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TESTBERICHT: Asus PG278Q Teil 5


Die Farbfelder unserer Testgrafik werden in den hellen Grautönen gut wiedergegeben. Einen Unterschied zum weißen Hintergrund kann man bis zum Wert 252 erkennen. Hier wird also ein Farbfeld abgeschnitten. Die dunklen Farbfelder schneiden sogar sehr gut ab und heben sich bis zum letzten Feld unserer Testgrafik vom Hintergrund ab.

Graustufen und -verlauf.

Schaut man schräg auf das Display, gewinnen die hellen Grautöne bis zum letzten Feld, jedoch sehen wir eine Farbverschiebung ins graurötliche. Die dunklen Grautöne verlieren dafür zwei Felder.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

In stockdunkler Umgebung bekommen wir ein etwas unruhiges, nicht wirklich tiefschwarzes Bild geliefert. Auf der linken Displayseite tritt dieser unruhige Effekt etwas stärker auf als auf der rechten Seite. Verlängert man die Belichtungszeit um das Fünffache, sieht man die Wolkenbildung, die dafür verantwortlich ist.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Seitlich betrachtet hellt das Bild stark auf und es zieht von der abgewandten Seite ein graugelber Schleier über das Bild. Der Glow liegt auf durchschnittlichem Niveau für ein TN-Panel.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des ASUS PG278Q.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum knapp 399 cd/m². Das liegt deutlich über der Herstellerangabe von 350 cd/m² und ist selbst für lichtdurchflutete Räume mehr als ausreichend. Die Schwarzwerte sind für ein TN-Panel gut und liegen zwischen 0,05 und 0,43 cd/m².

Das Kontrastverhältnis liegt im Durchschnitt bei rund 928:1, als Höchstwert ermitteln wir 1020:1. Für ein TN-Panel ist das ein ordentliches Ergebnis. Nach der Kalibrierung sinkt der Kontrastwert auf 869:1. Die Leuchtdichte wird ausschließlich über die Intensität der Hintergrundbeleuchtung variiert. Kontrasteinbußen bleiben somit über den kompletten Einstellbereich aus.

Bildhomogenität

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung in Prozent (linkes Bild) und Farbreinheit in DeltaC (rechtes Bild) überprüft.

Bei der Helligkeitsverteilung erhalten wir eine durchschnittliche Helligkeitsabweichung von 8,9 Prozent, was einen befriedigenden Wert darstellt. Mit dem bloßen Auge ist die Helligkeitsverteilung einigermaßen gleichmäßig und von der Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent, ist der Maximalwert (- 15,65 %) noch etwas entfernt.

Bei der Farbreinheit schneidet der ASUS PG278Q weniger gut ab. Das mittlere deltaC liegt bei 2,3 was für ein befriedigend nicht mehr ausreicht. Der Maximalwert ist mit 3,9 DeltaC dagegen befriedigend.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des ASUS PG278Q ist stumpf-matt.

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der ASUS PG278Q besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

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4 Kommentare vorhanden


Habe mir diesen Monitor bereits vor 2 Monaten zugelegt und bereue den Kauf nicht eine einzige Sekunde! Genial!
Schade, nix von Inversion Fehlern, bzw. vertikalen Steifen, die man bei diesem Monitor öfter mal sehen kann, bei bestimmten Szenen.
Ich hatte ihn und mich hat dieses Problem so gestört, dass ich ihn (bei dem Preis) nicht behalten wollte.
Du kannst sicher sein, wenn dies dem Testredakteur aufgefallen wäre, dann würde es hier auch im Test angesprochen werden.
Kann die Probleme mit Inversion und Vertikalen Streifen bestätigen. Hatte inzwischen 2 Modelle vom dem Monitor zu Haus, leider hatten beide das Problem. Da war mir das Geld dann doch zu schade, sollte bei so einen teuren Monitor eigentlich nicht passieren!

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