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TESTBERICHT: Fujitsu B27T-7 LED Teil 7


Vergleich des Native-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe im Native Modus.

Bei der Farbeinstellung Native wurde mit 180 cd/m² wieder auf den Wert in der Werkseinstellung zurückgegriffen. Der Kontrast hat sich mit 800:1 deutlich verringert und auch die deltaE und deltaC Abweichungen haben zugenommen. Dieser Modus stellt aus unserer Sicht keinen Mehrwert dar.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Die Messungen wurden während des Kalibrierungsvorgangs gegenüber der Werkseinstellung wie folgt verändert: Helligkeit 53, Rot 100, Grün 95, Blau 97.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Nach der Kalibrierung bewegen sich fast alle Werte nah an den Zielwerten. Erkauft wird sich dieser Zustand aber durch eine starke Abnahme des Kontrastes, der nur noch bei 700:1 liegt. Dies dürfte in der Praxis zwar noch ausreichend sein, ist aber weit entfernt von der Ausgangslage mit 1100:1. Die Farbwerte zeigen zudem weiterhin Abweichungen an, was an der sRGB-Farbraumabdeckung von knapp 90 Prozent liegen.

Auch nach der Kalibrierung ist an farbverbindliches Arbeiten nicht zu denken, obwohl sich die Werte insgesamt sichtbar verbessert haben. Die Anschaffung eines Kolorimeters rechtfertigt das Ergebnis aber nicht.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Über das OSD können kleinere als die native Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln entweder gestreckt auf das Vollbild oder gestreckt im richtigen Seitenverhältnis mit schwarzen Balken an den Seiten angezeigt werden. Dies funktionierte bei verschiedenen Auflösungen grundsätzlich gut und die Interpolationsleistung kann dabei sogar als sehr gut bezeichnet werden, da praktisch keine Unschärfe erkennbar war. Ein stundenlanges Arbeiten in einer kleineren Auflösung ist so zum Beispiel möglich, wenn ältere Spezialprogramme eine bestimmte Auflösung verlangen.

Zwei Besonderheiten sind uns bei diesem Test allerdings aufgefallen. Bei der Auflösung 1.280 x 800 wurde keine seitengerechte Streckung vorgenommen, sondern eine 1:1 Darstellung, mit entsprechend großen schwarzen Balken an allen Seiten.

Die zweite Besonderheit ist die Auflösung 1.920 x 1.200 die ausgewählt werden konnte, obwohl der Monitor eigentlich nur 1.080 Pixel in der Höhe darstellen kann. Wieso dies möglich ist, bleibt unklar, allerdings wirkte das Bild in dieser Einstellung sehr matschig und von der ansonsten sehr guten Interpolationsleistung war nichts mehr zu erkennen, so dass diese Einstellung keinen Vorteil für Anwender bietet.

Eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln war einstellbar, aber mit sehr schlechter Darstellung.

Die nachfolgende Gegenüberstellung mit der kleineren 16:9 Auflösung mit 1.280 x 720 Pixeln zeigt, vor allem bei der Schriftdarstellung, die sehr guten Interpolationsergebnisse.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720.

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