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TESTBERICHT: NEC PA302W-BK Teil 3


Anschlüsse

NEC stattet den PA302W mit vier Signaleingängen aus. Zur Verfügung stehen jeweils ein Display-Port-, Mini-Display-Port-, HDMI-, und DVI-Eingang. Eine analoge D-Sub-VGA-Schnittstelle fehlte schon dem Vorgängermodell und sollte keine Einschränkung darstellen.

Die Signaleingänge des NEC PA302W.

Zwei USB-Upstream-Anschlüsse verbinden den integrierten USB-Hub mit dem Rechner. Zwei seiner drei Downstream-Anschlüsse wurden rückwärtig positioniert und können den Videoschnittstellen frei zugeordnet werden. Ein weiterer Anschluss befindet sich auf der Seite.

Bedienung

Das Bedienkonzept hat sich nicht verändert: Der Benutzer steuert Bildschirm und OSD über sechs Tasten, die in der unteren rechten Ecke des Rahmens eingelassen wurden. Ihre aktuelle Belegung wird auf dem Bildschirm eingeblendet. Damit ist die Bedienung auch in dunkler Umgebung absolut unproblematisch.

Die beiden zentralen Elemente sind eine horizontale und vertikale Doppeltaste. Sie werden zur Navigation durch das OSD und die Veränderung ausgewählter Parameter genutzt. Zwischen den Tasten befinden sich Power-LED und Helligkeitssensor.

Die Tasten zur Menüsteuerung.

OSD

Das OSD umfasst zwei separate Teilbereiche. Ein Standardmenü enthält die wichtigsten Grundeinstellungen. Deutlich tiefergehende Eingriffe werden über ein erweitertes Menü realisiert.

Die gewünschte Leuchtdichte wird absolut in cd/m² festgelegt. Eine Überschreitung des Regelungsbereichs signalisiert die rote Einfärbung des entsprechenden Zahlwertes. Der Weißpunkt kann über Voreinstellungen in Kelvin oder eine Definition in xy-Normfarbwertanteilen reguliert werden. Anpassungen der Gradation sind ebenfalls möglich. Zur Auswahl stehen fixe Gamma-Gradationen und sRGB- bzw. L*-Tonwertkurve.

Die Farbraumemulation kann ausschließlich im erweiterten Menü konfiguriert werden. Zu diesem Zweck definiert der Benutzer die farbmetrischen Daten der Primärfarben in xy-Normfarbwertanteilen. Sie können auch außerhalb des Bildschirmfarbraums liegen. Die Farbraumtransformation erfolgt mit relativ farbmetrischem Rendering-Intent.

Ungewöhnlich – aber typisch für diese Produktreihe – sind die sehr umfangreichen Skalierungseinstellungen: Die Darstellung erfolgt wahlweise seitengerecht, flächenfüllend oder unskaliert. Dank einer weiteren benutzerdefinierten Auswahl ist aber auch eine völlig flexible Anpassung möglich. Objektkanten werden durch einen Schärfefilter auf Wunsch hervorgehoben.



Das Standardmenü des NEC PA302W.

Der Signalpegel kann bei Zuspielung per HDMI angepasst werden. RGB-Signale dürfen daher über den vollen (PC-Level) oder eingeschränkten (Videolevel) Dynamikbereich verfügen. Die Darstellung ist jeweils einwandfrei.

Weitere Funktionen umfassen die Auswahl der Menüsprache und die Positionierung des OSD. Zudem können Overdrive-Schaltung und Flächenhomogenitätsverbesserung (ColorComp) konfiguriert werden. Eine Rücksetzung in den Werkszustand ist natürlich ebenfalls möglich.

Auszüge aus dem erweiterten OSD.

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2 Kommentare vorhanden


Ehrlich gesagt kann ich bei der Aufhellung bei Blickwinkelveränderungen, fehlendem De-Interlacing, Streifenbildung (die auch beim LG und Dell negativ aufgefallen sind), PWM und der schlechtesten Latenz, nicht verstehen wie so ein Monitor ein "sehr gut" bekommen kann.
Da der Monitor für sein Einsatzgebiet sehr gut aufgestellt ist.

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