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TESTBERICHT: AOC i2460Pxqu Teil 8


Reaktionsverhalten

Den AOC i2460Pxqu haben wir in der nativen Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird die Reaktionszeit mit 5 Millisekunden (GtG) angeben.

In der Werkseinstellung ist die Overdrive-Option "mittel" voreingestellt und bildet die Grundlage für unsere Messungen. Wir ermitteln den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 29,6 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 12,8 Millisekunden. Der Durchschnittswert für alle unsere 15 Messpunkte ist sehr viel länger und beträgt 29 Millisekunden.

Overdrive mittel: mäßige Überschwinger von hell nach dunkel.

Die Herstellerangabe von 5 Millisekunden grey-to-grey stimmt mit der von uns ermittelten Anstiegszeit (Rise) von 5,4 Millisekunden überein. Zählt man die Ausschwingzeit (fall) aber noch dazu, beträgt der schnellste grey-to-grey Wert 12,8 Millisekunden.

Der Color-to-Color (CtC) Messwert geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren.

Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50% Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunkts gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Der AOC benötigt bei solchen Farbwechseln satte 46 Millisekunden zur Umschaltung – das ist nochmal deutlich mehr als die Summe der Anstiegs- und Ausschwingzeit bei Helligkeitssprüngen zwischen 0% und 100%. Bis zu drei Frames werden durch einen solchen Farbwechsel in ihrer Helligkeit beeinflusst.

In diesem Netzdiagramm sehen Sie alle Messwerte zu den unterschiedlichen Helligkeitssprüngen unserer Messungen im Überblick. Im Idealfall würden sich die grünen und die roten Linien eng am Zentrum befinden. Jede Achse repräsentiert einen im Pegel und der Dynamik definierten Helligkeitssprung des Monitors, gemessen über Lichtsensor und Oszilloskop.

Der AOC i2460Pxqu tut sich insbesondere mit kleinen Dynamiksprüngen im unteren und mittleren Helligkeitsbereich schwer. Bei kleinen Helligkeitssprüngen im mittleren Helligkeitsbereich übersteigt die Anstiegszeit (Rise Time) mit 24,6 Millisekunden sogar die Ausschwingzeit. Die Ausschwingzeit (Fall Time) liegt bei 10 bis 20% Helligkeit nahe an der äußeren Grenze unseres Diagramms und wirkt sich somit auf knapp zwei Frames (bezogen auf 60Hz) aus.

Overdrive

Die Overdrive-Einstellung im Bildschirmmenü kennt vier Reglerpositionen: aus, schwach, mittel und stark. Ab Werk ist "mittel" eingestellt und ein sinnvoller Kompromiss. In der Einstellung "stark" verkürzen sich die Anstiegs- und Ausschwingzeiten zwar geringfügig, allerdings führt dies zu entsprechenden Überschwingern und dürfte nur für Nutzer interessant sein, die mit dem Monitor spielen wollen. Für Video und Standardanwendungen ist der Wert "mittel" optimal gewählt.

Überschwinger in den Overdrive-Einstellungen "aus", "mittel" und "stark".

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