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TESTBERICHT: BenQ XL2420T 144Hz Teil 5


Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des BenQ XL2420T.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum knapp 400 cd/m². Das liegt ein gutes Stück über der Werksangabe von 350 cd/m² und ist für alle Einsatzbereiche mehr als ausreichend.

 

Leuchtdichte Weiß (Standard-Bildmodus):

Helligkeit Nativ D65 5800K D50
100% 398,1 cd/m² 367,0 cd/m² 332,4 cd/m² 293,0 cd/m²
50% - 221,8 cd/m² - -
0% - 51,5 cd/m² - -

Leuchtdichte Schwarz (Standard-Bildmodus):

Helligkeit  
100% 0,42 cd/m²
50% 0,25 cd/m²
0% 0,06 cd/m²

Das Kontrastverhältnis liegt im Durchschnitt bei rund 870:1 (950:1 mit nativem Weißpunkt). Für ein TN-Panel ist das ein ordentliches Ergebnis. Die Leuchtdichte wird ausschließlich über die Intensität der Hintergrundbeleuchtung variiert. Kontrasteinbußen bleiben somit über den kompletten Einstellbereich aus.

Bildhomogenität

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung in Prozent (linkes Bild) und Farbreinheit in DeltaC (rechtes Bild) überprüft.

Die Flächenhomogenität überzeugt nicht vollständig. Helligkeitsabweichungen bis knapp 30 Prozent sind auch für einen Bildschirm, der nicht auf anspruchsvolle Bildretusche und Farbabmusterungen abzielt, etwas zu viel. Der Farbdrift fällt dagegen erfreulich gering aus. Hier verfehlt unser Testgerät eine gute Bewertung nur sehr knapp.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des BenQ XL2420T ist stumpf-matt.

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der BenQ XL2420T besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des BenQ XL2420T bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Die Fotos im oberen Testbild wurden mit festen Belichtungseinstellungen gemacht, damit der Helligkeitsverlust unter den genannten Blickwinkeln klar vorgeführt werden kann.

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Wie unter "Bildqualität" erwähnt ist die Blickwinkelstabilität zu bemängeln. Wie im Testbild klar zu sehen ist, setzt die gelbliche Trübung und Helligkeitsabnahme sehr früh ein und bei Betrachtung aus tiefer Position werden dunkle Bildinhalte regelrecht verschluckt. Dennoch sollte man sich klar machen, dass es sich hierbei nur um ein TN-Panel handelt, welches im Gegenzug viele andere Gaming-relevante Vorteile bringt.

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