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TESTBERICHT: Philips 288P6LJEB Teil 6


Vergleich sRGB Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe im sRGB-Modus.

Der sRGB Modus ist faktisch 1:1 die Werkseinstellung, die Unterschiede sind wirklich marginal. Bei den Farben sticht grün etwas heraus, die restlichen Farben sind durchweg auf akzeptablem Niveau. Damit liefert auch der sRGB-Modus ein befriedigendes Ergebnis ab.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Messungen nach Kalibration und Profilierung

Für die nachfolgenden Messungen wurde der Philips 288P6LJEB aus Quato iColor Display heraus kalibriert (Bildmodus: Benutzereinstellung) und profiliert. Die angestrebte Helligkeit lag bei 140 cd/m². Als Weißpunkt wurde D65 gewählt.

Beides stellt keine allgemeingültige Empfehlung dar. Das gilt auch für die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagement ohnehin berücksichtigt wird.

Profilvalidierung

Der Philips 288P6LJEB zeigt keine auffälligen Drifts oder unschöne Nichtlinearitäten. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand noch hinreichend genau. Eine Wiederholung der Profivalidierung nach 24 Stunden ergibt keine signifikant erhöhten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele wurden weitgehend erreicht.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Die leicht erhöhten Abweichungen in den gesättigten Tonwerten, sind dem etwas eingeschränkten Farbumfang des Philips 288P6LJEB geschuldet. Sie können nur näherungsweise durch eine Abbildung auf die Farbraumgrenze des Bildschirms reproduziert werden. Dennoch sind auch diese Werte als befriedigend zu werten. Die Grauwerte sind ebenfalls befriedigend.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Eine Interpolation kann bei älteren Programmen und Spielen mit begrenzter Auflösung benötigt oder auch zur Entlastung schwächerer Grafikkarten eingesetzt werden. Darüber hinaus wird sie zur Bildschirmanzeige von Smartphones benötigt, die über den MHL-Eingang angeschlossen werden können. Wir testen den Monitor zunächst in der Standardeinstellung, in der jede zugespielte Bildauflösung in ein Vollbildsignal umwandelt werden sollte.

Der Philips 288P6LJEB löst nativ 3840 x 2160 Bildpunkte auf und bietet damit die vierfache FullHD-Videoqualität im 16:9-Format. Damit sind aber auch die Grafikkarten in vierfach höherer Weise gefordert. Als Mindestvoraussetzung für die Darstellung solch hoher Auflösungen ist eine Grafikkarte erforderlich, die HDMI 1.4 oder DisplayPort 1.2 unterstützt. Mit DisplayPort 1.2 sollte die Grafikkarte mit aktuellen Grafikkartentreibern diese Auflösung auch bei 60 Hz unterstützen.

Im Test zeigte der Philips eine gute Leistung. Die automatische Bildanpassung ist bei allen gängigen Bildformaten überzeugend. Auflösungen wie 2048 x 1536, 1920 x 1200 und 1600 x 1200 Pixel werden an beiden Seiten mit schwarzen Balken dargestellt. 4:3-Bildformate können über die Einstellung Bildformat im Menü Bild auch unverzerrt dargestellt werden. Zur Darstellung kleinerer Bildformate eignet sich auch die Bild-in-Bild Funktion. Damit lassen sich separat angeschlossene Bildsignale mit einer Auflösung von 1024 x 768, 800 x 600 oder 640 x 480 Bildpunkten pixelgenau in einem kleinen Bildschirmfenster darstellen.

Die Bildschärfe kann in 10 Schritten im Bereich von 0 bis 100 weiter optimiert werden. Die sichtbaren Änderungen fallen angesichts der hohen Pixeldichte des 28-Zoll-Monitors jedoch gering aus. Die Pixel weisen einen Abstand von nur 0,16 mm auf. Damit ergibt sich eine Auflösung von 159 dpi, was praktisch der Auflösung von Plakaten im Druck (150 dpi) entspricht.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Die einfache HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel sieht man an, dass die notwendige Pixelvergrößerung hauptsächlich durch zusätzlich eingefügte graue Bildpunkte bewirkt wird. Dies führt zu etwas fetteren Konturen mit leichtem Unschärfeeindruck. Farbsäume treten nicht auf.

In allen interpolierten Auflösungen ist die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – durchweg sehr gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen sehr gering aus. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben gut leserlich.

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