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TESTBERICHT: Fujitsu B27T-7 LED Teil 9


Subjektive Beurteilung

Das der Monitor nicht für Spieler konzipiert wurde, ist schon an den fehlenden Overdriveeinstellungen ablesbar. Die Messergebnisse sprechen leider eine ähnlich deutliche Sprache. Hardcoregamer greifen daher besser zu einem anderen Gerät.

Gelegenheitsspieler müssen zwar mit geringen Schlieren leben, werden diese aber entweder nicht als störend wahrnehmen oder tolerieren können. Obwohl es die Werte bei der Bildaufbauzeit nicht vermuten lassen, eignet sich das Gerät durchaus auch für ein Spielchen zwischendurch.

Sound

Tonsignale können über den Audioeingang oder per PC auch über das DP-Kabel an den Monitor weitergeleitet werden. Die Ausgabe erfolgt über die beiden verbauten zwei Watt Lautsprecher oder über den Audioausgang mit einem externen Gerät. Sichtbar sind die Lautsprecher von außen nicht.

Der Ton der beiden Lautsprecher besitzt wie üblich weder deutliche Bässe noch Tiefen. Die Lautstärke ist zudem nicht sehr hoch einstellbar und im voll aufgedrehten Modus wird zudem ein leiser durchgängiger Unterton erzeugt, der vor allem in eigentlich ruhigen Bildszenen störend wirkt.

Geeignet sind die verbauten Lautsprecher daher nur für Windowssounds und kurze Videoclips, was für die typischen Büroarbeiten ausreichend sein dürfte. Spielfilme lassen sich trotz der Größe des Monitors so nicht genießen, aber durch die Möglichkeit den Ton weiterzuleiten, müssen dafür externe Ausgabegeräte als Ersatz bemüht werden.

DVD und Video

Der Monitor besitzt keinen HDMI-Anschluss, aber mit DisplayPort und DVI zwei digitale Eingänge. Soll ein PC und ein externer Zuspieler gleichzeitig an dem Gerät betrieben werden, bietet es sich an den Computer per DisplayPort und den Zuspieler per DVI-HDMI-Adapter an den DVI-Anschluss anzuschließen.

Test der Videoeigenschaften.

Der Monitor bietet sich durch seine Größe und dem 16:9 Format an, auch für die Betrachtung von Filmen genutzt zu werden. Durch die nicht ganz so ideale Ausleuchtung des Gerätes werden bei einer Blu-Ray mit schwarzen Balken keine schwarzen, sondern eher graue Balken dargestellt.

Behoben werden kann dieser Effekt aber durch die Absenkung des Schwarzwertes auf 40 was die Balken und auch den eigentlich Filminhalt deutlich kräftiger darstellen lässt. Durch diese Einstellung gehen zwar einige Details verloren, bei der Betrachtung von Spielfilmen dürfte der positive Effekt in der Regel aber überwiegen.

Einen Filmmodus besitzt das Gerät nicht und auch ansonsten keine anderen individuell einstellbaren Modi, so dass die optimierten Einstellungen vor jedem Film erneut eingestellt und nach dem Film wieder zurückgestellt werden müssen.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Bei der Skalierung hatte das Gerät keine Probleme. Kleinere 16:9 Auflösungen wie zum Beispiel 720p können bildschirmfüllen wiedergegeben werden. Auflösungen in anderen Formaten lassen sich entweder bildschirmfüllend oder vergrößert im richtigen Seitenverhältnis ausgeben.

Bei den Bildraten war der Monitor dagegen weniger flexibel. 50 Hz ließen sich nur im PC-Betrieb einstellen, über den Blu-Ray Player wurde, trotz eingestellten und auch angezeigten 50 Hz, intern im Monitor auf 60 Hz umgestellt. 24 Hz konnten weder über den PC noch den externen Zuspieler erzwungen werden und erzeugten die folgende Fehlermeldung.

Ein 24 Hz Signal kann der Monitor nicht darstellen.

Overscan

Eine Overscaneinstellung besitzt der Monitor nicht.

Farbmodelle und Signallevel

Im OSD des Monitors können weder das Farbmodell noch das Signallevel eingestellt werden. Bei externen Geräten muss sich daher darauf verlassen werden, dass der Monitor diese Einstellungen selbständig korrekt durchführt. Die Erfahrung zeigt, dass dies aber nicht bei allen Geräten der Fall sein muss, so dass eine manuelle Anpassungsmöglichkeit wünschenswert gewesen wäre.

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