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TESTBERICHT: Philips 288P6LJEB Teil 8


Netzdiagramme

In den folgenden Netzdiagrammen sehen Sie alle Messwerte zu den unterschiedlichen Helligkeitssprüngen unserer Messungen im Überblick. Im Idealfall würden sich die grünen und die roten Linien eng am Zentrum befinden. Jede Achse repräsentiert einen im Pegel und der Dynamik definierten Helligkeitssprung des Monitors, gemessen über Lichtsensor und Oszilloskop.

SmartResponse "aus" (links) und SmartResponse "schneller" (rechts).

SmartResponse "am schnellsten".

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim Philips 288P6LJEB messen wir mit 32,8 Millisekunden eine besonders lange Signalverzögerung. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 1,8 Millisekunden zwar sehr kurz, insgesamt 34,6 Millisekunden sind zum Spielen allerdings schon ziemlich viel.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des Philips 288P6LJEB arbeitet mit White LED. Die Helligkeit wird mit dem verbreiteten PWM-Verfahren (Pulsweitenmodulation) gesteuert. Nur bei 100 % Helligkeit leuchtet die Hintergrundbeleuchtung kontinuierlich. Bei einer Helligkeit von 140 cd/m² beträgt die Frequenz 248 Hz.

LED-Backlight mit PWM Helligkeitsregelung.

Subjektive Beurteilung

Im Praxistest waren bei Spielen und Videos keine ungewöhnlichen Nachzieheffekte oder Bewegungsunschärfen zu sehen. Hier entspricht der 288P6LJEB dem, was man von einem TN-Panel klassentypisch erwarten darf. Die Schlierenbildung fällt moderat aus. Haloeffekte sind ohne aktiviertem Overdrive keine erkennbar. Hier macht sich der Verzicht auf eine aggressive Signalaufbereitung bemerkbar. Schnelle Bewegungen wirken daher meist flüssig und weniger abrupt, aber auch etwas unscharf. Das TN-Panel gibt Filme und gewöhnliche Spiele flüssig wieder und zeigt nur eine geringe Schlierenbildung.

Erstaunlicherweise gelang uns bei unserem Schliertest-Foto erstmals eine saubere Wiedergabe des weißen Textes auf schwarzem Hintergrund bei einer 1/60 sec, auch wenn die Lesbarkeit von schwarzem Text auf weißem Hintergrund im "PixPerAn"-Lesbarkeitstest nur durchschnittlich blieb. Bei farbig bewegten Motiven und schnellen Bildszenen wurde eine leichte Bewegungsunschärfe deutlich.

Mit aktiviertem Overdrive werden auch helle Doppelkonturen an den Kanten sich bewegender Objekte sichtbar. Für die Betrachtung von Videos sollte daher die Einstellung SmartResponse Aus beibehalten werden. Die Lesbarkeit von Lauftexten hat sich im "PixPerAn"-Lesbarkeitstest mit aktiviertem Overdrive nur geringfügig auf den durchschnittlichen Wert 8 erhöht.

SmartResponse "aus" (links) und SmartResponse "schneller" (rechts).

Sound

Tonsignale verarbeitet der 288P6LJEB direkt über den HDMI- und den DisplayPort-Eingang. Ein separater Audio-Eingang ist ebenfalls vorhanden, so dass man bei der Nutzung des DVI- oder VGA-Eingangs auf den Ton nicht verzichten muss.

Die Lautsprecher sind an der Unterseite des Displayrahmens angebracht und strahlen ihren Klang über die am unteren Displayrand angebrachten Öffnungen ab. Sie verfügen über eine Ausgangsleistung von 2 x 3 Watt und vermitteln bei optimaler Sitzposition einen Stereo-Klang, der für integrierte Lautsprecher als gut zu bezeichnen ist. Damit erweist sich der Philips-Monitor als praktischer Multimedia-Monitor, der auch akustische Hörerlebnisse aufkommen lässt. Die Lautstärke kann über das OSD-Menü oder, bei entsprechender Zuweisung, über eine Kurzwahltaste eingestellt oder auch stummgeschaltet werden.

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