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TESTBERICHT: NEC PA302W-BK Teil 6


Juddertest

Um die vom NEC PA302W unterstützten Frequenzen und Wiedergabeeigenschaften zu testen, haben wir ihn an einen Videoprozessor angeschlossen. Der iScan VP50 bietet unter anderem variable Ausgabefrequenzen und ein Testmuster in Form eines durch das Bild laufenden Balkens an, mit dem ein einfacher Juddertest durchgeführt werden kann. Die Auflösung beträgt 1920 x 1080 Pixel.

Juddertest am NEC PA302W.

Die empfohlene Bildwiederholfrequenz liegt bei 60 Hz. Zwar sind auch Frequenzen im Bereich von 50 Hz - 75 Hz (unser Videoprozessor unterstützt keine darüber hinaus gehende Ausgabe) möglich, die Darstellung ist dann aber nicht frei von Mikrorucklern. Signale mit 24 Hz und 48 Hz werden nicht unterstützt.

Deinterlacing

Ein Deinterlacer ist nicht verbaut. Entsprechend kann nicht in Halbbildern zugespielt werden.

Signalpegel und Farbmodell

Der NEC PA302WW verarbeitet digitale RGB-Signale, die den vollen Dynamikbereich nutzen (PC-Level, Tonwertumfang bei 8bit Präzision: 0-255). Eine für Videodaten meist notwendige Anpassung des Dynamikbereichs ist während der Zuspielung via HDMI möglich. Mit der Einstellung EXPAND wird das Signal gespreizt.

Anpassung des Signalpegels (HDMI).

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung unseres Testgerätes ist noch gut. Leichte Aufhellungen im rechten Randbereich stören unter normalen Wiedergabebedingungen nicht. Sie treten erst bei völlig abgedunkelter Umgebung und hoher Helligkeitseinstellung stärker hervor. Überdies sind – bis auf blickwinkelbedingte Inhomogenitäten – keine Störungen vorhanden.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75%, 50%, 25% Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild: Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild: DeltaC) überprüft – ColorComp aus.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild: Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild: DeltaC) überprüft – ColorComp Stufe 5.

Sichtbare Helligkeits- und Farbabweichungen bleiben fast über die gesamte Panelfläche aus. Nur im äußersten und nicht vermessenen Randbereich zeigen sich leichte Einfärbungen. Voraussetzung für diese ausgezeichnete Flächenhomogenität: Der Benutzer aktiviert ColorComp und verzichtet damit auf den maximalen Kontrastumfang. Ohne Ausgleichsfunktion verschlechtert sich die Gleichmäßigkeit der Darstellung deutlich.

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2 Kommentare vorhanden


Ehrlich gesagt kann ich bei der Aufhellung bei Blickwinkelveränderungen, fehlendem De-Interlacing, Streifenbildung (die auch beim LG und Dell negativ aufgefallen sind), PWM und der schlechtesten Latenz, nicht verstehen wie so ein Monitor ein "sehr gut" bekommen kann.
Da der Monitor für sein Einsatzgebiet sehr gut aufgestellt ist.

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