen.

Dynamic Colour Boost (DCB)

Der DCB ist eine Funktion, die bestimmte Farben besonders kräftig erscheinen lassen soll. Gewählt werden kann zwischen den Optionen Vollverstärkung, natürliche Hautfarbe, grünes Feld, Himmelblau und einer automatischen Erkennung. Der Modus besitzt auch einen Demomodus mit der sich das Ausgangsbild und der DCB Effekt mittig geteilt gegenüberstellen lassen.

Bei der Vollverstärkung wirkten die Farben tatsächlich deutlich kräftiger und obwohl so auch einige Details verloren gingen, könnte der Modus bei der Betrachtung von Filmen durchaus einen gewünschten Effekt hervorrufen. Für die Bildbearbeitung oder ähnliche Anwendungen ist dieser Modus natürlich nicht geeignet. Eine natürlichere Hautfarbe können wir in dem zweiten Modus allerdings nicht feststellen, sie wirkte in diesem Modus deutlich zu rötlich. Die dritte und vierte Option beschränken sich auf bestimmte Ausnahmefälle und sind daher nicht als generelle Einstellung zu empfehlen. Die automatische Erkennung wäre daher die einfachste Alternative, dabei wurde der Kontrast aber teilweise zu stark erhöht wodurch viele Bildinhalte verloren gingen. Insgesamt ist nach unserer Ansicht daher nur die erste Option bei bestimmten Situationen empfehlenswert.

Mit DCB: links, ohne DCB: rechts.

Bildverstärkung

Einen eigenen Abschnitt im OSD bekommt die Einstellung "Bildverstärkung" spendiert. Auswählen lässt sich dort ein bestimmter Bereich, der heller und mit mehr Kontrast dargestellt werden soll. Der Bereich ist dabei ganz genau definierbar. Im OSD werden dafür sehr viele Tastenklicks benötigt, über die i-Menü Software sind die Einstellungen glücklicherweise aber auch bequem mit der Maus durchführbar. Leider kann nur der ausgewählt Abschnitt heller eingestellt werden, nicht aber der Rest dunkler.

Ausgewählte Bereiche können heller dargestellt werden.

e-Saver

e-Saver ist eine kleine Software, deren Funktionen sich nicht im OSD befinden, und muss zusätzlich installiert werden. Einstellbar ist anschließen, wann der Monitor abgeschaltet werden soll und zwar unabhängig von den allgemeinen Einstellungen in Windows, wie das nachfolgende Bild zeigt.

Einstelloptionen in der Zusatzsoftware e-Saver.

Screen+

Screen+ ist ebenfalls eine Zusatzsoftware, die separat installiert werden muss. Die Software ermöglicht ein einfacheres Aufteilen der offenen Programme auf die Gesamtfläche des Monitors. Es sind nur vordefinierte Bereiche auswählbar, eigene Aufteilungen können nicht abgespeichert werden. Mitgelieferte wurde nur eine Betaversion des Programms, welche in unserem Test nur beim Windowsexplorer funktionierte.

Wird ein Fenster des Explorers mit der Maustaste festgehalten kann es in einen vordefinierten Bereich gezogen werden und wird anschließend genau auf diese Größe angepasst. Dies funktionierte aber leider weder mit Firefox, Word, Excel oder dem Acrobat Reader, so dass der Nutzen des Programms stark eingeschränkt ist.

Einstellbare Bereiche in der Software Screen+.

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