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TESTBERICHT: Philips 242G5DJEB Teil 5


Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Mit dem Helligkeitsregler des 242G5DJEB kann die Leuchtdichte (Weißwert) zwischen 74 und 294 cd/m² eingestellt werden. Die Maximalhelligkeit von 350 cd/m² im Datenblatt wird also um 16 Prozent verfehlt. Der Regelbereich ist sowohl für sehr dunkle wie für sehr helle Räume gut ausgelegt. Bei unserer empfohlenen Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² steht der Regler in Position 31.

Bei den Schwarzwerten kann der 242G5DJEB mit den heute üblichen Ergebnissen nicht so richtig mithalten. Wir messen zwischen 0,08 und 0,32 cd/m², daraus errechnen wir ein durchschnittliches Kontrastverhältnis von zufriedenstellenden 900:1.

Bildhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Auch die Helligkeitsverteilung ist nicht die Stärke des 242G5DJEB. Der rechten und linken Seite des Bildschirms fehlt es an Licht, die drei dunkelsten Werte bilden das linke Fünftel des Panels. Technisch gesehen liegen alle drei oberhalb der Sichtbarkeitsschwelle für das bloße Auge, und in der Ecke rechts oben ist der Abstand auch nicht mehr groß. Der Mittelwert über alle 15 Messpunkte liegt nur bei 88 Prozent, insgesamt gibt es dafür eine schlechte Bewertung.

Die Farbreinheit kann dagegen überzeugen. Das mittlere deltaE von nur 1,1 bekommt verdientermaßen eine gute Note, dasselbe gilt auch für den Maximalwert von 2,7 in der Mitte unten. Eine systematische Übereinstimmung der Messpunkte mit der größten Helligkeitsabweichung und der größten Farbänderung ist nicht zu erkennen.

Auch dem bloßen Auge fällt der Helligkeitsmangel auf der linken Seite sofort auf, hier zeigt das Weiß des Testbildes außerdem einen leichten Gelbstich. In der rechten unteren Hälfte ist der äußerste Bildschirmrand etwas aufgehellt, ansonsten sind in der Fläche keine auffälligen Aufhellungen oder Verfärbungen zu sehen.

Bei größeren Blickwinkeln überzieht sich das Panel mit einem grau-gelben Schimmer. Horizontal und diagonal betrachtet ist er ab etwa 40 Grad deutlich zu sehen, vertikal ist er ausgesprochen stark.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Panel des 242G5DJEB ist matt und ohne Glanz. Die Entspiegelung wirkt sehr effektiv gegen einfallendes Fremdlicht.

Das Coating des 242G5DJEB ist matt.

Die einzelnen Subpixel sind in der Makroaufnahme kaum verzerrt, die Schärfeleistung wird nicht beeinträchtigt. Den berüchtigten Kristalleffekt (Glitzern) haben wir nicht beobachtet.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Das Foto zeigt den Bildschirm des 242G5DJEB bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Für ein TN-Panel schlägt sich das Testgerät in der Blickwinkelstabilität recht gut. Sicherlich verblassen die Farben schon frühzeitig bei einem Winkel von etwa 40° und der Kontrast nimmt ab, jedoch bleiben die dunklen Farben fast gänzlich erhalten. Wie auch schon beim visuellen Grautest ist das helle Grau eine richtige Problemfarbe für dieses Gerät. Zunächst wirkt helles grau violett und beim Verlassen der frontalen Ansicht wandert dieser Farbstich zu gelbgrau.

Als weitere Problemfarbe stellt sich rosa heraus, die zu orange wechselt. Wie bei TN-Panels typisch, hellt das Bild in der vertikalen von oben auf und dunkelt das Bild ab bei einem Blickwinkel von unten. Da dieses Modell aber über sehr gute physische Einstellungsmöglichkeiten verfügt, kann man dem im Normalfall entgegenwirken. Für eine Menschengruppe, die rings um das Gerät sitzt oder steht, ist dieses Gerät aber nicht geeignet.

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