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TESTBERICHT: Acer XB270HUbprz Teil 5


Das Bedienkonzept ist sehr einfach gehalten und in wenigen Minuten verinnerlicht. Die Einstellungsmöglichkeiten sind nicht sehr weitreichend, man kann sogar von "spärlich" sprechen, und zielen vorrangig auf Spieler ab. Neben der ULMB-Einstellung, bei der lediglich "An" oder "Aus" gewählt werden kann, gibt es noch die Funktion "Bildrate-Leiste".

Sie ist einstellbar mit "4 Pixel breit", "8 Pixel breit" und "Aus". Ist diese auf einen Wert eingestellt, erscheint am linken Rand des Displays eine Skala in roter Farbe, die in Zehnerschritten darüber Auskunft gibt, bei welcher Bildrate der Monitor gerade läuft.

Balken als Anzeige für Wiederholungsrate; links: 4 px (bei 144 Hz); rechts: 8 px (bei 60 Hz).

Der Sinn hinter dieser Funktion scheint etwas unklar. Auffallend ist zudem, dass man keinerlei Einfluss auf das Seitenverhältnis nehmen kann. Diese Funktion wird erst gar nicht angeboten und wird ausschließlich von der Grafikkarte übernommen.

Die vordefinierten Modi sind "Benutzer", "ECO", "Standard", "Grafiken" und "Spielfilm". Für all diese Einstellungen wurden von den Ingenieuren die für ihr Empfinden wohl passendste Einstellung in Bezug auf Helligkeit und Kontrast abgespeichert. Verstellt man diese Parameter, springt auch der vordefinierte Modus direkt auf "Benutzer" um. Verstellt man jedoch die RGB- oder Gammaeinstellungen, bleibt trotzdem das vorgewählte Profil bestehen.

Insgesamt haben wir es mit einem sehr übersichtlichen OSD-Menü zu tun, dem ein paar mehr Einstellungsmöglichkeiten gutgetan hätten. Ganz besonders professionelle Spieler werden hier einige hilfreiche Funktionen, die andere Gaming-Displays bereits bieten, vermissen.

OSD-Einstellungsebene mit vorgefertigten Modi.

Bildqualität

Die Panel-Oberfläche ist wirksam entspiegelt. Benutzer in heller Kleidung erzeugen nur schwache Reflexionen. Leuchtet man mit einer Taschenlampe direkt auf den Bildschirm, so wird das Licht stark gebrochen.

Was der Panel-Oberfläche wirksam gelingt, macht der spiegelnde Rahmen leider wieder zunichte und lenkt mitunter ab. Da das Panel etwa 6 mm nach innen versetzt ist, spiegelt sich der äußere Rand des Displays auf dieser Fläche und man bekommt etwa die Icons des Desktops bei schräger Draufsicht nochmals spiegelverkehrt zu sehen.

Unschöne Spiegelungen im Rahmen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Gamma 2.2, Farbtemperatur "Warm", Bildmodus "Standard". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

In den Werkseinstellungen sehen wir einen befriedigenden Grauverlauf. Das ist damit begründet, dass wir nahe der Mitte eine Farbtreppe erkennen können.

Die Graustufendarstellung ist in den hellen Grautönen als sehr gut zu bezeichnen, da selbst das letzte Feld noch vom Hintergrund zu unterscheiden ist. Die dunklen Grautöne schneiden dagegen schlechter ab, da die drei letzten Felder nicht mehr vom Hintergrund differenziert werden können.

Bei seitlicher Betrachtungsweise verlieren die hellen Grautöne drei Felder bezüglich der Differenzierbarkeit. Die schwarzen Felder verlieren weitere zwei Felder, so dass man die letzten fünf Felder nicht mehr vom Hintergrund unterscheiden kann. Ein Farbstich ist nicht zu erkennen.

Graustufen und -verlauf.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Die Schwarzbilddarstellung meistert der Acer XB270HU recht beachtlich, wenn man gerade auf das Bild schaut. Auffallend sind zwei Highlights in der rechten unteren und oberen Ecke, die in einem gelblichen Ton etwa 60 mm zur Mitte einlaufen. Ansonsten kann man in den linken Ecken nur ganz eben einen gelblichen Schimmer erahnen. Auch bei verlängerter Belichtungszeit hellen die genannten Spots etwas mehr auf, jedoch können wir keine Wolkenbildung erkennen.

Schaut man dagegen schräg auf das Display, ist der übliche IPS-Glow zu erkennen und das Backlight scheint recht hell hervor. Insgesamt ist das aber ein gutes Ergebnis für ein IPS-Panel und wird im normalen Betrieb kaum negativ auffallen.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

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