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TESTBERICHT: Eizo CG277 Teil 4


Die programmierbare 16bit 3D-LUT verspricht präzise und verlustfreie Transformationen des Eingangssignals. Der solide Unterbau wird mit einer sorgfältigen (Werks-)Kalibration optimal genutzt und mündet in ausgezeichneten Reproduktionseigenschaften. Unsere Praxistests lassen, unabhängig von den Einstellungen im OSD, keine Tonwertabrisse in Farbverläufen sichtbar werden. Das gilt auch für den Zustand nach der Hardwarekalibration. Das FRC-Dithering zur Farbtiefenreduktion des hochbittig verarbeiteten Signals bleibt überdies unauffällig.

Über den DisplayPort-Eingang können Signale mit 10bit pro Farbkanal zugespielt werden. Dies erfordert eine Unterstützung durch Grafikkarte, Betriebssystem, Treiber und Anwendung und ist derzeit noch auf wenige Konstellationen beschränkt. Adobe Photoshop hat in aktueller Version mit einer entsprechenden Anzeige keine Probleme. Der HDMI-Eingang verarbeitet auch eine Farbtiefe von 12bit pro Kanal.

Testbild: Überprüfung der Grauverläufe.

Die subjektive Bildqualität erfüllt selbst höchste Ansprüche. Neben der neutralen und homogenen Darstellung punktet der Eizo CG277 durch die hohe Blickwinkelstabilität seines IPS-Panels. Ein für diese Technologie sonst üblicher Kontrastverlust, der bereits bei frontaler Betrachtung zu störenden Aufhellungen führen kann, wurde stark reduziert. Die Antireflexbeschichtung verhindert Reflexionen wirksam, ohne das Auge des Benutzers durch starke Körnungs- bzw. Glitzereffekte zu strapazieren.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des Eizo CG277 (linkes Foto).

Ein mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der Eizo CG277 besitzt eine stumpf-matte aber leicht spiegelnde Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Interpolation

Die Skalierung unserer Testsignale gelingt dem Eizo CG277 gut. Auf den bekannten Outline Enhancer müssen Benutzer jedoch erstmals verzichten. Das Fehlen dieses Schärfefilters schmälert das Ergebnis nur unwesentlich, da entsprechende Verarbeitungsschritte immer die Gefahr von Doppelkonturen bergen.

Während einer Zuspielung über den DVI- oder DisplayPort-Eingang wird jedes unterstützte Signal mit quadratischem Pixelseitenverhältnis auf Wunsch verzerrungsfrei dargestellt. Die entsprechenden Einstellungen für den HDMI-Eingang berücksichtigen 4:3 und 16:9 Signale. Für Letterbox-Material ist eine separate Einstellung vorhanden, die das Bild beschneidet und dann vollflächig skaliert.

Der DisplayPort-Eingang verarbeitet auch 4K-Signale, die für die Anzeige herunterskaliert werden. Die Auflösung beträgt dann 3840x2160 Pixel bzw. 4096x2160 Pixel bei Bildwiederholfrequenzen bis 30 Hz.

Signal Verzerrungsfreie, maximal flächenfüllende Wiedergabe Unskalierte Wiedergabe
SD (16:9 - anamorph) Ja Nicht sinnvoll
SD (4:3) Ja Nicht sinnvoll
HD (1080p) Ja Ja
HD (720p) Ja Ja
PC (5:4) Ja Ja
PC (4:3) Ja Ja
PC (16:10) Ja Ja
PC (16:9) Ja Ja

Die folgenden Bilder geben einen groben Eindruck über die Qualität der Skalierung wieder. Der Abstand der Kamera zum Bildschirm ist stets identisch und es wird immer seitengerecht auf Vollbild skaliert.

Links Auflösung 2560 x 1440 und rechts Auflösung 1920 x 1080.

Links Auflösung 1280 x 1024 und rechts Auflösung 1024 x 768.

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