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TESTBERICHT: Dell UP3214Q Teil 7


Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75%, 50% und 25% Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft – Uniformity Compensation Off.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft – Uniformity Compensation Calibrated.

Die Flächenhomogenität ist nach Aktivierung von Uniformity Compensation gut. Kritische Helligkeits- und Farbabweichungen sind auch messtechnisch nicht auszumachen. Leider ist die Ausgleichsfunktion fest an bestimmte Bildmodi gekoppelt und steht in den beiden vorkalibrierten Emulationsmodi nicht zur Verfügung. Immerhin kann der Benutzer im für die Softwarekalibration wichtigen Bildmodus Custom Color und während der Hardwarekalibration auf sie zurückgreifen.

Kurios: Ohne Ausgleichsfunktion verbessert sich die Helligkeitsverteilung weiter. Dafür werden im oberen Bereich Verfärbungen sichtbar, die deutlich über unserer Toleranzgrenze liegen.

Helligkeit, Schwarzwert, Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration mit D65 als Weißpunktziel durchgeführt. Sofern möglich, werden außerdem alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster ist nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des DELL UP3214Q – Bildmodus Custom Color, D65 (links: Uniformity Compensation Off; rechts: Uniformity Compensation Calibrated) .

Mit nativem Weißpunkt messen wir maximal knapp 340 cd/m². Das liegt im Bereich der Werksangabe. Helligkeitsänderungen werden nicht vollständig linear umgesetzt: Ab einem OSD-Einstellwert von 50 Prozent fällt die Steigerung der Leuchtdichte jeweils nur gering aus.

Leuchtdichte Weiß (Bildmodus Custom Color, Uniformity Compensation Off):

Helligkeit Nativ D65 5800K D50
100% 338,4 cd/m² 331,4 cd/m² 333,8 cd/m² 319,0 cd/m²
50% - 246,0 cd/m² - -
0% - 34,3 cd/m² - -

Leuchtdichte Schwarz (Bildmodus Custom Color):

Helligkeit  
100% 0,33 cd/m²
50% 0,24 cd/m²
0% 0,03 cd/m²

Ohne Uniformity Compensation liegt das Kontrastverhältnis im Durchschnitt bei rund 1000:1. Das ist auch für ein aktuelles IPS-Panel ein sehr gutes Ergebnis. Die Leuchtdichte wird ausschließlich über die Intensität der Hintergrundbeleuchtung variiert. Kontrasteinbußen treten also selbst bei minimaler Helligkeitseinstellung nicht auf. Der hohe Regelungsbereich erlaubt eine flexible Anpassung an unterschiedlichste Umgebungsbedingungen.

Mit Uniformity Compensation sinkt das Kontrastverhältnis durch die Anpassungen auf durchschnittlich 770:1. Zwischen 50% und 100% Helligkeit beträgt der Unterschied in der Leuchtdichte nun weniger als 25 cd/m².

Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 176 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Die Angaben beruhen auf einem Restkontrast von 10:1. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte. Allerdings werden weitere farbmetrische Veränderungen nicht oder nur unzureichend in die Angabe einbezogen.

Blickwinkel des DELL UP3214Q.

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3 Kommentare vorhanden


Liebe Tester bei Prad,
mich würde sehr interessieren, ob auch beim UP3214q der Bildschirm stets mit einem Monitor-Farbprofil verknüpft ist. Bei meinem up2414q besteht immer eine Verknüpfung mit dem bei der Installation geladenen Monitorprofil UP2414.icm - was mich irritiert, denn wenn sRGB und adobeRGB ja - wie bei 3414q - am Monitor (vorkalibriert)zu wählen sind, wäre das doch eine Hardwarekalibrierung,die dann doch nicht noch durch ein Monitorprofil unterstützt werden müsste.
Besten Gruß
L. Fiedler
Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig verstehe. Egal ob Hardware- oder Softwarekalibrierung, ein Profil wird immer gespeichert. Nur sind bei der Softwarekalibrierung im Profil Informationen für die Grafikkarte gespeichert, da diese ja korrigieren muss. Diese Informationen werden bei der Hardwarekalibrierung in die LUT des Monitors geschrieben. Darin besteht der Unterschied. Dennoch muss man der Software in der man farbverbindlich arbeiten will, in jedem Fall das Profil des Monitors zuordnen.
Aha - ich hatte gedacht, bei HW-Kailbrierung bräuchte es kein Profil mehr. Habe eben gesehen, dass es auch ein Forum für technische Fragen gibt, da werde ich mich ggf. mal weiter ausbreiten - meine dumme Frage hier könnt Ihr gerne löschen :-)
Vielen Dank in jedem Fall!

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