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TESTBERICHT: LG 25UM65-P Teil 4


Das eigentliche Menü für die Bildschirmoptionen erscheint nach dem Aufruf mittels des Joysticks in der rechten unteren Bildschirmecke und besitzt sechs Untermenüs mit weiteren Menüeinträgen: Einfache Kontrolle, Funktion, PBP, Bildschirm, Einstellungen, Zurücksetzen.

Der Menüpunkt "Einfache Kontrolle" umfasst Einstellmöglichkeiten für Helligkeit, Kontrast, Lautstärke, Eingangsmodus (Quelle für den Signaleingang, etwa DVI) und Verhältnis – hinter dieser etwas irritierenden Bezeichnung steht die Möglichkeit, das eingehende Videosignal im Breitbildmodus, im Original-Seitenverhältnis oder als Cinema-Bild im Format 21:9 bei 1080p-Zuspielung darzustellen.

Das Untermenü "Einfache Kontrolle" bietet grundlegende Einstelloptionen. Quelle: LG-Handbuch

Hinter dem Menüpunkt "Funktion" verbergen sich eine Energiesparfunktion und die Möglichkeit, beim "Bildmodus" neben benutzerdefinierten Einstellungen auf drei Presets zurückzugreifen, die den Bildschirm für Fotos, Videos oder Spiele optimieren sollen.

In der Praxis wussten diese Voreinstellungen jedoch nicht zu überzeugen; nach nicht näher definierten Kriterien wandeln diese Presets den Kontrast, die Farbsättigung oder die Helligkeit ab – da erscheint es sinnvoller, das Bild eher händisch den eigenen Vorstellungen anzupassen.

Der UltraWide 25UM65-P bietet mit dem "PBP"-Menüpunkt die Möglichkeit, die Signale zweier Eingänge simultan auf dem Monitor darzustellen und dabei das Erscheinungsbild zu steuern – diese Option funktioniert problemlos auch unter Mac OS X. Möglich wäre also die parallele Signalzuspielung etwa von DVI und HDMI oder HDMI und DisplayPort.

Das PBP-Untermenü funktioniert auch unter Mac OS X. Quelle: LG-Handbuch

Umfangreiche Einstellmöglichkeiten bietet das Untermenü "Bildschirm": Bildschärfe (0–10), Schwarzwert (bei HDMI-Zuspielung, Hoch und Tief), Reaktionszeit (eine Art Overdrive mit den Einstellungen Hoch, Mittel, Tief, Aus), Gamma und Farbtemperatur über Presets, Einstellungen für die RGB-Kanäle sowie eine Sechsfarben-Einstellung für Rot, Grün, Blau, Cyan, Magenta und Gelb über die Parameter Farbton und Sättigung.

Das Untermenü "Bildschirm" bietet diverse Einstellmöglichkeiten. Quelle: LG-Handbuch

Das Untermenü "Einstellungen" schließlich dient der Festlegung der Audioquelle für die Ausgabe über die eingebauten Lautsprecher, der Sprachenauswahl im OSD-Menü, dem Ein-/Ausschalten der Power-LED-Betriebsanzeige sowie der OSD-Sperre, um fehlerhafte Tasteneingaben zu verhindern.

Insgesamt macht das OSD-Menü des LG 25UM65-P trotz seines Umfanges einen aufgeräumten Eindruck, und vor allem die Steuerung über die Joystick-Taste geht erfrischend einfach und intuitiv vonstatten; dieses Bedienkonzept ist im Alltagsbetrieb anderen Systemen mit Tasten- oder Sensorfeldern deutlich überlegen und als wirklich vorbildhaft zu bezeichnen.

Bildqualität

Das matte Panel ist sehr wirkungsvoll entspiegelt – selbst direkt einstrahlende Lichtquellen rufen nur geringe Reflexionen hervor. Die Werkseinstellung mit 100 Prozent Helligkeit ist zu hoch und sollte entsprechend heruntergeregelt werden. Die Vorgabe der Bildschärfe mit der Stufe 5 (von 10) ist sinnvoll, höhere Werte ergaben keine signifikant wahrnehmbare Schärfezunahme, ein Absenken des Schärfewertes führte hingegen zu einem deutlich unschärferen Bild.

Grundsätzlich liefert der UltraWide 25UM65-P ein klares, scharfes Bild mit umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten an die jeweiligen Nutzer-Präferenzen, allerdings bewirkt die hohe Auflösung (2.560 x 1080 Pixel) bei 25 Zoll Bildschirmdiagonale eine ungewohnt kleine Darstellung von Menüeinträgen, Werkzeugpaletten und Benutzeroberflächen. Hier wäre es unter Umständen sinnvoll, die Darstellungsgröße von Desktopsymbolen und Schriften im jeweiligen Betriebssystem an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 70, Schärfe 5, Bildmodus Anwender. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf in der Werkseinstellung wirkt insgesamt gleichförmig mit einem nur sehr leichten Banding in den Tiefen bei ungefähr Stufe 5; die homogene Tonwertzunahme bei den Tiefen hält sich bis zur vorletzten Dunkelstufe, erst hier laufen die Tiefen vollends zu. Bei den Lichtern setzt das Clipping recht deutlich ab Stufe 20 ein, die verbleibenden fünf Helligkeitsstufen weisen keine Zeichnung oder sichtbare Unterschiede mehr auf.

Graustufen und -verlauf

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