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TESTBERICHT: Iiyama ProLite B2888UHSU-B1 Teil 5


Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum 294 cd/m². Das liegt minimal unter der Werksangabe von 300 cd/m² und ist für alle Einsatzbereiche mehr als ausreichend. Als Minimalhelligkeit sind 47 cd/m² einstellbar, was auch eine Nutzung in dunklen Räumen ermöglicht. Das Einstellspektrum der Helligkeit ist ausgezeichnet. Die Schwarzwerte sind für ein TN-Panel gut und liegen zwischen 0,05 und 0,33 cd/m².

Das Kontrastverhältnis liegt im Durchschnitt bei rund 900:1, als Höchstwert ermitteln wir 940:1. Für ein TN-Panel ist das ebenfalls ein tolles Ergebnis. Die Leuchtdichte wird ausschließlich über die Intensität der Hintergrundbeleuchtung variiert. Kontrasteinbußen bleiben somit über den kompletten Einstellbereich aus.

Bildhomogenität

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung in Prozent (linkes Bild) und Farbreinheit in DeltaC (rechtes Bild) überprüft.

Bei der Helligkeitsverteilung erhalten wir eine durchschnittliche Helligkeitsabweichung von 6,94 Prozent, was einen befriedigenden Wert darstellt. Mit dem bloßen Auge ist die Helligkeitsverteilung gleichmäßig und von der Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent, ist der Maximalwert (13,06 %) noch hinreichend entfernt.

Bei der Farbreinheit schneidet der Iiyama B2888UHSU ebenfalls befriedigend ab. Das mittlere deltaC liegt bei 1,8 und der Maximalwert bei 3,1.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des Iiyama B2888UHSU ist glänzend, es handelt sich aber nicht um ein Glossy-Panel.

Ein Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der Iiyama B2888UHSU besitzt eine glänzende Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des Iiyama B2888UHSU-B1 bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Die Fotos im oberen Testbild wurden mit festen Belichtungseinstellungen gemacht, damit der Helligkeitsverlust und weitere Anomalien unter den genannten Blickwinkeln klar vorgeführt werden können.

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Der Iiyama kann nicht mit IPS- oder gar PLS-Panel mithalten. Dennoch ist das Ergebnis für ein TN-Panel ausgezeichnet. Die Farbstabilität ist in Ordnung und nur die Betrachtung aus einer sehr tiefer Sitzposition lässt das Bild typischerweise einbrechen. Von links und rechts geht nur wenig Kontrast verloren und Farbdrifts bleiben fast gänzlich aus. Es schleicht sich nur ein leichter gelber Schimmer über die hellen Bildbereiche ein. Dieser tritt jedoch erst sehr spät mit Zunahme des Blickwinkels ein und ist weit weniger aggressiv, als man es von TN-Panels gewohnt ist.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 DisplayPro Colorimeter und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums.

Bei der Farbraumuntersuchung ermitteln wir die Abdeckung des sRGB-Farbraums. Hier liefert der Iiyama B2888UHSU mit 91 Prozent einen guten Wert.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, DeltaC Abweichung für Grauwerte und Gradation.

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Bildmodus Benutzereinstellung, Helligkeit 100, Kontrast 50, erweiterter Kontrast aus und i-Style Color aus.

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3 Kommentare vorhanden


Hi. Unter Graustufen wird ein anderes Modell benannt Zitat: "Auf den ersten Blick macht der Acer GN246HL ..."

VG
Danke für den Hinweis, da haben sich tatsächlich 2 Absätze vom Acer Test eingeschlichen. Ich habe diese entfernt.
Eine wichtige Tatsache, auf die der Artikel (wie alle anderen, die ich bisher gelesen habe) leider nicht eingeht: Der Iiyama verzerrt die Anzeige etwas, wie übrigens alle mir bekannten 28 Zoll UHD Monitore. Die tatsächliche Arbeitsfläche (341.28 x 620.93 mm) ist etwas breiter als 16:9, die Pixel entsprechend nicht exakt quadratisch. Zumindest bei meinem Iiyama wird deswegen bspw. ein A4-pdf-Dokument auch leicht breiter verzerrt angezeigt.

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