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TESTBERICHT: Fujitsu P24W-7 LED Teil 5


Das OSD-Menü selbst führt acht Einträge mit weiteren Unterpunkten auf: Helligkeit/Kontrast, Modus, Bildabgleich, Audio, Farbeinstellung, OSD-Menü, Erweitert und Information.

Einige Besonderheiten: Unter "Helligkeit/Kontrast" lassen sich der Schwarzwert verändern und der dynamische Kontrast aktivieren/deaktivieren. Im Menüpunkt "Modus" kann der Anwender wählen zwischen sRGB, Büro, Foto, Video und einem D-Mode; das ist die Einstellung für die DICOM-Simulation, die bei der Bilddarstellung im medizinischen Bereich von Bedeutung ist.

Der Menüpunkt "Bildabgleich" betrifft die Monitoreinstellung bei analoger Signalzuspielung, bietet eine Schärfefunktion und die Bilddarstellung als Vollbild oder proportional in maximaler Bildgröße ohne Verzerrung.

Unter "Farbeinstellung" hat der Nutzer die Auswahl zwischen drei Farbtemperaturen (6500 K, 7500 K, 9300 K), der nativen Bildeinstellung und der Einstellung benutzerdefinierter Farben mittels dreier Slider für Rot, Grün und Blau im Wertebereich von 0–100.

Die "Softkeys" genannten Piktogramme aktualisieren sich dynamisch je nach Anforderung des OSD-Menüs.

Insgesamt macht das OSD-Menü einen aufgeräumten Eindruck, die Ansteuerung der einzelnen Menüpunkte gelingt auch dank der Softkey-Unterstützung gut. Allerdings sind die Touch-Sensoren äußerst empfindlich eingestellt, bisweilen reagieren sie gefühlt schon, wenn sich der Finger nur in der Nähe des Sensorfeldes befindet.

Etwas verwirrend ist auch die nicht ganz nachvollziehbare Zuordnung bestimmter Menüfunktionen zu den Bild-Modi. So sind die Farbeinstellungen "Nativ" und "Benutzerdefiniert" nur im "Büro"-Modus verfügbar, im Video-Modus hingegen schaltet sich automatisch der Overdrive hinzu.

Der Fujitsu P24W-7 LED bringt ein prinzipiell gut funktionierendes Bedienkonzept für sein OSD-Menü mit, aber bei dem Umfang der Konfigurationsmöglichkeiten haben die Ingenieure es bisweilen etwas übertrieben; weniger wäre hier mehr und sinnvoller gewesen, eine aufschlussreichere Dokumentation zu den Menüeinstellungen wäre wünschenswert.

Bildqualität

Das matte Panel des Fujitsu P24W-7 LED ist entspiegelt und im Alltagsbetrieb auch bei Umgebungsbeleuchtung gut zu verwenden. Allerdings sollte der Nutzer die direkte Einstrahlung harter Lichtquellen (Sonne, Halogenlicht) vermeiden, da die Reflexionen dann doch schon deutlich auftreten und den Bildeindruck beeinträchtigen können.

Bei der Werkseinstellung beträgt die Helligkeit 53 Prozent – das erscheint wesentlich sinnvoller als die bei anderen Herstellern übliche Werksvorgabe von 100 Prozent Helligkeit. Der Fujitsu P24W-7 LED gibt Bilder in der Werkseinstellung scharf, kristallklar und kontrastreich wieder; die Farben erscheinen satt, ohne übertrieben zu wirken.

Die Kontrastvorgabe in der Werkseinstellung beträgt ebenfalls 50 Prozent und erscheint gut gewählt; ein probeweises Hochfahren des Kontrastes sorgte schnell für Zeichnungsverluste in den Details und Überstrahlungen in den Lichtern, ein Absenken lässt den Bildeindruck zunehmend flau und matschig erscheinen.

Die Ausleuchtung des Displays wirkt gleichmäßig und homogen, eine testweise geöffnete leere Dokumentenseite zeigt keine wahrnehmbaren Helligkeitsunterschiede.

Die verschiedenen Bildmodus-Voreinstellungen (sRGB, Büro, Video, Foto) kann jeder für sich ausprobieren, am neutralsten und sinnvollsten als Ausgangspunkt für individuelle Bildanpassungen erscheinen im Test allerdings tatsächlich die Werkseinstellungen mit einer Farbtemperaturvorgabe von 6.500K. Bei 7.500K oder gar 9.300K wirken die Farben zu kühl.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 53, Kontrast 50, Schwarzwert 5, Schärfe 5, ACR (Dynamischer Kontrast) aus, Auto-Level (automatischer Kontrast) aus, Anwendungsmodus "Büro", Farbe 6.500K. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf des Fujitsu P24W-7 LED in der Werkseinstellung erscheint zu den Tiefen sehr gleichmäßig und differenziert bis hinab zur letzten Dunkelstufe; bei den Lichtern hingegen clippt der Verlauf sehr abrupt ungefähr ab der fünfhöchsten Helligkeitsstufe 20, in den verbleibenden fünf Helligkeitsstufen ist dann keine Differenzierung mehr zu erkennen.

Bis auf diesen Ausreißer in den Lichtern erscheint der Grauverlauf über das gesamte Tonwerte-Spektrum sehr weich und fließend ohne erkennbares Banding.

Graustufen und -verlauf

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

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