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TESTBERICHT: Dell UZ2315H Teil 4


Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem Dell in der Werkseinstellung gut. Ein Banding ist nicht auszumachen. Farbschimmer treten nicht auf.

Graustufen und -verlauf.

Bei der Graustufendarstellung schneidet der UZ2315H zufriedenstellend ab: die dunkelsten Stufen sind bis hinab zu Stufe 3 unterscheidbar. Die Differenzierung der dunklen Tonwerte könnte jedoch besser sein und hebt sich für die untersten 10 Werte nur geringfügig vom Schwarzwert 0 ab. Deutlich besser werden die hellen Tonwertstufen differenziert, die jedoch bei seitlicher Betrachtung durch den Glow-Effekt einen leicht silberfarbenen Schimmer erhalten.

Ausleuchtung

Die gleichmäßige Ausleuchtung eines Schwarzbildes in einem abgedunkelten Raum gelingt dem Dell UZ2315H gut. Zur Verdeutlichung dieses Sachverhalts haben wir zwei Fotos angefertigt. Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden nur die auffälligen Schwächen sichtbar.

Das rechte Foto mit 3-fach längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung. Hier zeigen sich flächige Lichthöfe in den Bildecken und in der Mitte des Panels.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Frontal und mittig betrachtet wirkt der Bildschirm schwarz und weitgehend homogen. Rückt man näher an den Bildschirm, hellen die Ecken des Monitors stärker auf, was bei der IPS-Panel-Technik häufig zu Tage tritt. Bei seitlicher Betrachtung hellt der ganze Bildschirm silberfarben auf. Die Wolkenbildung fällt beim Dell UZ2315H durchweg moderat aus.

Grafikkarten

Eine Nvidia Grafikkarte hat wie üblich Probleme den Dell UZ2315H als PC-Monitor zu erkennen und behandelt ihn als TV-Gerät. Das gilt übrigens sowohl am DisplayPort, als auch am HDMI-Eingang. Der Dell UZ2315H wechselt im OSD automatisch auf das Eingangsformat RGB. Das Ergebnis ist ernüchternd, wir messen in dieser Konstellation einen Kontrast von lediglich 200:1. Verbunden mit einer ATI Grafikkarte, wechselt der Monitor jetzt zu unserer Verwunderung automatisch auf das Eingangsformat YPbPr. Ein manuelles Umschalten auf RGB wird mit einem lila eingefärbten Bild quittiert. Die Kontrastmessung mit Eingangsformat YPbPr führt zumindest zu einem vernünftigen Kontrast von 800:1, was aber immer noch nicht den versprochenen 1000:1 des Herstellers entspricht.

Jetzt widmen wir uns dem Menü der ATI Grafikkarte. Im Catalyst Control Center unter "Meine digitalen Flachbildschirme" stellen wir das "Pixelformat" auf PC-Standard-Pixelformat 4:4:4 (volles RGB). Jetzt wechselt der Dell ZU2315H ins Eingangsformat RGB und wir erhalten endlich den optimalen Kontrastwert.

Den unerfahrenen PC-Nutzern wird hier einiges abverlangt, zumal der schwache Kontrast auch auf den ersten Blick nicht unbedingt auffällt. Während bei ATI-Grafikkarten das Beheben des Problems verhältnismäßig simpel ist, sind bei Nvidia Karten schon umfangreichere Änderungen nötig. Wir empfehlen unsere Reportage: "Der korrekte Signalpegel: Warum behandelt nVidia per HDMI angeschlossene Monitore als Fernseher?".

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die maximale Helligkeitsangabe des Herstellers von 300 cd/m² wurde mit 290 cd/m² nur knapp verfehlt. Die minimale Helligkeit lag bei 39 cd/m² und ermöglicht damit auch ein angenehmes Arbeiten in stark abgedunkelten Räumen.

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Die Schwarzwerte sind typisch für IPS-Panels, sie liegen zwischen 0,04 und 0,3 cd/m². Der Kontrastwert des IPS-Panels liegt im Schnitt bei 970:1, was ein gutes Ergebnis darstellt. Den höchsten Einzelwert messen wir mit 1013:1 bei etwa 80 Prozent Helligkeit.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Bei der Helligkeitsverteilung erhalten wir eine durchschnittliche Abweichung von 14,5 Prozent, was ein schlechter Wert ist. Die Helligkeit nimmt von der Bildmitte zum Rand kontinuierlich ab, auf der linken Seite sogar noch etwas stärker. Mit dem bloßen Auge ist die Helligkeitsverteilung nicht ganz so schlecht, wie es die Messergebnisse vermuten lassen. Dennoch liegt faktisch der komplette linke Randbereich oberhalb der Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent. Als höchste Abweichung ermitteln wir - 24,07 Prozent.

Bei der Farbreinheit schneidet der DELL UZ2315H gut ab. Das mittlere deltaC ist mit nur 1,1 als gut zu bewerten, der Maximalwert von 1,6 ist sogar sehr gut.

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