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TESTBERICHT: BenQ XL2420T 144Hz Teil 6


Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 DisplayPro Colorimeter und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Die folgenden Darstellungen basieren auf den farbmetrischen Daten nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt. Das Bezugsweiß für die Aufbereitung in Lab ist D50 (adaptiert mit Bradford).

Weißes Volumen: Bildschirmfarbraum
Schwarzes Volumen: Referenzfarbraum
Buntes Volumen: Schnittmenge
Vergleichsziele: sRGB, ISO Coated v2 (ECI)

Abdeckung ISO Coated v2

Abdeckung sRGB

Farbraum Abdeckung
ISO coated V2 84,3 %
sRGB 86,7 %

Der Farbumfang ist eingeschränkt, fällt aber im Vergleich zu den meisten anderen Bildschirmen mit TN-Panel und W-LED-Hintergrundbeleuchtung auch nicht weiter ab. Nach Kalibration und Profilierung sind gelegentliche Arbeiten im sRGB-Arbeitsfarbraum durchaus möglich. Ambitioniertere Anwender sollten aber grundsätzlich auf einen Bildschirm mit anderer Paneltechnologie zurückgreifen.

Werkseinstellung (Picture Mode: Standard) im Vergleich mit sRGB

Der Monitor wird nach einem Reset auf den Modus Standard eingestellt, der bei der kleinsten Veränderung direkt auf den Usermodus umspringt, Anpassungen innerhalb eines Modus sind daher nicht direkt möglich.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung.

Die Werkseinstellung weist einige Defizite auf. Problematisch ist insbesondere die schlechte Graubalance. Hellere Neutraltöne weichen stark vom erreichten Weißpunkt ab. Die Tonwertkurve (hier: Gamma 3) führt bei üblichem sRGB-Material zu einem Zulaufen der Tiefen. Abhilfe ist zwar möglich, allerdings wurden die Einstellungen wenig intuitiv beschriftet (Gamma 1 - Gamma 5).

Die Abweichungen in den bunten Farben spielen für diese Bewertung keine Rolle und werden erst im sRGB-Modus berücksichtigt. Er unterscheidet sich aus farbmetrischer Sicht leider nicht von der vorliegenden Einstellung und deshalb verzichten wir auf eine separate Auflistung. Eine zielgerichtete Farbraumtransformation findet nicht statt. Der Benutzer muss daher auf eine präzise Darstellung in nicht farbmanagementfähigen Anwendungen verzichten.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Nachfolgend haben wir die Gradation für die Einstellungen Gamma 1 und Gamma 2 aufbereitet. Von allen anderen Einstellungen sollte abgesehen werden.

Bildmodus Standard (angepasst) im Vergleich mit sRGB.

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