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TESTBERICHT: Philips 241P4QRYES Teil 8


Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Das gelingt für den Philips 241P4QRYES einwandfrei. Sein Farbumfang reicht aus, um größere Abweichung durch "Out of Gamut"-Farben zu vermeiden. Mit AdobeRGB oder ECI-RGB als Quellfarbraum sähe das natürlich anders aus.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

UDACT ("UGRA-Test")

Vor dem Test haben wir den Bildschirm auf folgende Zielwerte kalibriert, die den Empfehlungen der UGRA für Softproofing-Aufgaben entsprechen (alternativ: L*-Gradation):

  Helligkeit Weißpunkt (CCT) Weißpunkt (XYZ) norm.) Gradation
Ziel 140 cd/m² 5800K 95.37 100.00 97.39 Gamma 1.8

Der Philips 241P4QRYES verpasst die Zertifizierung. Einige Tonwerte des Medienkeils liegen mit der gewählten Druckbedingung deutlich außerhalb des Bildschirmfarbraums und können so nicht ideal dargestellt werden. Kein großes Problem – der Monitor zielt überhaupt nicht auf dieses Einsatzgebiet ab. Alle weiteren Parameter werden übrigens eingehalten.

Der ausführliche UGRA UDACT Report für die Softwarekalibrierung kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Beim Interpolationstest gibt der 241P4QRYES 16:9-Formate seitengerecht aus – für andere Auflösungen im 4:3-Verhältnis lässt sich im Menü eine entsprechende Darstellungsoption auswählen.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1280 x 720 Vollbild.

Bei nativer Auflösung stellt der 241P4QRYES auch feine Strukturen sehr scharf dar. Die Gitterlinien und Konturen der Testgrafik gibt der Monitor sehr detailliert wieder, auch bei der Textwiedergabe überzeugt er durch eine akkurate Darstellung selbst sehr kleiner Schriftgrade.

Bei der interpolierten Darstellung sowohl der Testgrafik als auch des Textes sorgen leichte Antialiasing-Effekte und Interpolationsartefakte erwartungsgemäß für einen geringen Schärfeverlust, der sich aber in tolerablen Grenzen hält – sehr feine Strukturen in der Grafik laufen etwas zu und erscheinen minder differenziert, die Strichstärke in der Textdarstellung wirkt bei kleineren Schriftgraden etwas fetter als in der nativen Auflösung. Dennoch lassen sich selbst Konsultationsschriftgrade auf dem Bildschirm problemlos lesen.

Reaktionsverhalten

Den Philips Brilliance 241P4QRYES haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Eingang untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt werden Reaktionszeiten von 4 Millisekunden mit aktiviertem Overdrive (SmartResponse) für GtG genannt und ansonsten typische 12 Millisekunden. Der Philips besitzt vier Reglerpositionen für seine "Smart Response" genannte Overdrive-Funktion (aus, schnell, schneller, am schnellsten). In der Werkseinstellung ist die Option "Aus" aktiviert.

Der CtC-Messwert geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren. Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50% Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunkts gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

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