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TESTBERICHT: Asus MG279Q Teil 6


Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des ASUS MG279Q.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 356 cd/m². Das liegt etwas über den Herstellerangaben von 350 cd/m². Auch bei Kalibrierung auf D65 bleiben nach den notwendigen Anpassungen immer noch 328 cd/m² übrig.

Mit einer Minimalhelligkeit von 44 cd/m² kann der ASUS MG279Q auch sehr weit heruntergeregelt werden, so dass ein Arbeiten in absoluter Dunkelheit problemlos möglich ist. Das Kontrastverhältnis messen wir im Durchschnitt mit 1.187:1, was für ein IPS-Panel ein hervorragendes Ergebnis ist. Nach der Kalibrierung erreicht das Display sogar 1.258:1.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität bei weißem Testbild.

Bei der durchschnittlichen Helligkeitsabweichung von 11,92 % kann der ASUS MG279Q gerade noch ein befriedigendes Ergebnis erreichen. Dabei fällt auf, dass das Panel in Richtung Rand an Leuchtdichte verliert und durchweg negative Werte zeigt. Die größte Abweichung wurde in der linken unteren Ecke mit -20,18 % gemessen.

In der Farbreinheit liefert das Testgerät dafür eine perfekte Leistung ab. Mit einem durchschnittlichen Delta C von 0,85 und einer Maximalabweichung in der unteren rechten Ecke von 1,60 Delta C erreicht es hier die Bestnote.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des ASUS MG279Q (linkes Foto).

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche. Der ASUS besitzt eine semi-glossy Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des ASUS MG279Q bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Das Bild bleibt bei jedem Winkel erfreulich stabil. Es treten weder eine Farbverschiebung noch ein merklicher Kontrastverlust auf. Bei ganz genauem Hinsehen kann man eine minimale Abdunkelung des Bildes erkennen.

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

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6 Kommentare vorhanden


Habe ich was übersehen oder habt Ihr hier tatsächlich einen Test abgeliefert ohne die Auflösung des Monitors zu erwähnen?
Steht doch im ersten Abschnitt:
"Auch eine WQHD-Auflösung (2560 x 1440) ist für einen klassischen Spiele-Monitor nicht üblich."
Wurde aber nachträglich eingefügt, insofern war der Kommentar berechtigt. Hatte vergessen zu antworten.
"Man muss sich entscheiden: 144 Hz oder FreeSync."

Also für mich ist das ein KO-Kriterium.
So langsam habe ich doch den Eindruck, dass Gsync mehr Sinn macht, ausgereifter und durchdachter ist.
"Bei 60 Hz hat man ein merkliches Stocken in der Bewegung. Ebenso sieht es mit der vorbeifliegenden Vegetation aus. Während bei 60 Hz schnell bewegte Bildinhalte verschmiert und unscharf dargestellt werden, erhält man bei 144 Hz ein scharfes Bild."

Wieso denn das? O_O Also kann man den Monitor abschreiben, wenn man nur mit 60 FPS spielen kann?
Hier wäre ich genau so vorsichtig, mit dem Test von Prad, wie auch beim Acer XB270HUbprz.
Hier bei dem Asus scheint auch recht offensichtlich vom Hersteller ein speziell für Prad ausgesuchtes Testmuster getestet worden zu sein. Die Erfahrungen vieler Nutzer spricht da eine andere Sprache, was die Bildqualität (Lichthöfe/Bleeding) angeht.
Beim oben genannten Acer bin ich schon darauf reingefallen und habe zwei bestellte bereits am nächsten Tag wieder zurück geschickt. Grausiges Bild.

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