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TESTBERICHT: Philips 288P6LJEB Teil 4


Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem Philips in der Werkseinstellung gut. Ein Banding ist nicht auszumachen. Farbschimmer treten nicht auf.

Graustufen und -verlauf.

Bei der Graustufendarstellung schneidet der 288P6LJEB nur zufriedenstellend ab: die dunkelsten Stufen sind bei direkter Aufsicht ab Stufe 10 kaum mehr vom Hintergrund abgrenzbar. Bei leicht seitlicher Betrachtung hellen die tiefen Schwarzwerte jedoch auf und ermöglichen eine Differenzierung bis hinab zu Stufe 2. Deutlich besser werden die hellen Tonwertstufen bis zur Stufe 254 differenziert, die nunmehr bei leichter seitlicher Betrachtung etwas nachdunkeln. Insgesamt erreicht das TN-Panel hier ein zufriedenstellendes Ergebnis. IPS-Panels liefern in dieser Disziplin deutlich verbindlichere Resultate.

Ausleuchtung

Die gleichmäßige Ausleuchtung eines Schwarzbildes in einem abgedunkelten Raum gelingt dem Philips 288P6LJEB gut. Zur Verdeutlichung dieses Sachverhalts haben wir zwei Fotos angefertigt. Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden nur die auffälligen Schwächen sichtbar.

Das rechte Foto mit 3-fach längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Frontal und mittig betrachtet wirkt der Bildschirm schwarz und weitgehend homogen. Leichte Verfärbungen sind in der Bildmitte und am linken Displayrand wahrnehmbar. Deutlicher wahrnehmbar sind die langgezogenen Lichthöfe am Displayrand, die nahezu am gesamten Displayrahmen zutage treten. Diese Effekte sind jedoch nur in einem komplett abgedunkelten Raum erkennbar.

Bei seitlicher Betrachtung hellt der ganze Bildschirm grünlich-silberfarben auf. Die Wolkenbildung fällt beim Philips 288P6LJEB durchweg moderat aus. Insgesamt hinterlässt der Philips in dieser Disziplin einen ordentlichen Eindruck.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Philips 288P6LJEB.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum 259 cd/m². Das liegt knapp 14 Prozent unter der Werksangabe von 300 cd/m² und sollte dennoch für alle Einsatzbereiche mehr als ausreichend sein. Als Minimalhelligkeit sind 85 cd/m² einstellbar, was für eine Nutzung in komplett abgedunkelten Räumen noch etwas hoch ist. Die Schwarzwerte des TN-Panels liegen zwischen 0,11 und 0,34 cd/m².

Das Kontrastverhältnis liegt im Durchschnitt bei rund 760:1, als Höchstwert ermitteln wir 775:1. Das ist ein gutes Ergebnis, liegt aber doch deutlich unter der Spezifikation von 1000:1. Nach der Kalibrierung bleiben noch 636:1 übrig. Die Leuchtdichte wird ausschließlich über die Intensität der Hintergrundbeleuchtung variiert. Kontrasteinbußen bleiben somit über den kompletten Einstellbereich aus.

Bildhomogenität

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung in Prozent (linkes Bild) und Farbreinheit in DeltaC (rechtes Bild) überprüft.

Bei der Helligkeitsverteilung erhalten wir eine durchschnittliche Helligkeitsabweichung von 7,9 Prozent, was einen befriedigenden Wert darstellt. Mit dem bloßen Auge ist die Helligkeitsverteilung noch relativ gleichmäßig, obwohl ein Wert sogar die Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent erreicht. Kritisch ist insbesondere der rechte obere Bereich zu nennen.

Bei der Farbreinheit schneidet der Philips 288P6LJEB ebenfalls befriedigend ab. Das mittlere deltaC liegt bei 1,7 und der Maximalwert bei guten 2,1.

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