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TESTBERICHT: Dell UP3214Q Teil 6


Juddertest

Um die vom DELL UP3214Q unterstützten Frequenzen und Wiedergabeeigenschaften zu testen, haben wir ihn an einen Videoprozessor angeschlossen. Der iScan VP50 bietet unter anderem variable Ausgabefrequenzen und ein Testmuster in Form eines durch das Bild laufenden Balkens an, mit dem ein einfacher Juddertest durchgeführt werden kann. Die Auflösung beträgt 1920 x 1080 Pixel.

Juddertest am DELL UP3214Q.

Unsere Testsignale mit 24 Hz - 75 Hz werden durchgängig unterstützt. Die Wiedergabe ist aber nur bei 60 Hz völlig ruckelfrei.

Deinterlacing

Da ein LC-Display immer vollbildbasiert (progressiv) arbeitet, muss ein eingebauter Deinterlacer aus eingehenden Halbbildern (interlaced) eine Vollbildfolge erstellen.

Wir überprüfen das Deinterlacing mit Halbbildfolgen im 3:2 und 2:2 Rhythmus und spielen danach noch echtes Videomaterial mit nicht zusammenhängenden Halbbildern zu. Im Optimalfall kann der Deinterlacer die Originalvollbildfolge in den beiden ersten Fällen verlustfrei rekonstruieren.

Der Deinterlacer des DELL UP3214Q hat keine Probleme mit 3:2-Signalen. Die entsprechenden Vollbildfolgen werden zuverlässig wiederhergestellt. 2:2-Signale (Filme nach Speedup im PAL-Einzugsgebiet) werden dagegen nicht erkannt. Auflösungsverluste sind die Folge.

Die Erkennung von 3:2-Signalen gelingt, ...

... bei 2:2-Signalen muss der Deinterlacer jedoch passen.

Die Verarbeitung von Videomaterial gelingt mäßig. An schrägen Kanten werden unschöne Treppenartefakte sichtbar. Dafür ist die Erkennung einwandfrei. Kammartefakte bleiben auch bei schlechtem Material mit wenig Im-Bild-Bewegung aus.

Test des Video-Mode-Deinterlacing.

Unterstützte Farbmodelle und Signalpegel

Der DELL UP3214Q verarbeitet digitale RGB- und YCbCr-Signale. Erstgenannte sollten den vollen Dynamikbereich nutzen (PC-Level, Tonwertumfang bei 8bit Präzision: 0-255). Während der Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher geeignet gespreizt werden. Für YCbCr-Signale werden Nutzdaten mit eingeschränktem Dynamikbereich (Videolevel, Tonwertumfang bei 8bit Präzision: 16-235) unterstellt. Das ist sinnvoll.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung unseres Testgerätes ist gut. Aufnahmen mit langer Belichtungszeit zeigen zwar Unregelmäßigkeiten, die jedoch im Alltagseinsatz auch unter ungünstigen Bedingungen nicht störend hervortreten. Paneltypische Aufhellungen sind von dieser Betrachtung ausgenommen.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

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3 Kommentare vorhanden


Liebe Tester bei Prad,
mich würde sehr interessieren, ob auch beim UP3214q der Bildschirm stets mit einem Monitor-Farbprofil verknüpft ist. Bei meinem up2414q besteht immer eine Verknüpfung mit dem bei der Installation geladenen Monitorprofil UP2414.icm - was mich irritiert, denn wenn sRGB und adobeRGB ja - wie bei 3414q - am Monitor (vorkalibriert)zu wählen sind, wäre das doch eine Hardwarekalibrierung,die dann doch nicht noch durch ein Monitorprofil unterstützt werden müsste.
Besten Gruß
L. Fiedler
Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig verstehe. Egal ob Hardware- oder Softwarekalibrierung, ein Profil wird immer gespeichert. Nur sind bei der Softwarekalibrierung im Profil Informationen für die Grafikkarte gespeichert, da diese ja korrigieren muss. Diese Informationen werden bei der Hardwarekalibrierung in die LUT des Monitors geschrieben. Darin besteht der Unterschied. Dennoch muss man der Software in der man farbverbindlich arbeiten will, in jedem Fall das Profil des Monitors zuordnen.
Aha - ich hatte gedacht, bei HW-Kailbrierung bräuchte es kein Profil mehr. Habe eben gesehen, dass es auch ein Forum für technische Fragen gibt, da werde ich mich ggf. mal weiter ausbreiten - meine dumme Frage hier könnt Ihr gerne löschen :-)
Vielen Dank in jedem Fall!

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