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TESTBERICHT: Philips 288P6LJEB Teil 3


Bedienung

Die Bedienung des Philips 288P6LJEB erfolgt über 5 Bedientasten, die sich als berührungsempfindliche Sensortasten hinter den auf dem Displayrahmen aufgedruckten Symbolen unten rechts befinden. Ganz rechts befindet sich die Ein- und Ausschalttaste, die durch eine kleine LED von den anderen Sensortasten abgesetzt ist. Diese sind nur bei guter Beleuchtung durch die dezent aufgedruckten Symbole voneinander unterscheidbar. Einen Druckpunkt weisen die berührungsempfindlichen Tasten nicht auf, das Menü reagiert jedoch meist so, dass eine unmittelbare Reaktion schnell sichtbar wird.

Die Sensortasten sind mit Kurzwahlfunktionen belegt, die zur schnellen Auswahl eines Bildmodus wie Foto, Film oder Büro, oder zur Darstellung zweier Signalquellen auf dem Bildschirm genutzt werden können. Die dritte Taste dient zur schnellen Auswahl der gewünschten Audio-Signalquelle. Sie kann auch benutzerspezifisch angepasst werden, zum Beispiel zur Regelung der Lautstärke oder zur Wahl des Eingangssignals.

Bedientasten und aufgedruckte Symbole beim Philips 288P6LJEB.

Als Betriebsanzeige dient eine LED. Sie leuchtet bei eingeschaltetem Monitor weiß und im Standby-Zustand pulsiert sie mit langsamer Frequenz. Wer das pulsierende LED-Licht vermeiden möchte, sollte den Monitor durch Berührung der Power-Taste ausschalten.

OSD

Die Gestaltung des Menüs ist schlicht gehalten, übersichtlich und groß. Mit Druck auf die Sensortaste direkt neben der weiß leuchtenden LED gelangt man in die erste Einstellungsebene mit den fünf Bereichen Eingang, Bild, PiP/PbP, Audio und Farbe. Die im Alltag weniger gebräuchlichen Menüpunkte Sprache, OSD und Einrichtung sind darunter angebracht, was durch einen kleinen Pfeil angedeutet wird. Sie sind durch das mehrfache Berühren der Navigationstasten erreichbar.

OSD Hauptmenü (aus: Handbuch Philips).

Pro Seite werden bis zu 10 Einstellungen angeboten, blättern muss man lediglich bei der Auswahl der Sprache für das OSD-Menü. Je nach Betriebsart können einige Optionen ausgegraut sein. So sind z.B. im Menü Einrichtung die Menüpunkte zur Anpassung eines analogen Eingangssignals nur bei aktiver Nutzung VGA-Signals modifizierbar.

Einstellung des benutzerspezifischen Kurzwahltaste und des Audio-Eingangssignals.

Neben Helligkeit und Kontrast lassen sich auch der Gamma-Wert und die Farbtemperatur des Monitors anpassen. Der Gamma-Wert kann in fünf Stufen von 1,8 bis 2,6 angepasst werden. Für die Farbtemperatur werden im Menü Farbe die sieben Werte 5000, 5500, 6000, 6500, 8200, 9300 und 11500 Kelvin angeboten. Damit ist der Monitor für eine Vielzahl von unterschiedlichen Anwenderszenarien gut gerüstet. Darüber hinaus gibt es einen sRGB-Farbmodus, sowie einen benutzerdefinierten Farbmodus, in dem die RGB-Kanäle separat für eine Kalibration des Monitors justiert werden können.

Auch der Schwarzwert des Monitors kann in 10 Stufen angepasst werden, was zu einem insgesamt etwas helleren oder dunkleren Bild führt. Die Funktion Intelligenter Kontrast führt zu kontrastreicheren und leicht überschärften Bildern.

Mit der Nutzung von MultiView können zwei Bildquellen gleichzeitig auf dem Bildschirm angezeigt werden. Dabei gibt es die Möglichkeit einer Bild in Bild Anzeige, bei der eine Signalquelle oben oder unten rechts in drei unterschiedlichen Größen eingeblendet wird. Bei der Bild und Bild Anzeige werden beide Bildschirminhalte auf jeweils einer Hälfte des Bildschirms angezeigt. Dabei entstehen oben und unten breite Ränder, die je nach Format des zugespielten Signals unterschiedlich groß ausfallen können.

Wird die auf der CD befindliche Software installiert, können die Funktionen des OSD-Menüs auch per Software genutzt werden. Darüber hinaus sind dort weitere Funktionen wie die automatische Drehung des Bildschirminhalts im Porträt-Modus oder ein PIN-Code als Diebstahlschutz integriert, der über eine Internetverbindung abgeglichen wird.

Bildqualität

Die Oberfläche des Panels ist matt und wirksam entspiegelt. Die Innenkanten des Rahmens sind ebenfalls in mattem Schwarz gehalten. Von hinten oder seitlich einfallendes Licht wird wirksam gestreut und erzeugt nur noch gedämpfte Reflexionen auf dem Bildschirm. Die silberfarbene Zierleiste weist demgegenüber schon deutlichere Reflexionen auf. Erst bei großen Betrachtungswinkeln von mehr als 60 Grad führt das Display zu sichtbaren Spiegelungen heller Objekte.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Schwarzwert 50, Farbtemperatur 6500K und Gamma 2,2. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

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