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TESTBERICHT: NEC P242W-BK Teil 10


Unterstützte Farbmodelle und Signallevel

Der NEC P242W erwartet am HDMI Eingang PC-Leveln und ist daher in der Lage den vollen Farbumfang zu nutzen. Für einen korrekten Signalpegel muss aber zuerst im erweiterten Menü unter dem Reiter 4 der Parameter Video Level von Auto auf Normal geändert werden. Diese Option steht nur bei Zuspielung über die HDMI Schnittstelle zur Verfügung. Manchmal aber nicht reproduzierbar kommt es vor dass der NEC P242W diese Einstellung verliert und den Video Level wieder auf Auto ändert. Zur Sicherheit sollte dieser Parameter gelegentlich kontrolliert werden.

YCbCr (4:2:2 und 4:4:4) Farbmodelle werden vom NEC P242W unabhängig vom eingestellten Video Level nicht korrekt erkannt.

Die Wichtigkeit des abgestimmten Videolevels in der Zuspielung wird gerne unterschätzt, dabei ist das ein entscheidendes Kriterium für die korrekte Darstellung. Kommt es hier zu Abstimmungsproblemen resultiert dies entweder in einem stark reduzierten Tonwertumfang oder einem ausgewaschenen, matten Bild ohne volles Weiß und Schwarz.


Bewertung
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770,84 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion in unserem Forum


Fazit

Optisch geht der NEC P242W keine Risiken ein und zeigt hier keine Veränderungen zum Vorgänger. Obwohl beim P242W nun ein White-LED Backlight anstelle von CCFL-Leuchtstoffröhren zum Einsatz kommt, ist das Gehäuse immer noch sehr ausladend, von Slim-Design keine Spur. Aber das tut der hohen Verarbeitungsqualität keinen Abbruch. Die Mechanik arbeitet gut, könnte hier und da aber etwas leichtgängiger sein. Umfangreiche Ergonomiefunktionen bis hin zur Pivot-Stellung ermöglichen, den NEC P242W perfekt auf die eigenen Bedürfnisse auszurichten.

Paradedisziplin ist beim NEC P242W zweifellos die ausgezeichnete Bildqualität. Werksseitig zeigt der Monitor ein perfekt eingestelltes Setting (Bildmodus "Full") und eine sRGB Farbraumabdeckung von 96 Prozent. Das ausgezeichnete Ergebnis der Werkseinstellung kann nach einer Kalibrierung bei den Buntfarben zwar gehalten werden, leider steigt der Rangewert beim deltaC auf 2,17 was insgesamt nur noch eine befriedigende Wertung zulässt, wenn auch nur ganz knapp eine gute Wertung verpasst wird.

Tadellos ist die Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität des P242W. Eine durchschnittliche Helligkeitsabweichung von nur 2,6 Prozent ist beispielhaft, bei der Bildhomogenität liegt der Durchschnitt bei 0,44 DeltaC. Die moderate Entspiegelung des Panels zeigt keine sichtbare Körnung (Coating) und durch die mit 8.700 Hz extrem hohe Schaltfrequenz der White-LED Hintergrundbeleuchtung ist ein wahrnehmbares Flimmern ausgeschlossen.

Da der NEC P242W nicht für das Gaming konzipiert wurde, kann die Tatsache dass der Monitor in dieser Disziplin nicht die beste Leistung zeigt nur erwähnt, aber nicht ernsthaft negativ bewertet werden. Auch der fehlende Deinterlacer und dass YCbCr Farbmodelle sowie eine 24 Hz Wiedergabe nicht unterstützt werden, sind Makel am Rande. Der etwas zu hohe Stromverbrauch im Ruhemodus ist unschön.

Grundsätzlich konnte der Monitor im Test überzeugen. Eine sehr gute Wertung verpasst der neue NEC P242W dennoch knapp, denn eine nur befriedigende Wertung nach der Kalibrierung und das bei einem Monitor der für die Bildbearbeitung angepriesen wird, reicht für die Höchstnote nicht mehr ganz. Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass man mit dem NEC P242W für derzeit etwa 680 Euro einen guten Monitor in der gehobenen Mittelklasse bekommt.

Gesamturteil: GUT



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4 Kommentare vorhanden


Schade wegen diesem im Test angesprochenen surren werde ich auf den Monitor verzichten müssen, das hatte auch mein zurückgegebener NEC EA244WMI und das nervt einfach nur. Hatte eigentlich gehofft das in dieser Preisklasse so etwas nicht auftritt.
Neben der schwarzen Ausführung gibt es noch eine andere Variante, die von NEC so beschrieben wird: "silberne Frontblende, weiße Gehäuserückseite". Auf den im Netz kursierenden Bildern wirkt aber auch die Vorderseite weiß. Das wäre mir zwar ganz recht, ist aber vielleicht eine Täuschung. Eine mögliche gute Ergänzung für den Testbericht: Ein Photo, das zumindest den Unterschied zwischen Vorder- und Rückseite darstellt. Könnte das jemand bitte beisteuern?
Silber ist nicht so einfach zu fotografieren, aber es ist tatsächlich silbern! Hier mal ein Bild wie es aussieht, obwohl es nicht ein Bild des P242W ist, aber das ist identisch: http://www.nec-display-solutions.com/p/download/pr/File/cp/Products/LCD/Current/LCD-PA242W/ProductPictures/JPG-Picture-PA242W-DisplayViewLeftWhite-NEC-highres.jpg
Danke für den wertvollen Hinweis auf den abgelichteten PA242W! Dem Herstellerbild für den P242W sieht man das Silber nämlich wirklich nicht an. Nicht einmal ein Grauschleier, den man für Silber erwarten würde, ist zu erkennen: http://www.nec-display-solutions.com/p/download/pr/File/cp/Products/LCD/Current/LCD-P242W/ProductPictures/JPG-Picture-P242W-DisplayViewLeftWhite-NEC-highres.jpg Einheitlich weiß sieht auch wirklich besser als silber/weiß aus.

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