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TESTBERICHT: BenQ PG2401PT Teil 4


Die 14bit 3D-LUT speichert präzise Tonwerttransformationen und verspricht eine neutrale und definierte Reproduktionscharakteristik. Die panelinterne LVDS-Schnittstelle überträgt Nutzdaten mit einer Farbtiefe von 10bit pro Farbkanal. Per FRC-Dithering wird die Farbtiefe für den Paneltreiber schließlich auf 8bit pro Farbkanal reduziert. Visuelle Verluste muss der Benutzer dabei nicht befürchten. Einziges Indiz für die Farbemulation bleibt ein minimales Bildrauschen, das erst bei starker Annäherung und dunklen Tonwerten sichtbar wird.

Papier ist geduldig – der BenQ PG2401PT kann aus seinen guten Voraussetzungen aber Kapital schöpfen: Farbabrisse bleiben in allen Bildmodi aus. Der Tonwertumfang des zugespielten Signals bleibt, unabhängig von den im OSD getroffenen Einstellungen, erhalten. Das gilt auch für eine mit beliebigen Parametern durchgeführte Hardwarekalibration mittels Palette Manager.

Über den DisplayPort-Eingang können Signale mit 10bit pro Farbkanal zugespielt werden. Dies erfordert eine Unterstützung durch Grafikkarte, Betriebssystem, Treiber und Anwendung und ist derzeit noch auf wenige Konstellationen beschränkt. Adobe Photoshop hat in aktueller Version mit einer entsprechenden Anzeige keine Probleme.

Testbild um Grauverläufe zu überprüfen.

Die subjektive Bildqualität ist sehr gut. Großen Anteil daran haben die schon in der Werkseinstellung sehr neutrale Darstellung und die hohe Blickwinkelstabilität des IPS-Panels. Leichte Abzüge gibt es für die Overdrive-Schaltung, die auch bei abgeschwächter Einstellung (AMA off) noch leichte Artefakte produziert. Auf der Habenseite können wir dagegen die gute Flächenhomogenität verbuchen.

Die in früheren Panelversionen teilweise kritisierte Ausführung der Antireflexbeschichtung ist einer weniger rigorosen Variante gewichen. Körnungs- bzw. Glitzereffekte bleiben aus.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des BenQ PG2401PT (linkes Foto).

Ein Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der BenQ PG2401PT besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit winzigen Vertiefungen zur Diffusion.

Interpolation

Die Skalierung unserer Testsignale zeigt leichte, auflösungsabhängige Schwächen, ist in Summe aber für einen Monitor noch gut. Unsere Grafikkarte verbessert das Ergebnis in keiner Auflösung signifikant.

Mit der Skalierungseinstellung Aspect Ratio werden alle Signale, die ein quadratisches Pixelseitenverhältnis aufweisen, verzerrungsfrei dargestellt. Eine korrekte Wiedergabe von unskalierten SD-Inhalten ist damit nicht möglich. Die weiteren Optionen erlauben stets vollflächige bzw. pixelgenaue Darstellungen.

Die Neutralstellung des elfstufigen Schärfereglers ist bei 5/10 erreicht. Grafische Inhalte werden auch mit höheren Einstellwerten noch ansprechend dargestellt.

Signal Verzerrungsfreie, maximal flächenfüllende Wiedergabe Unskalierte Wiedergabe
SD (16:9 - anamorph) Nein Nicht sinnvoll
SD (4:3) Nein Nicht sinnvoll
HD (1080p) Ja Ja
HD (720p) Ja Ja
PC (5:4) Ja Ja
PC (4:3) Ja Ja
PC (16:10) Ja Ja
PC (16:9) Ja Ja

Die folgenden Bilder geben einen groben Eindruck über die Qualität der Skalierung wieder. Der Abstand der Kamera zum Bildschirm ist stets identisch und es wird immer seitengerecht auf Vollbild skaliert.

Links Auflösung 1920 x 1200 und rechts Auflösung 1680 x 1.050.

Links Auflösung 1280 x 1024 und rechts Auflösung 1024 x 768.

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