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TESTBERICHT: BenQ BL3200PT Teil 5


BenQ Display Pilot

Neben der Fernbedienung, kann das OSD auch über die Software "Display Pilot" per Maus gesteuert werden. Im ersten Schritt werden mit Beispielbildern einige Grundeinstellungen vorgenommen, bevor man in das eigentliche Menü gelangt. Durch die Installation der Software wurde die Tastenbelegung der Fernbedienung geändert, die Software sollte daher möglichst früh installiert werden, um solche Effekte zu verhindern.

Das Programm ruft zudem bei jedem Neustart des Computers das letzte hinterlegte Profil auf. Wurden Einstellungen über die Fernbedienung vorgenommen und anschließend nicht in der Software gespeichert, gehen diese entsprechend verloren.

Übersicht der Software BenQ "Display Pilot".

Erfreulich ist gerade für Anfänger, die die Fülle an Einstelloptionen schnell überfordern kann, dass eine Bedienungsanleitung vorhanden ist. Diese ist zwar nicht sehr umfangreich, bietet aber zu jeder Einstelloption wenigstens eine kurze Erläuterung an.

Bedienungsanleitung in der Software "Display Pilot".

Neben den Optionen, die auch im OSD des Monitors verfügbar sind, verfügt das Gerät auch über eine Einteilung des Desktops in verschiedene Partitionen. Die Funktion wollte aber bei unserem System nicht richtig funktionieren und bot daher keinen Mehrwert an. Als einziges zusätzliches Extra konnten wir daher eine genaue Information über die Bildschirmdaten ausmachen.

Einfach Ansicht des HP Display Assistant.

 

Augenschutz und SPAR-Funktion

Augenschutz wird die Funktion des Helligkeitssensors genannt. Die erste Hürde muss aber direkt bei der Aktivierung genommen werden, da diese Funktion nur im Standardmodus zur Verfügung steht. Wird dagegen wie häufig zum Beispiel der Benutzer-Modus verwendet, kann kein Helligkeitssensor verwendet werden. Im Test funktionierte der Sensor ansonsten gut. Wird der Sensor abgedeckt, wird die Hintergrundbeleuchtung ganz langsam und gleichmäßig reduziert. Leuchtet man dagegen mit einer Lichtquelle auf den Sensor, wird die Helligkeit entsprechend erhöht. Wir fanden die Grundhelligkeit im Betrieb aber zu hell. Durch die freie Belegbarkeit der Schnelltasten, lässt sich die Helligkeitseinstellung aber auch auf eine dieser Tasten legen und so die Helligkeit auch per Hand relativ schnell anpassen.

Die SPAR-Funktion ist für den Anwesenheitssensor verfügbar. Es lassen sich drei Stufen einstellen, in denen der Monitor überprüfen soll, ob sich ein Anwender vor dem Monitor befindet. Steht ein Benutzer auf, um zum Beispiel aus einem anderen Raum etwas zu holen, schaltet sich der Monitor ab, ohne dabei auf die Voreinstellungen in Windows zu achten. Die Abschaltung erfolgt ohne eine Warnung oder ein anderes optisches oder akustisches Signal. Wird der Abstand daher zu gering eingestellt, kann der Bildschirm auch im laufenden Betrieb einfach schwarz werden. Setzt sich der Anwender wieder vor den Monitor, schaltet er sich automatisch wieder ein. Im Test funktionierte dies bei mittlerer Stufe problemlos. Der Stromverbrauch lag bei etwa 10 Watt, im üblichen Betrieb sind es 20 Watt mehr. Im richtigen Standby-Modus beträgt der Verbrauch allerdings nur 0,4 Watt.

Helligkeits- und Anwesenheitssensor im unteren Rahmen des Monitors.

Automatische Drehung

Eine Besonderheit stellt die automatische Drehung des Bildes im Pivotbetrieb dar, ohne dass die Drehung manuell im Treiber der Grafikkarte aktiviert werden muss. Der Monitor besitzt dafür einen Lagesensor, der dies automatisch erkennt.

Hellblaues Licht

Der Hersteller hat sich beim Modus "Hellblaues Licht" eine Möglichkeit einfallen lassen, um längeres Arbeiten ohne Anstrengung der Augen zu ermöglichen. Anstrengend soll danach vor allem das hellblaue Licht des Monitors sein, welches entsprechend reduziert wird. Wählbar sind vier unterschiedliche Modi mit einer entsprechend immer stärkeren Reduktion des hellblauen Anteils am Bild: Multimedia (-30 Prozent), Webbrowsen (-50 Prozent), Büro (-60 Prozent) und Lesen (-70 Prozent).

Subjektiv betrachtet war das Lesen in diesem Modus wirklich angenehmer, die Farbdarstellung war allerdings nicht mehr mit einer natürlichen Darstellung vergleichbar, so wurde weiß zum Beispiel eher gelblich dargestellt. Zum ausschließlichen Lesen reiner Texte, dürfte der Modus hilfreich sein.

CAD/CAM Modus

Dieser Modus ist uns bereits durch den kleinen Bruder BL2710PT bekannt und er funktioniert auch bei dem 32 Zoll Gerät gut. Der subjektive Kontrast wird in diesem Modus stark erhöht, um alle Details in einem Bild deutlich sichtbar zu machen. Dies funktionierte im Prinzip gut, allerdings werden die Farben dadurch stark verfälscht wiedergegeben, nicht unbedingt der Farbton selber, sondern vor allem die Sättigung.

Der Anwender muss sich daher entscheiden, ob er alle Details, zum Beispiel bei einer technischen Zeichnung, genau betrachten möchte oder ob eine farbverbindliche Darstellung erfolgen soll. Beide Bildmodi lassen sich aber auf eine Taste der Fernbedienung legen und so bei Bedarf schnell wechseln.

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15 Kommentare vorhanden


Sehr guter Test, ich habe schon lage darauf gewartet. Danke.

Beim Video "Big Bucks Bunny" ist beim Wechsel zu besonders hellen Szenen eine Änderung der Helligkeit sichtbar. Ist diese Änderung auf die Kamera, die das ganze filmt, zurückzuführen oder ändert der Monitor die Helligkeit eigenständig.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Da ist tatsächlich die Videokamera Schuld und nicht der Monitor.
Danke für den Test. Der Monitor ist aber in Deutschland seit ca. 6 Wochen nicht mehr zu bekommen. Hab den seit dem 25.06. bei einem Händler in Vorbestellung.

Auf Anfrage bei Benq Deutschland erhielt ich folgende Antwort: " Aufgrund einer Panelshortage und der großen Nachfrage kommt es leider zu Lieferengpässen bei diesem Model. Bitte entschuldigen sie die Verzögerung..."

Weiterhin leider kein Liefertermin.

Traurig für einen Hersteller dessen Kerngeschäft unter anderem Monitore sind.
Hallo @ all,

Danke für den Test. Ich besitze noch einen guten alten Dell 2709W mit S-PVA Panel und 16:10. Duch altersbedingte Weitsichtigkeit fällt es mir schwieriger ohne Brille am PC zu arbeiten. Deshalb suche ich einen größeren Monitor, der aber eine nicht zu hohe Auflösung besitzt. Sind Icons und Systemtexte bei so einem Gerät eigentlich physikalisch größer oder kleiner in der nativen Auflösung (DPI-Skalierung kommt für mich nicht in Frage)?

Ist die Panelqualität (Schwarzwert, Gleichmäßigkeit der Beleuchtung, Kontrastumfang) mit der meines Monitors mit S-PVA Panel vergleichbar, oder müsste ich da große Abstriche machen?

MfG

Black Widowmaker
Also Schrift und Icons sind beim BenQ kleiner als beim Dell. Der Dell hat ein Pixelgröße von 0,303 und der BenQ von 0,276 - also eher wie ein 24 Zoll-Gerät. Wenn es noch größer sein soll, dann käme nativ ein Full HD 28 Zoll Gerät in Frage, was eine Pixelgröße von 0,32 besitzt.
Schöner Testbericht.
Es wäre schön wenn es auch Beispiele für Alternativen geben würde.
Sie schreiben der Monitor ist nicht für "Hardcoregamer" geeignet.Wegen der fehlenden 120Hz Unterstützung.
Nun, welcher 32" Monitor ab dieser Auflösung macht das denn?
Lg.
32 Zoll Monitore mir 120 oder 144 Hz kenne ich nicht. Da dies unser erstes 32 Zoll Modell war, ist es schwierig in diesem Test Alternativen zu nennen. Für Hardcoregamer ist wohl eher die Latenz eine KO Kriterium.
Danke.
Also sind alle Monitore über 27" für Gelegenheitsspieler.Frage ja nur weden dem Fazit.Demnach ist für Pro Gamer bei 27" Ende.Oder ist das villeicht ein Kritikpunkt, den man "streichen" sollte?Denn ich kann auch keinen über 27" mit 120Hz geschweige denn 144Hz finden.
LG.
Mich würde interessieren, wieviele Farben der BenQ darstellen kann und auf welcher Technologie das beruht. Laut Produktdatenblatt sollen es 1,07 Milliarden sein, aber beruhen die auf einer 10-bit Technik? Ist eine entsprechende Grafikkarte wie NVidia Quadro erforderlich, um den vollen Farbumfang darstellen zu können?
Guter Test. Ich habe mir letzte Woche dieses Gerät zugelegt.
Leider musste ich feststellen dass 2 oder mehr senkrechte Linien (Wie z. B. bei dem Namen "Willi" die beiden Ls, bei gewissen Fonts mit wenig Abstand), die sehr nahe beieinander dargestellt werden, bei meinem Gerät zu Farbsäumen um die Linien führen, die ich mit den Einstellung bestenfalls abmildern aber nicht ganz beseitigen konnte.
Eigentlich ein toller Monitor, die Fernbedienung ist ein sehr großer Vorteil gegenüber anderen Geräten.
Leider ist die technische Ausstattung eher mau.
Die volle Auflösung gibt es nur über den Displayport. Über HDMI und DVI zeigt er nur 1920x1080. Das ist sehr enttäuschend. Es ist also nicht möglich, 2 Quellen hochauflösend zu betreiben. Schade, dass darauf in den Tests nicht hingewiesen wird, welche Eingänge welche Auflösung bieten. Andere Monitore z.B. LG34UM95P sind da besser. Der liefert die volle Auflösung an allen Eingängen.
@timewindx - selbstverständlich ist über DVI die volle native Auflösung möglich. Dazu braucht es allerdings ein voll beschaltetes DVI "Dual Link" Kabel. Bei mir (Windows 7 mit Radeon 3600) funktioniert das wunderbar.
Hello,

leider ist Deutsch nicht meine Muttersprache... :-o

I would be interested in purchasing this monitor however one aspect covered by the review may be a show-stopper:

"Einen Deinterlacer scheint der Monitor nicht zu besitzen. 50 Hz konnten zwar eingestellt und auch wiedergegeben werden, aber bereits im Menü des Players konnte ein recht starkes Zittern des Bildes festgestellt werden."

The problem is that I will also use it with my UPC cable-TV HDR box which outputs 1080i via HDMI... . Is this possible with this monitor, given the comment from the review?

Thanks for any advice you may be able to provide on the topic!

- Traveller (forum member)
The monitor can display 1080i.
^Thx KoreaEnte

I took the chance before seeing your positive comment and I'm pleased to confirm your statement!

So far, so good with the BL3200PT :)

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