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TESTBERICHT: Asus VX238H-W Teil 5


Das Foto zeigt den Bildschirm des VX238H-W bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Die Fotos im oberen Testbild wurden mit festen Belichtungseinstellungen gemacht, damit der Helligkeitsverlust unter den genannten Blickwinkeln dokumentiert werden kann.

Die TN-Technologie ist unterhalb der IPS- und VA-Technologie aufgestellt und hat die meisten Einbußen in der Bildqualität bei Betrachtung aus ungünstigen Blickwinkeln. Seitlich verliert das Bild an Kontrast und Helligkeit und es kommt vor allem in den blauen Farbtönen zu Farbveränderungen, welche durch die gelbe Trübung ins Grüne gezogen werden.

Von oben betrachtet ist nur ein sehr starker Kontrastverlust zu sehen. Aus niedriger Sitzposition hingegen nimmt der Kontrast unnatürlich zu. Dabei sinkt die Helligkeit extrem ab, sodass das Bild zu dunkel erscheint, was auch als Negativeffekt bekannt ist.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 Display Pro Colorimeter und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums (Erläuterung der 3D Ansichten).

Die Farbraumuntersuchung zeigt, dass der VX238H den sRGB-Farbraum mit 94 Prozent gut abdeckt.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, DeltaC Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Modus Standard, Helligkeit 100 und Kontrast 80. Einen Gammaeinsteller gibt es nicht.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung Standard.

In der Werkseinstellung messen wir im Weißpunkt eine Farbtemperatur von 6700K, die allerdings sehr weit von der Schwarzkörperkurve entfernt liegt. Bei den Graustufen wird das nicht besser, die deltaC-Abweichungen und auch der Rangewert sind sehr groß.

Die Gammakurve pendelt um den Zielwert 2,2 herum, das ist nicht normgerecht aber akzeptabel. Bei den Buntfarben fallen die hohen Abweichungen bei den Grundfarben Grün und Blau auf. Die Farbraumabdeckung ist mit 87 Prozent deutlich schlechter als im sRGB-Modus (94 Prozent).

Für normale Arbeiten im Bereich Office, Internet und auch Video ist die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung ausreichend. Hinsichtlich der Eignung für farbverbindliches Arbeiten bewerten wir die Grauwiedergabe allerdings als sehr schlecht.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich der sRGB-Einstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der sRGB-Einstellung.

Im sRGB-Modus fällt zunächst vor allem die niedrigere Helligkeit gegenüber dem Standardmodus auf. Das liegt am gesperrten Helligkeitsregler. Mit 185 cd/m² messen wir zwar keine allzu grelle Helligkeit, dennoch gibt es für eine solche Sperre keinen vernünftigen Grund.

Der erste visuelle Bildeindruck ist gar nicht so sehr verschieden vom oben beschriebenen Standardmodus. Die Messsonde deckt aber eine Reihe von Unterschieden auf. Der Weißpunkt ist diesmal viel natürlicher, doch leider halten sich die Graustufen nicht daran.

Die uneinheitliche Farbmischung führt zu sehr großen deltaC-Abweichungen, der Rangewert von 7,1 ist keinesfalls akzeptabel. Die Buntfarben werden allgemein besser getroffen, das mittlere deltaE liegt bei 2,6. Die relativ hohen Abweichungen bei den Mischfarben und der maximale deltaE-Wert von 8,0 zeigen aber im Detail, dass auch hier die Mischung nicht zuverlässig gelingt. Unsere Bewertung für farbverbindliches Arbeiten lautet daher wiederum sehr schlecht.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erzielt. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) erreicht man erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

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