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TESTBERICHT: HP Z27i Teil 7


Vergleich des Benutzerdefiniert-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Wie erwähnt gibt es keine verschiedenen Modi bei diesem Model. Wir haben daher die Werkseinstellung als Basis genommen und für die nachfolgende Messung nur die Farbtemperatur auf "Benutzerdefiniert (RGB) gestellt, ohne dort weitere Anpassungen vorzunehmen.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung mit der Farbtemperatur sRGB.

Der Kontrast verbessert sich deutlich auf 1080:1 und auch die Helligkeit steigt deutlich an. Mit 6422 Kelvin wir die Vorgabe von 6500 Kelvin fast erreicht. Die Abweichungen bei den Grau- und Farbwerten sehen dagegen fast identisch aus und die Gammakurve hat sich zudem verschlechtert. Ist kein Colorimeter vorhanden, sollte dieser Modus vorgezogen werden. Für farbverbindliches Arbeiten muss allerdings eine Kalibrierung durchgeführt werden.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Die Messungen wurden während des Kalibrierungsvorgangs gegenüber der Werkseinstellung wie folgt verändert: Helligkeit 33, Rot 250, Grün 240, Blau 255.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Der Kontrast ist nach der Kalibrierung erfreulicherweise über 1000:1 geblieben. Der Weißpunkt wird fast genau getroffen und auch die Helligkeit liegt auf einem guten Bereich. Die Gammakurve ist nicht ganz glatt, liegt aber nah an der Ideallinie.

Eine Schwäche zeigt sich jedoch beim deltaC Rang-Wert. Der sonst gute Eindruck wird dadurch leider etwas getrübt und eine gute Gesamtnote in diesem Bereich knapp verpasst. Für den Amateurbereich eignet sich der Monitor mit diesem Ergebnis und der Farbraumabdeckung von 99,3 Prozent aber auch für die Bildbearbeitung.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Kleinere als die native Auflösung mit 2.560 x 1.440 Pixeln können in drei Arten dargestellt werden. Möglich ist eine Streckung auf das Vollbild, eine seitengerechte Vergrößerung oder eine 1:1 Darstellung. Letztere funktionierte mit allen getesteten Auflösungen problemlos, das Bild wirkt mit den großen schwarzen Balken an allen Seiten aber auch etwas verloren. Die seitengerechte Darstellung ist die bessere Wahl, da keine Verzerrungen auftreten und trotzdem nur an zwei Seiten schwarze Balken eingeblendet werden. Eine Streckung aufs Vollbild sollte dagegen nur bei Auflösungen im 16:9 Format gewählt werden, da Verzerrungen deutlich unangenehmer als schwarze Balken sind.

Die Interpolationsleistung war bei allen getesteten Auflösungen als gut zu bezeichnen. Teilweise traten leichte Unschärfen auf, die über den Schärferegler des Monitors aber reduziert werden konnten. Soll nur die Leistung der Grafikkarte geschont werden, sollte eine 16:9 Auflösung gewählt werden, um ein Vollbild ohne Verzerrungen angezeigt zu bekommen. Wir haben daher exemplarisch die beiden Auslösungen mit 1.920 x 1.080 und 1.280 x 720 Pixeln der nativen Auflösung bei zwei Testbildern gegenübergestellt.

Testgrafik, links: nativ; Mitte: 1.920 x 1.080; rechts: 1.280 x 720.



Textwiedergabe, oben: nativ; Mitte: 1.920 x 1.080; unten: 1.280 x 720.

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