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TESTBERICHT: Dell UZ2315H Teil 2


Wird der Tragarm entfernt, kann mithilfe der rückseitigen VESA100-Aufnahme auch eine andere Halterung befestigt oder eine Wandmontage durchführt werden. Ein Kensington-Lock ist ebenfalls vorhanden.

Für die Belüftung des Displays sorgen zahlreiche kleine Belüftungsschlitze, die in einem kleinen Schlitz an der oberen Rückwand angebracht sind. Ein Problem mit der Abwärme sollte dieser Monitor selbst in warmen Umgebungen nicht bekommen, zumal das Netzteil nicht in den Monitor integriert ist und die LED-Hintergrundbeleuchtung einen geringen Stromverbrauch begünstigen sollte.

Belüftungsschlitze des UZ2315H.

Technik

Betriebsgeräusch

Der UZ2315H arbeitete in unserem Test in allen Einstellungen völlig geräuschlos. Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören. Das Netzteil war ebenfalls unhörbar. Auch beim Anschluss mehrerer USB-Geräte waren keine Geräusche wahrnehmbar.

Umweltstandards

Erfreulich ist, dass Dell bei der Herstellung des Monitors auf umweltfreundliche Materialien gesetzt hat. Der Monitor erfüllt zahlreiche Umweltstandards (Energy Star, Epeat Gold, TCO) und wird umweltschonend verpackt und produziert. So enthält der Monitor keine bromierten Flammschutzmittel (BFR) und wenig Polyvinylchlroid (PVC). Der Anteil an eingesetzten Schwermetallen wurde ebenfalls reduziert. Das verwendete Glas enthält kein Arsen und die Oberfläche weist kein Quecksilber auf.

Bei der Verpackung des Monitors wurde schließlich komplett auf Styropor verzichtet, das durch zwei mehrfach gefaltete Pappkonstruktionen ersetzt wurde. Und das elegant wirkende Gehäuse des Monitors wird nunmehr zu 25 Prozent aus recyceltem Plastik hergestellt. Damit hat Dell zumindest was die Umweltfreundlichkeit angeht, einen Pluspunkt verdient.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 60 W 22,0 W
Betrieb typisch 25 W -
Arbeitsplatz 140 cd/m² - 14,6 W
Betrieb minimal - 10,5 W
Energiesparmodus < 1,2 W 0,4 W
Ausgeschaltet < 0,5 W 0,1 W

* Messungen ohne Lautsprecher und USB

Dell nennt in seinen Datenblättern einen typischen Stromverbrauch von 25 Watt. Wir messen bei maximaler Helligkeit 22 Watt, was etwa der Herstellerangabe entspricht. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil. Einen Netzschalter um das Gerät komplett vom Strom zu trennen, ist nicht vorhanden. Im Standby-Modus messen wir 0,4 Watt, die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden sehr gut eingehalten.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz zeigt das Messgerät 14,6 Watt an, die Effizienz bei dieser Helligkeit berechnet sich zu sehr guten 1,34 cd/W.

Anschlüsse

Der Dell UZ2315H bietet auf der unteren Rückseite des Displays vier Anschlussmöglichkeiten an: DisplayPort, 2 x HDMI und VGA. Dabei kann jeder der beiden HDMI-Eingänge auch als MHL-Eingang für den direkten Anschluss eines Smartphones genutzt werden, das über diese Verbindung auch aufgeladen werden kann. Der Monitor ist MHL-zertifiziert. Die DisplayPort-Schnittstelle unterstützt die Spezifikation 1.2a.

Ein DVI-Eingang ist nicht vorhanden und kann nur über eine Adapterlösung bereitgestellt werden. Darüber hinaus sind ein Anschluss für einen USB 3.0 Hub sowie zwei USB 3.0 Eingänge verfügbar. Ganz links befindet sich der Anschluss für das externe Netzteil. Am seitlichen Displayrand ist noch eine Kombibuchse für einen Mikrofon-und Kopfhöreranschluss angebracht, an der ein Headset angeschlossen werden kann.

Mit modernen Anschlüssen ist der UZ2315H gut gerüstet.

Multimedia

Als Besonderheit weist der UZ2315H im oberen Displayrand ein Stereomikrofon und eine 2MP-Videokamera auf, die über die USB 3.0 Verbindung von der kostenpflichtig einzurichtenden Microsoft Lync Kommunikationssoftware im Konferenzbetrieb eines Unternehmens genutzt werden kann. Sie kann allerdings auch mit gängiger Webcam-Software verwendet werden. Dabei sollen Videoaufnahmen sowohl im Full HD als auch im VGA-Format mit 640 x480 Bildpunkten mit bis zu 30 Bildern/Sec möglich sein. Allerdings sind für hochauflösende Videoübertragungen mit 1920 x 1080 Bildpunkten hohe Breitbandraten erforderlich, sonst kann es zu Aussetzern und Rucklern in der Videoübertragung führen.

In unserem Test lieferte die Full HD Kamera auch ohne Transfer der Daten über eine Breitbandverbindung nur eine geringe Bildrate von wenigen Bildern/Sec. Für eine Echtzeitübertragung im Full HD Format eignet sich die integrierte Videokamera also noch nicht. Und auch die Bildqualität lässt noch zu wünschen übrig. Das Bild ist verrauscht, schnelle Bewegungen führen zu deutlich verwischten Bildern und Hauttöne wirken matt und grünstichig. Immerhin können Personen gut erkannt und Dokumente, die nah vor die Kamera gehalten werden, auch gelesen werden.

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