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TESTBERICHT: Philips 284E5QHAD Teil 8


DVD und Video

BD-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen können direkt an die beiden HDMI-Schnittstellen angeschlossen werden. Der Ton wird direkt an die eingebauten Lautsprecher weitergegeben. bei belegter Kopfhörerbuchse werden die internen Lautsprecher stumm geschaltet.

Der Philips 284E5QHAD verfügt über keinen Filmmodus. Das Tool "SmartImage" beinhaltet drei Modi: "Standard", "Internet" und "Spiel". Die augenscheinlich beste Einstellung für Filme ist "Internet". Bei "Standard" wirkt Haut zu fahl, im Modus "Spiel" erhält man Bonbonfarben, die durchaus für Animationsfilme oder eben Farbenfrohe Spiele zu gebrauchen sind. Filme wird man damit aber sicher nicht schauen wollen.

Gamma 2,2 wirkt etwas milchig, daher haben wir uns für Gamma 2,4 entschieden. Die Helligkeit regelten wir auf den Wert 60 runter. Dadurch wurde das Bild noch etwas knackiger. Zusätzlich stellten wir "SmartResponse" auf "schnell".

"SmartImage" Einstellungen in "Standard", "Internet" und "Spiel" im Film "Cars" von "Pixar".

Im Modus "Internet" sehen wir ein kräftiges Bild mit guter Durchzeichnung in den dunklen Bereichen. Durch den satten Schwarzwert macht das Filme schauen richtig Spaß. Subjektiv entsteht der Eindruck, dass durch das Glossy-Panel mehr Kontrast geboten wird und das Bild sehr brillant ist. Leider muss auch hier mit Spiegelungen im Bild gelebt werden.

Für einen Videoabend zu viert ist vor dem Monitor allemal Platz. Jede weitere Person, die seitlicher auf den Monitor schaut, muss dann mit Qualitätseinbußen in der Farbwiedergabe leben, da diese merklich an Kraft verliert.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Die Bildeinstellungsoptionen des Testgeräts sind nicht überragend mit den zwei Modi "Breit" und "4:3". Trotzdem wird HD- und SD-Material richtig zugeordnet. HD-Material gibt der Monitor immer Bildschirmfüllend aus. SD-Material mit Balken links und rechts.

Halbbildfolgen im 2:2 und 3:2 Rhythmus wurden nur mit 2:2 Kandenz richtig erkannt. In der 3:2 Kandenz geht die Elektronik von Videomaterial aus und skaliert hoch. Wir bekommen dafür den üblichen Moiré-Effekt und die starke Kammbildung zu sehen.

Zitterndes Halbbildmaterial lässt darauf schließen, dass kein Deinterlacer verbaut ist. Hier kommt es bei 1080i zu leichtem und noch erträglichem, aber bei 576i zu sehr starkem Zittern, was man sich auf keinen Fall länger anschauen möchte. Interlaced-Material wird im Handbuch aber auch nicht empfohlen.

Ob 24, 50 oder 60Hz, unser Testgerät nimmt eigentlich alles an Bildwiederholungsraten entgegen. Anhand des Juddertest war aber einzig 60Hz frei von Mikrorucklern. Wir haben über den BD-Player eine 24Hz Wiedergabe erzwungen und uns über das OSD-Menü vergewissert, dass diese Frequenz auch tatsächlich ausgegeben wird. Die Wiedergabe des Filmes "Jurrasic-Park" war dann einwandfrei anzuschauen, die minimalen Mikroruckler fallen nicht sonderlich auf.

Overscan

Das OSD bietet zwar eine Overscan-Option an, jedoch kann man keinen Einfluss nehmen in welchem Umfang beschnitten werden soll. Links und rechts lag ein Beschnitt von 50 Pixeln, oben und unten lag ein Beschnitt von 28 Pixeln vor. Das Bild wird dann hochskaliert und mit entsprechendem Interpolationsverlust angezeigt.

Farbmodelle und Signallevel

Eine Anpassung des Signallevels war nicht möglich, jedoch wurde am PC, an der Spielekonsole und am BD-Player automatisch das richtige Farbmodell gewählt.

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