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TESTBERICHT: BenQ PG2401PT Teil 3


Anschlüsse

Der BenQ PQ2401PT verfügt über alle wichtigen Signaleingänge. Dem Benutzer stehen jeweils ein DisplayPort-, Mini DisplayPort-, HDMI- und DVI-Eingang zur Verfügung. Analoge Signale werden über den D-Sub-VGA-Eingang verarbeitet.

Die Signaleingänge des BenQ PQ2401PT.

Ein integrierter USB-Hub stellt zwei Downstream-Anschlüsse bereit. Sie wurden seitlich eingelassen und unterstützen die Version 3.0. Die Verbindung mit dem Rechner erfolgt über einen Upstream-Anschluss und muss auch zur Durchführung der Hardwarekalibration hergestellt werden. Ein SD-Kartenleser komplettiert das Schnittstellenangebot.

Bedienung

Alle Bedienelemente wurden in der unteren rechten Ecke des Rahmens eingelassen. Das OSD wird über sechs berührungssensitive Tasten gesteuert. Eine haptische Rückmeldung bleibt damit Prinzip bedingt aus. Bei Annäherung leuchten alle Sensorschalter auf. Gleichzeitig wird ihre Belegung auf dem Bildschirm in Form von Piktogrammen eingeblendet. Die ersten vier Tasten können flexibel belegt werden, um häufig genutzte Funktionen – beispielsweise Signaleingangswechsel oder Helligkeitseinstellung – ohne Umweg über das OSD auszuführen.

Die Tasten zur Menüsteuerung.

OSD

Das OSD gliedert sich in sechs Hauptmenüpunkte. Sie ermöglichen eine umfangreiche Abstimmung der Darstellung auch abseits einer Hardwarekalibration über Palette Master.

Die zur Verfügung stehenden Einstellungen sind stark vom gerade verwendeten Farbmodus abhängig. Für maximale Flexibilität sorgt die benutzerdefinierte Auswahl (Custom). Der Weißpunkt kann hier über Vorgaben in Kelvin oder drei RGB-Gain-Regler angepasst werden. Eine Veränderung der Tonwertkurve ist über den Gamma-Regler möglich. Die Auswahl beschränkt sich auf fixe Werte (1.6 - 2.6) – das ist aber schon bedeutend mehr als bei der sehr rudimentären Umsetzung des technisch eng verwandten DELL U2413.

Die Farbraumemulation offeriert fünf fixe Ziele – darunter sRGB und AdobeRGB. Via OSD kann der native Farbumfang des BenQ PG2401T leider nicht genutzt werden. Das ist erst im Rahmen der Hardwarekalibration möglich. Eine unnötige Einschränkung für Benutzer, die den Monitor in einer farbmanagementfähigen Umgebung nach einer Softwarekalibration verwenden wollen.

Drei Skalierungseinstellungen erlauben die seitengerechte, flächenfüllende und unskalierte Anzeige eingehender Signale. Ein mehrstufiger Schärfefilter hebt auf Wunsch Objektkanten hervor. Bei Verwendung des HDMI-Eingangs kann zudem der Dynamikbereich in Bezug auf das Eingangssignal angepasst werden.

Hinter dem Ergonomie-/ Eco-Menü verbergen sich die Einstellmöglichkeiten für Licht- und Umgebungssensor. Der zweite Sensor schaltet den Bildschirm bei Abwesenheit des Benutzers ab. Die Erkennung erfolgt zuverlässig – für farbkritische Arbeiten sollte man auf diese Funktion aber verzichten, da zur Stabilisierung der Darstellung eine gewisse Aufwärmzeit erforderlich ist.

Weitere Einstellungen umfassen die Auswahl der Menüsprache und die Steuerung der Bild-im-Bild-Funktion. Zudem können Overdrive-Schaltung (AMA) und Flächenhomogenitätsverbesserung (Uniformity) konfiguriert werden. Eine Rücksetzung in den Werkszustand ist natürlich ebenfalls möglich.



Das OSD des BenQ PG2401PT.

Bildqualität und Signalverarbeitung

Allgemein

BenQ greift für den PG2401PT auf ein 24-Zoll großes AH-IPS-Panel von LG zurück. Das LM240WU9 fand unter anderem bereits im DELL U2413 Verwendung und konnte hier überzeugen. Die Hintergrundbeleuchtung basiert auf grünen und blauen LEDs, die, mit einer roten Beschichtung versehen, weißes Licht mit den gewünschten Spektraleigenschaften emittieren. Der in Kombination mit den Panelfiltern erzielte Farbumfang geht deutlich über den von einfachen W-LED-Implementierungen hinaus.

GB-r-LED-Spektrum (i1 Pro; optischer Bandpass: 10nm)

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