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TESTBERICHT: BenQ XL2720Z Teil 6


Bildqualität

Das Panel ist wirksam entspiegelt und gibt Licht, das direkt auf das Panel gerichtet wird, stark gebrochen zurück. Die Silhouette von Personen in heller Kleidung kann nur erahnt werden. Das macht den XL2720Z zu einer guten Wahl in hellen Räumen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 71, Schärfe 5, Bildmodus FPS1. Gamma kann nicht eingestellt werden und ist ausgegraut. Die Farbeinstellungen lassen sich in diesem Modus nur per RGB verändern. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf in den hellen Tönen ist sehr gut zu differenzieren und bis zum hellsten Ton 254 auf unserem Testbild noch zu erkennen. Die dunklen Grautöne heben sich bis zu dem Wert von 7 nur noch durchschnittlich vom Hintergrund ab. Außerdem kann man einen leichten Gelbstich in den dunklen Tönen erkennen.

Wir sehen einen Farbabriss im Bereich 234 der hellen Töne. Seitlich betrachtet bemerken wir einen Gelbstich, der üblich für TN-Panels ist. Die hellen Grautöne bleiben von der Differenzierbarkeit erfreulich konstant. Dafür wird der Farbabriss im hellen Grau besonders deutlich und wirkt fast, wie mit einem Lineal gezogen. Die dunklen Töne verlieren um eine Stufe.

Graustufen und -verlauf.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Die Ausleuchtung des XL2720Z ist durchaus sehenswert. Zwar kann man das Bild nicht tiefschwarz nennen, aber wir können nur ganz minimale Aufhellungen an den Seiten erkennen. Das findet man nicht so oft vor. Seitlich betrachtet zieht ein gelbgräulicher Schimmer über das Bild, da das Backlight durchscheint. Trotzdem ist das ein tolles Ergebnis und hinterlässt einen positiven Eindruck.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Glow seitlich und schräg von oben.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des BenQ XL2720Z.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum knapp 277 cd/m². Das liegt etwas unter der Werksangabe von 300 cd/m² und ist für alle Einsatzbereiche mehr als ausreichend. Die Schwarzwerte sind für ein TN-Panel gut und liegen zwischen 0,06 und 0,26 cd/m².

Das Kontrastverhältnis liegt im Durchschnitt bei rund 1058:1, als Höchstwert ermitteln wir 1112:1. Für ein TN-Panel ist das ein sehr gutes Ergebnis. Die Leuchtdichte wird ausschließlich über die Intensität der Hintergrundbeleuchtung variiert. Kontrasteinbußen bleiben somit über den kompletten Einstellbereich aus.

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1 Kommentar vorhanden


"Am Rade sei erwähnt, dass wir noch einen Monitor der ersten Generation erhalten haben. Die Problematik besteht hier in der unteren Hälfte des Monitors bei eingeschalteter "Unschärfereduktion". Und zwar entsteht ein doppelter Ghostingeffekt, der durch die "Blur Busters Strobe Utility" eliminiert werden kann. Leider muss dafür der Monitor die "V2-Firmware" erhalten, die wir bei uns nicht aufspielen konnten."
Ich dachte die Unschärfereduktion sei so gut gewesen(>Tempo 18).
Benötigt man das Strobe-Utility, wenn man die aktuelle Version vom Monitor hat? Ist dort die Firmware V2 bereits installiert?

dankeschön!

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