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TESTBERICHT: Philips 284E5QHAD Teil 6


Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: SmartImage Aus, Farbeinstellung 6500K, Gamma 2.2, Helligkeit 100 und Kontrast 50.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung.

Die Farbstimmung in der Werkseinstellung trifft die 6500K der sRGB-Norm mit 6876K noch hinreichend genau. Die Graustufen sind mittelprächtig, übersteigen allerdings nur bei 90 % knapp den Wert 2,0. Die durchschnittliche Abweichung liegt bei deltaC 1,4 und die Range bei 1,5. Die Abweichungen bei den Buntfarben sind bei den Farben rot und grün etwas hoch, insgesamt reicht es aber noch zu einer befriedigenden Wertung. Die Gammakurve verläuft ein wenig flacher als die Normkurve, was aber keinesfalls problematisch ist.

Der Philips 284E5QHAD besitzt zwar einen sRGB-Modus, aber dieser läuft mit 100 Prozent Helligkeit und ist somit nicht sinnvoll nutzbar. Der Versuch die Helligkeit zu reduzieren führt dazu, dass wieder in den Standardmodus 6500K gesprungen wird. Diesen Modus hätte sich Philips getrost schenken können. Somit haben wir auf die Vermessung des sRGB-Modus verzichtet.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Vor der Kalibrierung mit iColor 3.8 und Xrite's Colorimeter i1 Display Pro haben wir zunächst den Weißpunkt im Anwendermodus justiert. Grün musste ein wenig und Blau etwas mehr absenkt werden. Der anschließend gemessene Gammawert von 2,17 war in Ordnung. Für die Farbkorrektur des Colorimeters wählten wir das von X-rite mitgelieferte White-LED Profil.

Die Charts zeigen, dass die Kalibration eigentlich gut gelingt. Die Abweichungen bei den Graustufen sind sichtbar minimiert, nur der Range-Wert bildet mit deltaC 2,1 die Ausnahme. Die Mischung der Buntfarben hat sich ebenfalls verbessert, was zu einer guten Wertung führt. Der Gammaverlauf hält sich jetzt gut an die Normkurve. Der Kontrastwert hat sich durch die Kalibration nicht verschlechtert. Leider führt der hohe Range-Wert dazu, dass das Gesamtergebnis der Kalibrierung nur mit befriedigend gewertet werden kann.

Trotz guter Farbraumabdeckung und ordentlicher Farbwiedergabe eignet sich der Philips 284E5QAHD nicht für farbkritische Arbeiten. Subjektiv geht das Bild vollkommen in Ordnung und für die Bearbeitung der Urlaubsfotos reicht die Leistung auch aus.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Wer am Computer ab und zu mal einen Brief schreibt, eine Runde Solitär spielt oder ein wenig im Netz surft, für den dürfte diese Eigenschaft uninteressant sein. Sehr wohl aber diejenigen, die das Display mit alten Filmen füttern, Spieleklassiker ohne HD-Unterstützung spielen, oder vielleicht Büros, die noch Software benutzen, die einfach mit den heutigen Auflösungen so gar nichts gemein haben.

Ein guter Monitor sollte auch mit anderen Seitenverhältnissen oder Auflösungen so umgehen können, dass nicht allzu große Einschränkungen entstehen oder es gar unmöglich ist mit diesen Eingangssignalen zu arbeiten.

Der Philips 284E5QHAD kann hier nicht überzeugen. Einen Schärferegler gibt es weder im digitalen, noch im analogen Betrieb.

Zunächst werden Auflösungen, die dem 16:9 Seitenverhältnis entsprechen im Modus "Breit" der werksseitig eingeschaltet ist, zugespielt. Da der Monitor ja ein 16:9 Verhältnis besitzt eine nachvollziehbare Lösung. Leider klappt das Ganze aber nicht so richtig, denn bei einer Auflösung von 1600 x 900 wird das Bild auf die volle Breite von 1920 Pixel gestreckt jedoch in der Höhe Pixelgenau skaliert. Das Ergebnis ist eine völlig verzerrte Bilddarstellung. Kreise sind nicht mehr rund sondern oval. Die restlichen 16:9 Auflösungen erscheinen zwar seitenrichtig, aber mit Trauerrändern an allen Seiten.

Bei allen anderen Auflösungen und Seitenverhältnissen kann man kein Schema ausmachen, warum der Monitor jetzt gerade so reagiert. Mal erscheint ein 16:10 Seitenverhältnis so verzerrt, dass das Testbild gar nicht mehr angezeigt werden kann und dann wird wieder ein 16:10 Bild seitenrichtig mit Trauerrändern angezeigt. Im 4:3 Modus werden Testbilder im korrekten Seitenverhältnis ausgegeben und auf die volle Displayhöhe skaliert. Eine 1:1 Bilddarstellung ist leider nicht möglich.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

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