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TESTBERICHT: BenQ BL3200PT Teil 7


Bildhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbreinheit.

Bei der Helligkeitsverteilung schneidet vor allem die obere linke Ecke nicht mehr gut ab. Eine durchschnittliche Abweichung von über zehn Prozent ist ebenfalls kein gutes Ergebnis mehr. Insgesamt kann daher nur eine befriedigende Note vergeben werden. Im Alltagsbetrieb ist die Abweichung aber nicht negativ ins Auge gesprungen.

Die Farbreinheit liegt dagegen auf einem sehr guten Niveau. Keine Abweichung übertrifft den Wert von 2 und auch der Durchschnitt liegt mit unter 1 auf einem fast perfekten Niveau. Solche Werte sind ansonsten nur bei Profigeräten vorzufinden und so überrascht das Ergebnis sehr positiv.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des BenQ PG2401PT (linkes Foto).

Ein Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der BenQ BL3200PT besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Der sehr hohe Kontrast des Bildschirms kann nur bei frontaler Sicht genossen werden. Je größer der Blickwinkel, umso stärker nimmt der Kontrast ab. Aufgrund der hohen Ausgangslage ist die Bilddarstellung aber auch dann noch gut.

Horizontal nimmt der Kontrast stärker ab als vertikal. Insgesamt finden wir die Abweichungen aber relativ gering und tolerierbar und vergeben eine knappe sehr gute Bewertung.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 Display Pro Colorimeter und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums (Erläuterung der 3D Ansichten).

Der BenQ BL3200PT deckt den sRGB-Farbraum zu 99,8 Prozent ab, wodurch er eine sehr gute Bewertung erreichen kann.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, DeltaC Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

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15 Kommentare vorhanden


Sehr guter Test, ich habe schon lage darauf gewartet. Danke.

Beim Video "Big Bucks Bunny" ist beim Wechsel zu besonders hellen Szenen eine Änderung der Helligkeit sichtbar. Ist diese Änderung auf die Kamera, die das ganze filmt, zurückzuführen oder ändert der Monitor die Helligkeit eigenständig.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Da ist tatsächlich die Videokamera Schuld und nicht der Monitor.
Danke für den Test. Der Monitor ist aber in Deutschland seit ca. 6 Wochen nicht mehr zu bekommen. Hab den seit dem 25.06. bei einem Händler in Vorbestellung.

Auf Anfrage bei Benq Deutschland erhielt ich folgende Antwort: " Aufgrund einer Panelshortage und der großen Nachfrage kommt es leider zu Lieferengpässen bei diesem Model. Bitte entschuldigen sie die Verzögerung..."

Weiterhin leider kein Liefertermin.

Traurig für einen Hersteller dessen Kerngeschäft unter anderem Monitore sind.
Hallo @ all,

Danke für den Test. Ich besitze noch einen guten alten Dell 2709W mit S-PVA Panel und 16:10. Duch altersbedingte Weitsichtigkeit fällt es mir schwieriger ohne Brille am PC zu arbeiten. Deshalb suche ich einen größeren Monitor, der aber eine nicht zu hohe Auflösung besitzt. Sind Icons und Systemtexte bei so einem Gerät eigentlich physikalisch größer oder kleiner in der nativen Auflösung (DPI-Skalierung kommt für mich nicht in Frage)?

Ist die Panelqualität (Schwarzwert, Gleichmäßigkeit der Beleuchtung, Kontrastumfang) mit der meines Monitors mit S-PVA Panel vergleichbar, oder müsste ich da große Abstriche machen?

MfG

Black Widowmaker
Also Schrift und Icons sind beim BenQ kleiner als beim Dell. Der Dell hat ein Pixelgröße von 0,303 und der BenQ von 0,276 - also eher wie ein 24 Zoll-Gerät. Wenn es noch größer sein soll, dann käme nativ ein Full HD 28 Zoll Gerät in Frage, was eine Pixelgröße von 0,32 besitzt.
Schöner Testbericht.
Es wäre schön wenn es auch Beispiele für Alternativen geben würde.
Sie schreiben der Monitor ist nicht für "Hardcoregamer" geeignet.Wegen der fehlenden 120Hz Unterstützung.
Nun, welcher 32" Monitor ab dieser Auflösung macht das denn?
Lg.
32 Zoll Monitore mir 120 oder 144 Hz kenne ich nicht. Da dies unser erstes 32 Zoll Modell war, ist es schwierig in diesem Test Alternativen zu nennen. Für Hardcoregamer ist wohl eher die Latenz eine KO Kriterium.
Danke.
Also sind alle Monitore über 27" für Gelegenheitsspieler.Frage ja nur weden dem Fazit.Demnach ist für Pro Gamer bei 27" Ende.Oder ist das villeicht ein Kritikpunkt, den man "streichen" sollte?Denn ich kann auch keinen über 27" mit 120Hz geschweige denn 144Hz finden.
LG.
Mich würde interessieren, wieviele Farben der BenQ darstellen kann und auf welcher Technologie das beruht. Laut Produktdatenblatt sollen es 1,07 Milliarden sein, aber beruhen die auf einer 10-bit Technik? Ist eine entsprechende Grafikkarte wie NVidia Quadro erforderlich, um den vollen Farbumfang darstellen zu können?
Guter Test. Ich habe mir letzte Woche dieses Gerät zugelegt.
Leider musste ich feststellen dass 2 oder mehr senkrechte Linien (Wie z. B. bei dem Namen "Willi" die beiden Ls, bei gewissen Fonts mit wenig Abstand), die sehr nahe beieinander dargestellt werden, bei meinem Gerät zu Farbsäumen um die Linien führen, die ich mit den Einstellung bestenfalls abmildern aber nicht ganz beseitigen konnte.
Eigentlich ein toller Monitor, die Fernbedienung ist ein sehr großer Vorteil gegenüber anderen Geräten.
Leider ist die technische Ausstattung eher mau.
Die volle Auflösung gibt es nur über den Displayport. Über HDMI und DVI zeigt er nur 1920x1080. Das ist sehr enttäuschend. Es ist also nicht möglich, 2 Quellen hochauflösend zu betreiben. Schade, dass darauf in den Tests nicht hingewiesen wird, welche Eingänge welche Auflösung bieten. Andere Monitore z.B. LG34UM95P sind da besser. Der liefert die volle Auflösung an allen Eingängen.
@timewindx - selbstverständlich ist über DVI die volle native Auflösung möglich. Dazu braucht es allerdings ein voll beschaltetes DVI "Dual Link" Kabel. Bei mir (Windows 7 mit Radeon 3600) funktioniert das wunderbar.
Hello,

leider ist Deutsch nicht meine Muttersprache... :-o

I would be interested in purchasing this monitor however one aspect covered by the review may be a show-stopper:

"Einen Deinterlacer scheint der Monitor nicht zu besitzen. 50 Hz konnten zwar eingestellt und auch wiedergegeben werden, aber bereits im Menü des Players konnte ein recht starkes Zittern des Bildes festgestellt werden."

The problem is that I will also use it with my UPC cable-TV HDR box which outputs 1080i via HDMI... . Is this possible with this monitor, given the comment from the review?

Thanks for any advice you may be able to provide on the topic!

- Traveller (forum member)
The monitor can display 1080i.
^Thx KoreaEnte

I took the chance before seeing your positive comment and I'm pleased to confirm your statement!

So far, so good with the BL3200PT :)

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