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TESTBERICHT: BenQ XL2430T Teil 8


Messungen nach Kalibration und Profilierung

Für die nachfolgenden Messungen wurde der BenQ XL2430T aus Quato iColor Display heraus kalibriert (Bildmodus: Standard, Gamma: 2) und profiliert. Die angestrebte Helligkeit lag bei 140 cd/m². Als Weißpunkt wurde D65 gewählt.

Beides stellt keine allgemeingültige Empfehlung dar. Das gilt auch für die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagement ohnehin berücksichtigt wird.

Obwohl man auch im FPS1 Modus eine Kalibrierung durchführen kann, was ja grundsätzlich positiv anzumerken ist, sind die Ergebnisse leider nicht linear und somit völlig unbrauchbar. Auch für die Kalibrierung sollte der Standardmodus verwendet werden.

Profilvalidierung

Der BenQ XL2430T zeigt keine auffälligen Drifts oder unschöne Nichtlinearitäten im Standardmodus. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand noch hinreichend genau. Eine Wiederholung der Profivalidierung nach 24 Stunden ergibt keine signifikant erhöhten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele wurden weitgehend erreicht.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Die etwas erhöhten Abweichungen in den gesättigten Tonwerten, sind dem etwas eingeschränkten Farbumfang des BenQ XL2430T geschuldet. Sie können nur näherungsweise durch eine Abbildung auf die Farbraumgrenze des Bildschirms reproduziert werden. Dennoch sind auch diese Werte als gut zu werten. Die Grauwerte sind ebenfalls gut. Eine Kalibrierung kann das Ergebnis also kaum noch verbessern.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Da es immer noch Programme oder Spieleklassiker gibt, die nicht Full-HD unterstützen, sollte ein Display in der Lage sein diese ordentlich wiederzugeben. Wir spielen dem XL2430T in diesem Teil verschiedene Auflösungen zu, die jenseits der nativen 1920 x 1080 Pixel liegen um festzustellen, wie der Monitor reagiert.

Die Einstellmöglichkeiten sind auch hier sehr weitreichend und decken vom Umfang so ziemlich jedes Szenario ab, was man sich vorstellen kann. Geboten wird "Voll", "Seitenverhältnis", "1:1" und simulierte Anzeigegrößen im 4:3, 16:10 und 16:9 Verhältnis. Wird die Einstellung "Voll" gewählt, werden bis auf ein paar wenige Ausnahmen alle Auflösungen als Vollbild skaliert, ganz egal, ob das Bild seitenrichtig dargestellt wird, oder nicht.

Der Anzeigemodus "1:1" funktioniert bis zu einer Auflösung von 1280 x 1024 richtig und wird als Bildausschnitt mittig des Displays in den richtigen Dimensionen angezeigt. Der Anzeigemodus wechselt oberhalb dieser Auflösung selbstständig auf "Voll".

"Seitengerecht" funktioniert ähnlich wie "1:1" und wird teilweise auf die gesamte Höhe des Displays gestreckt, oder mittig des Displays angezeigt, dafür aber immer seitengerecht. Aber auch hier wechselt der Bildmodus ab einer Auflösung von 1280 x 1024 Pixel in den Modus "Voll".

Zusätzlich bietet der Monitor noch "Smart Scaling" an. In diesem Modus werden verschiedene Auflösungen generiert. Interessant ist diese Funktion bei Wettkämpfen, bei denen mit einer bestimmten Hauptauflösung gespielt wird. Diese kann dann direkt ausgewählt werden.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Bei nativer Auflösung sehen wir erwartungsgemäß ein sehr scharfes klares Bild, so dass die feinen Linien des Gitters unserer Testgrafik optimal angezeigt werden können. Vermindert man die Auflösung, muss die Elektronik den hinzugewonnenen Platz ausfüllen, was in Form von zusätzlichen grauen Pixeln geschieht. Bei der kleinen HD Auflösung mit 1280 x 720 Pixel wirkt das Gitter zwar gröber, liegt aber noch im tolerierbaren Bereich. Das Schriftbild kann man ohne weiteres als gut bezeichnen. Selbst fette Schrift in Schriftgröße 7 bleibt ohne Probleme lesbar.

Der Schärferegler ist auch an den digitalen Eingängen aktiv und steht in der Werkseinstellung auf 7. Das ist etwas zu viel, da feine Linien schon bei Stufe 6 Doppelkonturen erhalten. Vermindert man jedoch die Auflösung, kann der Schärferegler durchaus auf das Maximum hochgeregelt werden, wenngleich ab Stufe 7 keine weiteren Veränderungen mehr sichtbar werden.

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3 Kommentare vorhanden


Hallo, Danke für diesen Test. Folgendes: Kann es sein dass der Black EQ evtl. den Input Lag erhöht?

Danke + Grüsse
Das haben wir leider nicht gemessen.
vielen Dank.

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