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TESTBERICHT: Asus VX238H-W Teil 7


Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des VX238H arbeitet mit White LED. Die Helligkeit wird mit dem verbreiteten PWM-Verfahren gesteuert.

Bei der Untersuchung zeigt sich, dass die Taktfrequenz mit 18.600 Hz sehr hoch ist. Beeinträchtigungen durch Backlight-Flimmern erscheinen nach heutigem Kenntnisstand bei derart hohen Frequenzen so gut wie ausgeschlossen.

LED-Backlight mit hochfrequenter PWM-Steuerung.

Subjektive Beurteilung

Der VX238H eignet sich hervorragend für Spieler. Vor allem, wenn man zuvor mit der Konsole auf einem TV-Gerät gespielt hat, fällt das Reaktionsverhalten und die Latenzzeit positiv auf. Gerade bei Ego-Shootern sind die schnellen Schaltzeiten Gold wert. Negativ fällt bei Fifa lediglich die Overdrive-Funktion auf, welche für Ghosting-Artefakte z.B. um den Ball sorgt.

Unter Windows fällt ein deutlich sichtbares Aliasing an den Fensterrahmen bzw. bei horizontalen Linien auf, wenn man diese auf den Desktop verschiebt. Dies ist jedoch nur während der Bewegung wahrnehmbar.

Sound

Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite.

ASUS verbaut zwei kleine Lautsprecher, die nach hinten aus dem Gehäuse strahlen. Diese können analog über eine 3,5-mm-Klinke angesteuert werden oder im HDMI-Betrieb über den digitalen Signalweg. Die Sound-Qualität ist dabei leider sehr rudimentär. Es gibt überhaupt keine Bässe und die Mitten sind eher stumpf. Die Höhen übersteuern sehr früh, was zu unangenehmen "Zisch"-Lauten führt. Insgesamt für die Töne des Betriebssystems noch geeignet, für mehr aber leider nicht.

DVD und Video

HDMI-Eingänge für den Anschluss von HD-Zuspielern wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen hat der VX238H gleich zwei. Für die Verbindung mit einem DVI-Ausgang am PC legt ASUS ein HDMI/DVI-Kabel bei.

Die OSD-Einstellung Theater erweist sich als leicht geschärft, das Gamma passt besser zu Filmmaterial als in der Standardeinstellung. Leider entstehen zahlreiche bunte Abstufungen im Grauverlauf, auch die kühle Wiedergabe (Weißpunkt 7.660K) ist nicht gerade ideal. Also halten wir uns an die Ergebnisse unserer Farbmessungen und wählen den sRGB-Modus, auch wenn dieser alles andere als ideal ist. Die feste Helligkeit von 185 cd/m² ist im Wohnraum kein Nachteil. Die Beschleunigungsoption "TraceFree" setzen wir auf 40 herunter.

Das Full-HD-Video kommt in der nativen Auflösung erwartungsgemäß scharf und mit überraschend natürlich wirkenden Farben. Hauttöne sind allgemein stimmig, neigen aber zur Blässe. Die Durchzeichnung in dunklen Szenen ist etwas überdeutlich, in hellen Bildbereichen gehen dagegen schon mal die letzten Details verloren. Die Farbwiedergabe kann insgesamt nicht mit dem hohen Niveau von IPS- oder VA-Monitoren mithalten: das Bild leidet trotz des hohen Kontrastwertes an einer charakteristischen Blässe und der deutlichen Blickwinkelabhängigkeit.

Durch die kleinere Overdriveeinstellung entstehen keine Nachteile. Auch in schnellen Szenen beobachteten wir keine Nachzieheffekte, auch Artefakte wie Halos oder ein Koronaeffekt traten nicht auf.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Die HD-Auflösungen 720 und 1080 zeigt der VX238H korrekt skaliert als Vollbild. Die neben Vollbild einzige andere Option 4:3 ist hier naturgemäß wirkungslos. Eine 1:1-Darstellung ist nicht möglich.

Erste Schwächen zeigen sich bei Videomaterial mit 50 Hz, hier erscheint die 720er Auflösung verkleinert mit einem Trauerrand ringsum. Auch 576p50 ist ähnlich betroffen, während 480p60 korrekt skaliert mit Ausnutzung der vollen Höhe gezeigt wird. Interessanterweise ist bei den kleineren Auflösungen mit 50 Hz auch kein Vollbild möglich, was bei 60 Hz wiederum kein Problem ist.

Progressives Material zeigt der VX238H in 50p und 60p ohne Judder an. 24p wird mit der Meldung "außer Bereich" abgewiesen. Halbbildmaterial wird auch angezeigt, aber mit kräftigem Bildzittern. Das macht keinen Spaß, hier muss der Medienplayer für die Wandlung in Vollbilder sorgen.

Overscan

Der Overscan findet sich im OSD als Option bei der Bildskalierung (Option "Kontrollen"). Das Bild wird um einen festen Betrag beschnitten, der mit 10 Pixeln rechts und links sowie 5 Pixel oben und unten sehr klein ausfällt. Der verbleibende Bildausschnitt wird mit erträglichen Qualitätseinbußen auf Vollbild skaliert.

Farbmodelle und Signallevel

Einstellmöglichkeiten für den korrekten RGB-Signalumfang und das verwendete Farbmodell am HDMI-Eingang gibt es nicht. Im Test passten die Werte am PC und am BluRay-Player automatisch. Bei manueller Änderung am Zuspieler stellte sich der Monitor sofort auf die neuen Werte um.

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