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TESTBERICHT: Acer XB270HAbprz Teil 6


Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Die erhöhten Abweichungen in den gesättigten Tonwerten sind dem etwas eingeschränkten Farbumfang des Acer XB270HABPRZ geschuldet. Sie können nur näherungsweise durch eine Abbildung auf die Farbraumgrenze des Bildschirms reproduziert werden. Dennoch sind auch diese Werte als befriedigend zu werten. Die Grauwerte sind dagegen gut.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Zum passenden Bildformat brauchen kaum Worte verloren werden, denn Optionen gibt es hierfür keine. Der Grafikkartentreiber entscheidet hierbei, ob eine Auflösung auf Vollbild, verhältnisgemäß oder pixelgenau dargestellt wird. Im Test nahm der Monitor alle Einstellungen vom Nvidia Treiber unter der Rubrik Skalierung an.

An dieser Stelle ermitteln wir eigentlich wie gut der Monitor interpoliert und nicht wie gut es die Grafikkarte kann. Dennoch wollen wir die Ergebnisse nicht undokumentiert lassen.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist sehr gut und auch mit der Auflösung 1.280 x 720 ist die Bildqualität noch brauchbar. Jedoch sollte für eine optimale Darstellung immer die native Auflösung verwendet werden, da Texte erst ab einer Größe von 11 Pixeln gelesen werden können. Insbesondere kleinere Schriften werden zu fett dargestellt.

Auch bei der Testgrafik können diese dicken Linien problemlos erkannt werden. Die feine native Auflösung der einzelnen Striche kann Acer hier nicht darstellen. Insgesamt hinterlässt der Monitor bei der Interpolation jedoch einen befriedigenden Eindruck.

Reaktionsverhalten

Den Acer XB270HABPRZ haben wir in nativer Auflösung bei 60Hz und 144Hz am DisplayPort untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Der CtC (Color-to-Color) Messwert geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren. Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50% Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunkts gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Bei den folgend Grafiken ist folgendes zu beachten: Durch die extrem schnelle Bildaufbauzeit mussten wir unsere Skala die eigentlich bis 40 ms geht, bei fast allen Grafiken auf 15 ms verkürzen, da sonst die Werte nicht darstellbar waren.

Im Datenblatt wird eine Reaktionszeit von 1 Millisekunde für GtG genannt. Eine Beschleunigungsoption (Overdrive) ist vorhanden. Hier gibt es die Stellungen Aus, Normal und Extreme. Als Standardwert ist "Normal" voreingestellt.

60Hz Overdrive "Aus"

Bei 60Hz und ausgeschaltetem Overdrive messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 18,2 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 2,4 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 23 Millisekunden und der CtC-Wert wird mit 21,2 Millisekunden ermittelt.

Überschwinger sind keine zu beobachten, die Abstimmung ist sehr neutral.

60Hz (Overdrive Aus): langsame Schaltzeiten und keine Überschwinger.

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