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TESTBERICHT: Asus VS24AHL Teil 4


Bildqualität

Das matte Display ist sehr wirksam entspiegelt. Betrachter in heller Kleidung oder seitlich einfallendes Licht werden nur schwach reflektiert.

Beim Reset im Modus Standard stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 80, Schärfe 50, Gamma ist nicht verfügbar, RGB pro Kanal jeweils 100. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Die Graustufen und der Verlauf liefert ein fast perfektes Ergebnis. Grau ist hier grau und driftet nicht in irgendeine andere Farbe ab. In den hellen Grautönen ist die Wahrnehmbarkeit bis Farbton 254, was dem hellsten Grauton in unserem Testbild entspricht, noch zu erkennen. In den dunklen Grautönen ist dieses noch möglich bis Farbton 3, welches das vorletzte Farbbild dieses Testbildes entspricht und fast schwarz ist.

Die Veränderung des Blickwinkels verändert an diesem Ergebnis nur die Wahrnehmbarkeit der dunklen Grautöne und schneidet hier einen Ton tiefer ab, was immer noch heißt, dass nur die beiden letzten Töne abgeschnitten werden. Banding in den Grauverläufen konnten wir auf dem Testbild nicht wahrnehmen. Bei einem anderen Farbverlaufstest, der über das gesamte Display reicht, ist aber ein minimales Banding in jedem Farbton zu erkennen. Normale Anwender werden dieses jedoch kaum wahrnehmen, denn man muss schon sehr konzentriert nachschauen um das zu erkennen.

Graustufen und -verlauf.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Leider ist der VS24AHL auch nicht vor "Backlight Bleeding" gefeit. Jedoch tritt dieses noch recht moderat in Erscheinung und zwar an den unteren Ecken und dort rechts mehr als links. Horizontal oder vertikal betrachtet hellt das Bild merklich auf.

Die Veränderung der Helligkeit auf ein geringeres Maß bringt hier nur wenig Veränderung. Man sollte jedoch bedenken, dass wir in einer komplett dunklen Umgebung vor einem schwarzen Bild sitzen und nur dieses beurteilen. Bei der Nutzung in normal beleuchteten Räumen fällt dieses nicht auf. Ansonsten wirkt das Bild recht homogen und es treten keine weiteren Lichthöfe im Zentrum auf.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Mit dem Helligkeitsregler des VS24AHL lässt sich die Helligkeit zwischen 135 und 314 cd/m² einstellen. In sehr dunklen Räumen käme mancher Betrachter auch mit 80 cd/m² aus, soweit lässt sich der VS24AHL aber nicht herunter drehen. Für sehr helle Umgebungen reicht die Leistung dagegen gut aus, die Maximalhelligkeit von 300 cd/m² im Datenblatt erreichen wir problemlos. Bei unserer empfohlenen Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² steht der Regler erst in Position 5.

Die niedrigen Schwarzwerte sind auf der Höhe der Zeit. Wir messen zwischen 0,12 und 0,27 cd/m², das Kontrastverhältnis berechnet sich daraus zu sehr guten 1.170:1.

Bildhomogenität

Bei der Helligkeitsverteilung finden wir nur drei Messpunkte mit zweistelligen Prozentwerten für die Abweichung von der Bildmitte. Selbst das Maximum von 13 Prozent bietet noch einen guten Sicherheitsabstand von der technischen Sichtbarkeitsgrenze (20 Prozent). Mit dem Mittelwert von 92,9 Prozent wird eine gute Note nur ganz knapp verpasst.

Auch bei der Farbreinheit liefert der VS24AHL ein solides Ergebnis ab. Das mittlere deltaE von 1,1 ist sogar richtig gut, doch der Maximalwert von 3,4 in der Ecke unten links führt zur Abwertung auf eine zufriedenstellende Note.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Mit dem bloßen Auge wirkt die Mitte des Bildschirms ein wenig heller als die Randbereiche ringsum, dazu muss man aber schon sehr genau hinsehen. In den drei Feldern unten links wirkt das Weißbild etwas unruhig und wolkig. Ansonsten fallen keine Aufhellungen oder Verfärbungen auf.

Bei größeren Blickwinkeln legt sich ein grauer Schimmer über das Weißbild. Horizontal betrachtet ist der Effekt schwach, vertikal und vor allem diagonal fällt er dagegen deutlich auf.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Panel des VS24AHL ist stark mattiert, die Oberfläche ist beinahe stumpf. Die Entspiegelung ist dadurch sehr effektiv, von hinten oder seitlich einfallendes Fremdlicht wird breit gestreut.

Das Coating des VS24AHL ist matt.

Die einzelnen Subpixel sind in der Makroaufnahme sichtlich verzerrt. Die Schärfeleistung ist dennoch einwandfrei. Den berüchtigten Kristalleffekt (Glitzern) haben wir nicht beobachtet.

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