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TESTBERICHT: BenQ PG2401PT Teil 12


Subjektive Bewertung

Der BenQ PG2401PT eignet sich durchaus für den etwas artfremden Einsatz als Wiedergabegerät von Filmen und Spielen. Wir empfehlen die Verwendung der Farbraumemulation mit sRGB als Simulationsziel. Damit bleibt eine allzu bunte Darstellung aus, und die Zeichnung ist auch in den Tiefen einwandfrei. Die Flächenhomogenitätsverbesserung Uniformity sollte dagegen deaktiviert bleiben, damit der Kontrastumfang nicht zu stark einbricht.

Die aggressive Overdrive-Implementierung führt in Szenen mit harten Kontrasten zu sichtbaren Artefakten, die mit reduzierter Einstellung (AMA off) aber auf noch akzeptablem Niveau bleiben. Im PixPerAn-Lesbarkeitstest erreichen wir Stufe 9.


Bewertung
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603,77 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Mit dem PG2401PT feiert BenQ einen gelungenen Einstand im gehobenen Monitor-Segment. Die Kenndaten sprechen für sich: Blickwinkelstabiles IPS-Panel, programmierbare 14bit 3D-LUT, hochwertige LED-Hintergrundbeleuchtung, Flächenhomogenitätsverbesserung und vieles mehr. Auch die Integration der Komponenten ist geglückt. Das schlägt sich vor allem in einer neutralen und präzisen Darstellung wieder, mit der der Monitor vom Start weg überzeugen kann.

Sein großer Farbumfang eröffnet dem PG2401PT ein weites und flexibles Einsatzfeld, das farbkritische Bildretusche und Proofsimulationen einschließt. Die Hardwarekalibration mittels Palette Master ist dabei ein wichtiger Baustein. Abstriche muss der Benutzer beim Funktionsumfang hinnehmen. Andere Lösungen im High-End-Bereich – zum Beispiel von basICColor oder Eizo – fallen deutlich umfangreicher aus und berücksichtigen in einigen Fällen auch spezielle Anforderungen des Video Color Grading.

Die Ausgleichsfunktion zur Verbesserung der Flächenhomogenität verhilft unserem Testgerät zu einer ausgesprochen gleichmäßigen Darstellung. Leider sinkt der Kontrastumfang durch die Anpassungen ungewöhnlich stark um fast fünfzig Prozent. Für Proofsimulationen ist das noch keine Einschränkung, andere Einsatzbereiche würden von besseren Werten allerdings profitieren. Glücklicherweise treten selbst nach Deaktivierung der Funktion keine störenden Farbstiche auf, auch wenn sich die Helligkeitsverteilung nun spürbar verschlechtert.

Zahlreiche Videoeingänge und der eingebaute Deinterlacer machen den PG2401PT zu einem universellen Wiedergabegerät, selbst wenn die Darstellung nur bei 60 Hz frei von Mikrorucklern ist. Zwei weitere kleine Kritikpunkte ergeben sich aus der stets etwas zu kräftig agierenden Overdrive-Schaltung und Unstimmigkeiten im OSD (nativer Farbumfang nicht nutzbar, Auswahl verschiedener Gamma-Gradationen teils ohne Wirkung). Sie können das positive Gesamtbild aber nicht nachhaltig stören.

In der jetzigen Form wird sich der BenQ PG2401PT trotz guter respektive sehr guter Leistungen über den Preis am Markt behaupten müssen. Die DELL UltraSharp-Serie kann das neue Modell klar auf Distanz halten, während die High-End-Modelle von Eizo und NEC ihren Vorsprung halten. Ein Preis von derzeit rund 1200 Euro ist daher angemessen.

Gesamturteil: GUT


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