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TESTBERICHT: Dell UP3214Q Teil 3


Bedienung

Die Bedienelemente sind senkrecht in der unteren rechten Ecke des Rahmens platziert. Es handelt mit Ausnahme des Einschalters um berührungssensitive Tasten. Eine haptische Rückmeldung bleibt bauartbedingt aus. Zur Erleichterung der Navigation wird die aktuelle Funktionsbelegung auf dem Bildschirm eingeblendet.

Die Tasten zur Menüsteuerung.

OSD

Das OSD gliedert sich in neun Hauptmenüpunkte und entspricht in allen wesentlichen Punkten den Ausführungen anderer UltraSharp-Bildschirme. In einer vorgelagerten Menüebene können Helligkeit und Kontrast direkt verändert und Signaleingang sowie Bildmodus ausgewählt werden. Der Weißpunkt wird im Bildmodus Custom Color über drei RGB-Gain-Regler angepasst.

Voreinstellungen in Kelvin sind im Bildmodus Color Temp hinterlegt. Eine Veränderung der Tonwertkurve ist nur sehr eingeschränkt möglich. Zur Auswahl stehen die Optionen PC und MAC, die entsprechende Gamma-Gradationen (2,2 bzw. 1,8) implizieren. Abgesehen von den zu Fehlinterpretationen verleitenden Bezeichnungen wären weitere Auswahlmöglichkeiten sinnvoll.

Die vorkalibrierten Bildmodi sRGB und AdobeRGB werden über den Bildmodus Color Space aktiviert. Er enthält auch zwei Speicherplätze für die Korrekturen der Hardwarekalibration.

Große Bedeutung hat die Einstellung DisplayPort 1.2: Nach Aktivierung wird der DELL UP3214Q im MST-Modus (Multi-Stream-Transport) angesteuert. Das ermöglicht einen Betrieb in voller Auflösung und 60 Hz. Im SST-Modus (Single-Stream-Transport) ist die Bildwiederholfrequenz bei gleicher Auflösung auf 30 Hz beschränkt

Vier Skalierungseinstellungen erlauben die seitengerechte, flächenfüllende und unskalierte Anzeige eingehender Signale. Sie gewinnen erst im SST-Modus und nicht nativer Zuspielung an Bedeutung. Ein einfacher Schärfefilter hebt auf Wunsch Objektkanten hervor.

Weitere Einstellungen umfassen die Auswahl der Menüsprache und die Steuerung der Bild-im-Bild-Funktion.



Das OSD des DELLUP3214Q.

Bildqualität und Signalverarbeitung

Allgemein

DELL stattet den UP3214Q mit dem LQ315D1LG9D von Sharp aus. Der japanische Hersteller trat im Panelbereich bislang vornehmlich durch seine auf der VA-Technologie basierenden ASV-Module hervor. Das neue 31,5-Zoll große Panel mit IGZO-Transistoren bricht mit dieser Tradition und fußt auf einer IPS-Basis – gute Blickwinkeleigenschaften sind damit garantiert. Eine optimierte LED-Hintergrundbeleuchtung erweitert den Farbumfang gegenüber einfachen W-LED-Implementierungen deutlich.

Leider liegen uns keine weitergehenden Informationen zur Hintergrundbeleuchtung vor. Aufgrund der spektralen Emissionseigenschaften ist eine GB-r-LED-Lösung wahrscheinlich. Sie besteht aus grünen und blauen LEDs mit roter Beschichtung und wird von LG bereits seit einiger Zeit für bestimmte IPS-LC-Module verwendet.

Die Integration einer programmierbaren 14bit LUT bildet eine wichtige Grundlage für präzise und verlustfreie Reproduktionseigenschaften. Das Panel wird intern über LVDS-Schnittstellen mit 10bit pro Farbkanal angesteuert. Über die Präzision der Paneltreiber können wir keine Aussage treffen. Für den Benutzer ist das aber auch nicht entscheidend.

Farbabrisse sind in keinem Bildmodus, unabhängig von den im OSD getroffenen Einstellungen, auszumachen. Der volle Tonwertumfang des zugespielten Signals bleibt also erhalten. An diesem positiven Bild ändert sich auch nach der Hardwarekalibration mittels DELL Color Calibration Solution nichts.

Im Rahmen der von uns ebenfalls durchgeführten Softwarekalibration kommt es – abhängig von den Zielparametern – zu leichten bis mäßigen Tonwertverlusten. Sie sind Korrektureingriffen in die LUT der Grafikkarte geschuldet. Die Einbußen bleiben aber auch in diesem Fall auf akzeptablem Niveau.

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3 Kommentare vorhanden


Liebe Tester bei Prad,
mich würde sehr interessieren, ob auch beim UP3214q der Bildschirm stets mit einem Monitor-Farbprofil verknüpft ist. Bei meinem up2414q besteht immer eine Verknüpfung mit dem bei der Installation geladenen Monitorprofil UP2414.icm - was mich irritiert, denn wenn sRGB und adobeRGB ja - wie bei 3414q - am Monitor (vorkalibriert)zu wählen sind, wäre das doch eine Hardwarekalibrierung,die dann doch nicht noch durch ein Monitorprofil unterstützt werden müsste.
Besten Gruß
L. Fiedler
Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig verstehe. Egal ob Hardware- oder Softwarekalibrierung, ein Profil wird immer gespeichert. Nur sind bei der Softwarekalibrierung im Profil Informationen für die Grafikkarte gespeichert, da diese ja korrigieren muss. Diese Informationen werden bei der Hardwarekalibrierung in die LUT des Monitors geschrieben. Darin besteht der Unterschied. Dennoch muss man der Software in der man farbverbindlich arbeiten will, in jedem Fall das Profil des Monitors zuordnen.
Aha - ich hatte gedacht, bei HW-Kailbrierung bräuchte es kein Profil mehr. Habe eben gesehen, dass es auch ein Forum für technische Fragen gibt, da werde ich mich ggf. mal weiter ausbreiten - meine dumme Frage hier könnt Ihr gerne löschen :-)
Vielen Dank in jedem Fall!

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