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TESTBERICHT: Asus MX299Q Teil 3


Neben den Anschlüssen für die Zuspielung des Bildsignals findet man Anschlüsse für den analogen Audio-Eingang, für den Kopfhörerausgang (3,5 mm Klinkenbuchse) und die Buchse für den Netzteilstecker. Audio-Signale nimmt der MX299Q aber auch digital über HDMI oder DisplayPort entgegen.

Wie eingangs bereits erwähnt, gab es beim Anschluss des Testnotebooks via HDMI eine unangenehme Überraschung, die mit der über Full-HD hinausgehenden Auflösung zusammenhängt. Grundsätzlich ist HDMI zwar ab Version 1.3 in der Lage auch Auflösungen oberhalb von 1920x1080 zu übertragen.

Die Unterstützung durch halbwegs aktuelle Grafikkarten-Hardware ist ebenfalls gegeben. Falls der Monitor der Grafikkarte aber als maximale Auflösung 1920x1080 zurück meldet, dann bietet der Grafikkartentreiber auch keine höheren Auflösungen an.

Alle wichtigen digitalen Anschlüsse sind vorhanden.

Beim MX299Q konnten wir mit der verwendeten NVidia-Grafikarte (mit aktuellstem Treiber) dieses Phänomen beobachten. Während sich am DisplayPort problemlos die native Auflösung einstellen ließ, konnten wir bei Anschuss via HDMI maximal 1920x1080 verwenden. Für Notebook-Besitzer, die nur einen HDMI-Ausgang zur Verfügung haben, wäre das vermutlich ein K.O.-Kriterium.

Bedienung

Nach dem Einschalten erkennt man zunächst, dass der ultraschmale Rahmen doch nicht ganz so ultraschmal ausfällt. Die Display-Fläche wird nämlich nicht vollständig für das Bild ausgenutzt, oben und an den Seiten fällt also noch mal jeweils knapp 1 cm weg. Das ist aber bei vergleichbaren Geräten anderer Hersteller auch nicht anders.

Als Betriebsanzeige dient eine kleine LED. Bei eingeschaltetem Monitor leuchtet sie weiß, im Standby-Zustand orange. Die Leuchtstärke lässt sich nicht einstellen, ganz abschalten ist im OSD aber möglich. Die Betriebsanzeige ist ohnehin so dezent gehalten, dass sie auch den Filmgenuss im Wohnzimmer nicht beeinträchtigen dürfte.

Die Bedienung erfolgt über insgesamt sieben Tasten – eine Power-Taste und 6 Tasten mit Doppelbelegung, die mit entsprechenden Symbolen in der Beschriftung gekennzeichnet ist. Die wichtigsten Funktionen lassen sich somit ohne Umweg über das Menü bequem mittels Direktwahltasten aufrufen: QuickFit, Bildmodus, Lautstärke, Helligkeit und Signalquelle.

Die Beschriftung ist zwar nicht beleuchtet, aber selbst bei gedämmter Beleuchtung noch ganz gut zu erkennen.

Touch-Bedienung mit versteckten Berührpunkten.

Die an der Rahmen-Unterseite angebrachten Mini-Tasten sind eigentlich keine richtigen Tasten, sondern nur die "Berührpunkte" für die Touch-Bedienung. Nachteil jeder Touch-Bedienung ist natürlich die fehlende Rückmeldung. Zudem sind die Berührpunkte beim MX299Q sehr empfindlich und lösen teilweise schon aus, bevor man die Taste tatsächlich berührt hat. Daran kann man sich aber gewöhnen. Insgesamt für einen Design-Monitor auf jeden Fall eine gelungene Lösung.

QuickFit ist übrigens eine durchaus erwähnenswerte – da nützliche – Funktion von ASUS, über die auch der MX299Q verfügt: Per Knopfdruck lässt sich eine Druckvorschau von Fotos und Dokumenten in Originalgröße anzeigen. Außerdem ermöglicht die Anzeige eines Gitternetzes, die maßstabsgerechte Ausrichtung von Dokumenten.

OSD

Das OSD ist beim MX299Q – wie bei anderen ASUS-Monitoren auch – sehr gelungen: dezent in der Farbgebung, klar und logisch aufgebaut, einfach und intuitiv zu bedienen.

Mit der Menü-Taste gelangt man selbstredend ins Hauptmenü des OSD. Dort dient sie als Bestätigungstaste, um in Untermenüs zu gelangen, oder Einstellungen zu bestätigen. Mit den Pfeil-rauf- bzw. Pfeil-runter-Tasten wählt man den gewünschten Punkt aus. Die S-Taste führt wieder zurück in die nächst höhere Menü-Ebene bzw. zum Verlassen des Menüs.

OSD: Hautpmenü (links) und Farbeinstellungen (rechts).

Die Gestaltung des kurzen Menüsystems ist übersichtlich und leicht verständlich. Je nach Betriebsart können einige Optionen ausgegraut sein, wenn diese dort nicht verfügbar sind.

Neben der Möglichkeit den Monitor komplett auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, geht das auch getrennt für jeden einzelnen Bildmodus oder komplett für alle Bildmodi auf einmal. Dabei werden im Vergleich zur Komplett-Rücksetzung nur die Farben betreffenden Einstellungen (also auch Helligkeit und Kontrast) auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Die Verschiebung des OSD an den Rand beispielsweise wird davon dann nicht berührt.

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6 Kommentare vorhanden


Habe den Monitor aufgrund des Test´s gekauft und bin doch sehr enttäuscht! Der Monitor hat extreme! Lichthöfe in den unteren Ecken, selbst mit stark runtergeregelter Helligkeit stören diese extrem bei dunklen Bildinhalten.

Darauf gehen wir ja auch ein. Mehr als die Helligkeitsverteilung zu messen und ein Bild davon zu machen ist ja kaum möglich. Zumal gerade die Ausleuchtung einer gewissen Serienstreuung unterliegt. Wir können ja nur das eine Modell bewerten was von uns getestet wurde und nicht alle am Markt vorhandenen Geräte. Wenn die Ausleuchtung nicht passt, wieder einpacken und zurück senden.
War auch eigentlich nicht als Kritik am Test gemeint sondern eher als Hinweis für evtl. Käufer. Ich danke Euch auf jeden Fall für den guten Test.
Hallo,
jetzt würde ich nur noch um einen kleinen Schubs bitten:
Den Asus MX299Q oder den LG Flatron 29EB93-P.
Beide habt Ihr ja getestet und eigentlich nehmen die sich ja nix. Ich bin Gamer. Warthunder, Battlefield, World of Tanks.
Vielen Dank
Frage: Ich möchte (neben dem PC) auch meine Xbox 360 an dem Monitor betreiben.
Ihr schreibt ja, dass es Probleme bei 1280x720 gibt. Das ist aber die Auflösung, in der die meisten Xbox Games laufen.

Heisst das, xbox und dieser Monitor sind keine gute Kombi? Ich will eigentlich nur normale 16:9 und keine sonstige schräge Skalierung haben.
Da bei der XBox die Interpolation ja vom Monitor übernommen werden muss, ist die Kombination nicht ideal.

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