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TESTBERICHT: NEC P242W-BK Teil 6


Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert.

Links: Helligkeitsverteilung, Rechts: Farbhomogenität eines weißen Testbildes.

Alles richtig macht der NEC P242W auch bei der Helligkeitsverteilung. Eine durchschnittliche Abweichung von nur 2,6 Prozent ist sehr gut. Bis auf drei Messpunkte liegen alle Abweichungen deutlich unter 5 Prozent. Subjektiv sind keinerlei Abschattungen auf einem weißen Testbild zu sehen.

Ebenso tadellos fällt das Ergebnis der Farbhomogenität aus. Die höchste Abweichung messen wir in der rechten oberen Displayecke, ein DeltaC von nur 1,1 gibt aber keinerlei Grund zur Sorge. Der subjektive Eindruck bestätigt das Messergebnis: nirgends auf dem Display ist eine gelbliche Einfärbung oder sind sonstige Farbstiche auszumachen.

Blickwinkel

Das IPS Panel des NEC P242W zeigt einen besonders guten Blickwinkel. Bei seitlicher Betrachtung verliert die Anzeige lediglich an Kontrast und helle Flächen werden zum hinteren Displayrand hin ein wenig abgedunkelt. Mit Blickwinkel von oben oder unten auf das Display ändert sich nahezu nichts im Vergleich zur zentralen Betrachtungsposition. Die Farbwiedergabe ist aus jeder Betrachtungsposition nahezu identisch. Vermutlich liegt dieses sehr gute Blickwinkelergebnis an der moderaten Entspiegelung des NEC P242W. Leider hat das aber auch einen Nachteil, denn dunkle Tonwerte werden aus dem Winkel etwas stärker aufgehellt.

Blickwinkel Test beim NEC P242W sowie Aufhellungen dunkler Tonwerte aus dem Winkel.

PiP (Picture in Picture)

Der NEC P242W bietet eine Bild-in-Bild Funktion, dabei können alle Signalquellen miteinander kombiniert werden. Die Platzierung des Bildes innerhalb des Bildes kann individuell eingestellt werden, außerdem stehen drei Größen (Klein, Mittel und Groß) zur Verfügung.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 Display Pro und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

sRGB: 98 % Farbraumabdeckung

Der NEC P242W kann den sRGB Farbraum zu 98 Prozent abdecken und ermöglicht damit die EBV mit zugrunde liegendem sRGB Arbeitsfarbraum. Da in keinen Farbbereichen eine signifikante Unterabdeckung zu beobachten ist, sind Farbabrisse nahezu ausgeschlossen. Im sRGB Bildmodus erreicht der NEC P242W nicht ganz dieses Ergebnis. Hier wird eine 96 prozentige Abdeckung des sRGB Farbraums erreicht. Mit nur 74 Prozent wird der AdobeRGB Farbraum emuliert. Anders als beim großen Bruder dem NEC PA242W, ist mit dem P242W ein vernünftiges Arbeiten in diesem Farbraum nicht möglich.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, DeltaC Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Vergleich der Werkseinstellungen (Bildmodus Full) mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Wird der NEC P242W auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, ist der Bildmodus "High Bright" und Weißpunkt "Originalfarben" eingestellt. Um möglichst den nativen Zustand des Monitors beschreiben zu können, macht es jedoch mehr Sinn den Bildmodus "Full" zu vermessen. Der Weißpunkt ist in diesem Modus mit 6500 Kelvin voreingestellt. Desweiteren haben wir bei allen Messungen die Option METAMERISM auf Off gestellt. Hier finden Sie eine genaue Beschreibung dieser Funktion.

Bereits mit Werkseinstellung kann der NEC P242W überzeugen. Eine sehr neutrale Grauachse mit einem durchschnittlichen DeltaC von nur 0,17 und einem Gamma von 2.22 sprechen für sich. Die Abweichungen der Farbwerte liegen in einem guten Bereich. Wir messen eine Helligkeit von 193 cd/m², das Kontrastverhältnis beträgt 920:1. Die Grauwerte (deltaC) können als sehr gut und die Farbwerte (deltaE) mit einer Maximalabweichung von 1,78 als gut gewertet werden. Out of the Box ist dies ein tadelloses Ergebnis.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung (Bildmodus Full).

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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4 Kommentare vorhanden


Schade wegen diesem im Test angesprochenen surren werde ich auf den Monitor verzichten müssen, das hatte auch mein zurückgegebener NEC EA244WMI und das nervt einfach nur. Hatte eigentlich gehofft das in dieser Preisklasse so etwas nicht auftritt.
Neben der schwarzen Ausführung gibt es noch eine andere Variante, die von NEC so beschrieben wird: "silberne Frontblende, weiße Gehäuserückseite". Auf den im Netz kursierenden Bildern wirkt aber auch die Vorderseite weiß. Das wäre mir zwar ganz recht, ist aber vielleicht eine Täuschung. Eine mögliche gute Ergänzung für den Testbericht: Ein Photo, das zumindest den Unterschied zwischen Vorder- und Rückseite darstellt. Könnte das jemand bitte beisteuern?
Silber ist nicht so einfach zu fotografieren, aber es ist tatsächlich silbern! Hier mal ein Bild wie es aussieht, obwohl es nicht ein Bild des P242W ist, aber das ist identisch: http://www.nec-display-solutions.com/p/download/pr/File/cp/Products/LCD/Current/LCD-PA242W/ProductPictures/JPG-Picture-PA242W-DisplayViewLeftWhite-NEC-highres.jpg
Danke für den wertvollen Hinweis auf den abgelichteten PA242W! Dem Herstellerbild für den P242W sieht man das Silber nämlich wirklich nicht an. Nicht einmal ein Grauschleier, den man für Silber erwarten würde, ist zu erkennen: http://www.nec-display-solutions.com/p/download/pr/File/cp/Products/LCD/Current/LCD-P242W/ProductPictures/JPG-Picture-P242W-DisplayViewLeftWhite-NEC-highres.jpg Einheitlich weiß sieht auch wirklich besser als silber/weiß aus.

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